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Ende Oktober… (2015)

Kaum geschrieben, muss ich die Überschrift auch schon wieder einschränken. Das Langeweile nicht aufkommen kann, gilt natürlich nicht für jeden. Ich weiß meine Werkstattpausen zu nutzen, meine Vierbeiner tun ihren Unmut über den Hausarrest allerdings deutlich kund:

 

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So! Korb zerlegt, Blumen umgetopft, Gardinen abgenommen…

 

Das bietet doch Raum für Tierpsychologen! Zu seiner Ehrenrettung muss ich aber sagen: Er ist ein Rattler. Die passen auf. Und wenn da nun mal einer am Fenster vorbeigeht und man von kleiner Statur ist, muss man halt aufs Fensterbrett und da Remmidemmi machen. Logisch. Dieser komische Korb war ein sentimentales Erinnerungsstück an die Schuljahre der Kinder und zeigte längst erhebliche Gebrauchsspuren, auch der gehört ersetzt. Für den Notfall halten wir aber etwas Tesaband parat, dann kann man das alles schön wieder flicken…

 

Ja, er hat ja Recht. Auch wenn man zu Hause ist, sollte man regelmässig an die frische Luft. Und irgendwo hab ich gelesen, dass Hundehalter gesünder leben würden, WEIL sie ja notgedrungen jeden Tag ein paar Mal für ein paar Minuten an die frische Luft müssen.

Also schnapp ich mir die Vierbeiner, von denen eigentlich nur einer an die Frischluft möchte und gehe wieder in der “Homezone” spazieren.

 

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Magische Momente im Wald

 

Im Fichtenwald ist die Luft angenehm würzig. Eigentlich gehört er ja gar nicht hierher, der Wald. Deutschland hatte ursprünglich ausgedehnte Buchenwälder, die allerdings den Reparationskosten zum Opfer fielen. Später wurden schnellwachsende Fichten für schnellwachsende Gewinne gepflanzt. Natürlich sind solche Monokulturen viel anfälliger und auch nicht so artenreich. Aber ich genieße das besondere Aroma der Nadelbäume. Und auch wenn es jetzt nicht unbedingt die Zeit für Fichtenspitzensirup, Tannenlikörchen  und Fichtenlutschbonbons gegen Erkältung ist, so sammle ich doch ein paar Ästchen. Sie werden später in Erkältungs-Badekugeln und –pralinen ihre Verwendung finden. In meinem Körbchen landen auch Zapfen und ein bisschen Eichenrinde. Erstere für Deko, letztere für Likörchen.

Ich schaue auch nach “Räucherbarem“. Fichtennadeln sind schon mal kein schlechter Anfang. Auch das hier und da austretende Harz bietet sich an. Wenn es etwa zweijährig ist, klebt es nicht mehr so und kann wie Kaugummi gekaut werden. Dabei desinfiziert es den Mundraum. In Erkältungszeiten nicht verkehrt.

Wieder zu Hause (und zumindest EIN Hund hat noch lange nicht genug), breite ich meine Funde zum Trocknen aus. Ich hatte Glück und noch einige Vogelbeeren gefunden. Glück deswegen, weil eben wegen der Art des “Knickens” hierzulande die Eberesche kaum noch zum Fruchten kommt.
Vogelbeerlikör ist einer der edelsten überhaupt. Auch die Vogelbeere darf gern ein bisschen Frost bekommen, das verfeinert den Geschmack (manche empfehlen 1 – 6 Monate im Froster). Roh ist sie leicht giftig. Gekocht (Gelee) oder getrocknet sind die unbekömmlichen Stoffe nicht mehr enthalten. Daher sind Vogelbeeren ebenfalls für Früchtetee und auch (wie die Schlehe) als Trauerspeise geeignet. 4-5 Vogelbeeren am Tag, decken den Vitamin C – Bedarf im Winter. Gelee oder Mus helfen gegen Frühjahrsmüdigkeit und bei der Erkältungsvorbeugung. Vogelbeeren haben den höchsten Vitamin C – Gehalt aller Früchte (hier streiten sich die Geister, Platz 1 wird stark von Sanddorn und Hagebutte umkämpft, die Vogelbeere hält da aber leicht mit. Wer ganz oben ist, wechselt je nach Literatur und Autor regelmässig). Die Eberesche wird auch gegen Durchfall, bei Stoffwechselleiden und als Lungenheilmittel genutzt.

Meinen Tipp, 4 -5 getrocknete Vogelbeeren als Erkältungvorbeugung über die Wintermonate zu verzehren, wird schon von vielen erfolgreich umgesetzt (nur von mir nicht so regelmäßig – Asche auf mein Haupt). Ich glaube, ich habe das mal bei Gisula Tscharner gelesen, deren Bücher auch zu meinen Favoriten gehören. Also zu der Sorte, wo ich zwei von habe: eins zum Lesen und ganz ganz vielleicht auch mal Verborgen und eins zum “Für-gut-aufheben”.

 

Und weil Vogelbeeren in Kombinationen so lecker sind (solo etwas fad…), hinterlass ich euch auch noch ein Rezept, dass ich von der “Stipa” habe:

Vogelbeer-Kürbis-Chutney
Vogelbeeren und in kleine Würfel geschnittenen Hokkaido-Kürbis zu gleichen Teilen vorbereiten. Die Kürbiswürfel samt Rohrzucker (~5 T. Kürbis, 1 T. Zucker) in sehr wenig Wasser und Essig (~1:2) sowie Salz, Senfkörner, grüne Pfefferkörner, Chilli, Knoblauch, Ingwer und Garam masala weichkochen (Deckel drauf). Vogelbeeren dazu geben und unter ständigem Rühren zu einer leicht dicklichen Konsistenz einkochen.
Gebt dem Chutney ein paar Wochen zur Reife, dann schmeckt es noch besser!

Die Gewürze nehmt ihr nach Geschmack. Ich bin nicht so ein Chillifan und nehme nicht soviel davon. Ingwer, wenn frisch, darf dagegen etwas vorschmecken.

Natürlich ist das Chutney genauso gesund, wie alles andere von der Vogelbeere, auch die Likörchen…  ;-)

 

Nein, ich bin keine Alkoholikerin, bei mir geht es, frei nach Paracelsus, immer um die richtige Dosis. Wer auf Alkohol verzichten will oder muss, kann natürlich zu Sirup, Gelee, Tiefgekühltem oder Getrocknetem greifen. So kann man mit ein paar Vogelbeeren auch einen Apfelsaft verfeinern, oder einen Früchtetee. Die Konservierung über Alkohol hat den Vorteil, dass man keine Vitamine “wegkocht”. Jedem nach seinem Gusto. Und so ein Likörchen kommt bei mir eben nur zu besonderen Gelegenheiten auf den Tisch. Damit würdigt man die “Lebensstoffe” mit mehr Aufmerksamkeit. Könnte man natürlich auch bei normalen Mahlzeiten tun, geht in unserer hektischen Gesellschaft aber meist unter. Mein Likörchen ist meine Muße…

Oktober

Mein Stromfresser (Hobby Schantana Pseudo-Wohnmobil) hat Werkstattpause. Ich habe heute, wo ich diesen Bericht verfasse (06.02.16) von der Werk(el)statt ein Reise-Logbuch zugeschickt bekommen. Eigentlich eine nette Geste. Aber es juckt mich in den Fingern, sämtliche Werkstattpausen einzutragen und es umkommentiert zurückzuschicken. Doch ich möchte mich von dem Thema lösen, darum nur ein kurzes Werkstattupdate per heutigem Stand: Die Klimaautomatik geht in der kalten Jahreszeit nur händisch. Womit “Automatik” ja schon mal ein Witz ist. Scheinbar betrifft das alle Fiat-Ducatos dieser Serie, also schaut doch mal, ob, wenn ihr auf “Automatik” stellt, die Kiste auch warm wird. Meine jedenfalls nicht und alle anderen auf dem Hof der Werkstatt auch nicht. Bei Fiat soll das bekannt sein und man arbeite mit Hochdruck an der Lösung… Scheinbar bin ich die erste(!?!) Kundin, die das überhaupt bemängelt. Also ihr anderen: Regelt ihr eure Automatik tatsächlich händisch???

Die Drehsitzgeschichte hängt ebenfalls noch im leeren Raum. Da wird sich wohl nie was tun. Auch hier hat Fiat mit seiner Eigenproduktion Probleme. Ich habe jetzt schon ein schlechtes Gewissen dem potentiellen Käufer gegenüber, dem ich den Wagen irgendwann verkaufen werde.

Der Bordstrom? Nun, die liebe Werk(el)statt hat ja gaaaaanz doll gesucht und nix gefunden. Da wird wohl alles in Ordnung sein. Bisher hab auch ich noch nichts Gegenteiliges gefunden, aber ich nutze den Wagen grad kaum… Na, vielleicht hat sich ja wirklich was durch das Bewegen der elektrischen Leitungen getan. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Genug jetzt (aufdieFingerhau), das ist schließlich ein Kräuterblog!

Und wegen obigem Ärgernis bin ich zu Haus, im eigenen Wald. Da eine passionierte Kräuterhexe überall was findet, kann sie natürlich auch hier fündig werden.

 

Es ist ein schöner Herbsttag und wir machen eine kleine Runde. Und schon nach kurzer Zeit heißt es: Ein Männlein steht im Walde…

 

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Zwei Prachtstücke wie aus dem Bilderbuch

 

Ich freue mich jedes Mal, wenn ich Fliegenpilze sehe. Nein, ich gehöre nicht zu denen, die schon mal gekostet haben, obwohl nach meinem Kenntnisstand noch niemand bei uns durch den Fliegenpilz zu Tode kam und er im getrockneten Zustand auch weniger giftig sein soll. Aber ich will niemandem reinreden, weder zum Konsum, noch dagegen. Zumindest wenn ihr Erwachsene seid, ihr müsst wissen, was ihr tut. Seid ihr noch nicht volljährig, dann auf alle Fälle Finger weg!

Ich liebe Fliegenpilze trotzdem. Das muss wohl was Uraltes sein. Aber auch Pilzkenner lieben ihn. Nicht unbedingt in der Suppe, aber als Zeigerpilz für Steinpilze. Denn die fühlen sich meist genau da wohl, wo auch ihr rothäuptiger Genosse steht.

Der Fliegenpilz ist in unserem Volksgut allgegenwärtig (Frag mal den Rätsch, der hat Bücher drüber geschrieben) und wird als Glücksbringer aufgefasst. Das hat mit Zufall nichts zu tun.

Ihr könnt euch natürlich mit dem Pilz befassen, ohne ihn zu kosten. Das geht, frei nach Storl, auch meditativ. Ich hab nicht ganz so viel Sitzfleisch wie dieser (Wolf-Dieter Storl kann schon mal vier Stunden versunken mit einem Pflänzchen kommunizieren), aber ich stelle immer wieder fest, das die Wuchsorte des Pilzes etwas “Magisches” haben. Solche Erlebnisse kann man leider nicht per Blog teilen, man muss sie selbst erfahren. Ich kann euch ja auch nicht den Genuss von Mozarts “Zauberflöte” per Text zu Ohren bringen, da müsst ihr schon selbst lauschen.

Ich lasse also die Pilze unberührt, nehme nur ein Abbild und gehe weiter…

 

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Es wird herbstlich…

 

Ich gehöre zu den “Herbstliebhabern”. Die meisten Menschen lieben ja den Frühling, oder den Sommer, ich bin Herbstmensch. Da habe ich eine eigene Theorie: Ich glaube, man liebt genau die Jahreszeit, die etwa 3 Monate nach der eigenen Geburt liegt. Ganz einfach deswegen, weil sich dann die optische Wahrnehmung eines Säuglings erweitert. Es ist die erste Jahreszeit, die ein kleiner Mensch mit allen Sinnen aufnimmt… naja, meine Theorie. Ich finde sie schön, auch wenn sie vielleicht nicht wirklich passt…

 

Ich liebe also den Herbst, auch wenn die ersten Blätter fallen. Er “riecht” anders. Es kommen würzige Aromen, nicht so weiche, wie im Frühling. Überall ist Erntezeit. Es gibt Früchte, Pilze und dicke Wurzeln. Die Farben wirken satt, bunt, kein Frühlingseinheitsgrün. Es ist nicht mehr quälend warm.

Obwohl der Mai für eine Kräuterhexe wohl der arbeitsreichste Monat ist (falls sie Kräuterführungen macht), gibt es im Herbst noch genug zu tun. Ich nutze unseren kleinen Ausflug jedenfalls, um die Wurzeln der Knoblauchsrauke auszugraben, die ich später, kleingerieben, mit Öl konservieren werde. Ein adäquater Ersatz für Meerrettich. Neben ein paar Pilzen, die den Speiseplan bereichern werden, sammle ich auch die ersten Hagebutten. Tee aus selbstgesammelten Hagebutten ist schon deswegen leckerer und gesünder, weil die Kernchen darin belassen werden. Solltet ihr sammeln und “entkernen”, weil ihr vielleicht Hagebuttenmark macht (was ebenfalls göttlich schmeckt), dann schmeisst die Kernchen nicht weg! Sie allein geben schon einen wunderbar orangenen nach Vanille schmeckenden Tee (schön lang ziehen lassen – bis sich Farbe zeigt. Manche kochen die Kernchen auch). Die Kernchen haben einen hohen Gehalt an Vitamin B, was natürlich den käuflichen Hagebuttentees fehlt.

Der großen Volkszeitung zum Trotze sammeln wir auch Bucheckern. Erhitzt oder ohne das Häutchen sind sie sowieso bekömmlich. Und damit ihr seht, dass sich das mühsame Sammeln und Pulen (wenn ihr die Schale nicht beim Rösten in der Pfanne knackt) auch lohnt, gleich noch zwei leckere Rezepte:

 

Bucheckern-Käse-Plätzchen
80 g Schafkäse (trocken und fest) 80 g Allgäuer Bergkäse (nicht zu reif)
2 El Hartweizengrieß, 2 El gehackte Bucheckern
Den Käse reiben und mit dem Grieß und den gehackten Bucheckern mischen. Teelöffelgroße Portionen abteilen und nicht zu dicht auf einem Backblech mit Backpapier verteilen. Im vorgeheizten Backofen (200 Grad, Ober- und Unterhitze) 5-7 Min. backen.

 
Bucheckern-Kräuteraufstrich
1 Bund frische Kräuter (z. B. Schnittlauch, Petersilie, Löwenzahn)
500 g Magerquark 20 g gehackte, geröstete Bucheckern
2 El Olivenöl 1 Schuss Milch
Salz, Pfeffer, 1 Schuss weißer Balsamico
Chilipulver nach Belieben

 

Wer auf den Geschmack gekommen ist, kann ja auch gleich nochmal meinen Waldflammkuchen ausprobieren!

 

Bucheckern, Knoblauchsraukenwurzel und Hagebutten könnt ihr während des ganzen Winters im Wald finden.

 

In 2015 hatte ich öfter Heimpausen. Teilweise eben werkstattbedingt, manchmal jedoch auch, weil ich hier noch bei der VHS Hanerau-Hademarschen ein paar Kurse hab.

Bei so einem Kurs kam ich mal wieder selbst ins Staunen: Wir wollten einen schönen Herbstfrüchtelikör ansetzen. Da wir die Mensa der Schule benutzen dürfen, waren wir optimal ausgestattet. Das Herbstfrüchtelikörrezept ist supereinfach und manchmal kommen da so tolle Likörchen heraus (je nach Zutat natürlich), dass sie bis zum letzten Tröpfchen mit dem Messer verteidigt werden. Eine Teilnehmerin verriet mir einmal, dass der Likör nur noch streng rationiert vergeben werde und speziell zum Hasenbraten einige Tropfen in die Sauce kämen… Reine Gaumenwellness.

Ich will euch das Rezept gleich mal dalassen. Es spricht nichts dagegen, auch einen “Frühsommerlikör” so anzusetzen:

 

Herbstfrüchtelikör

Möglichst viele verschiedene Herbstfrüchte

brauner Zucker

1 Zimstange

Birnenschnaps

Die gestandende Hausfrau merkt schon hier, dass Geschmacksvariationen möglich und wahrscheinlich sind. Nach meiner Erfahrung ist es empfehlenswert, auch sehr saftige Früchte, wie Pflaumen, Himbeeren und/oder Birnen und stark Färbende wie Schlehe oder Aronia dabei zu haben. Wieviel Zucker und wieviel Zimt mit dazukommt, ist ein wenig Geschmackssache. Ich darf euch verraten, dass bei 20 Leuten mit den gleichen Zutaten 20 verschiedene Likörchen herauskommen.

Die Früchte werden gesäubert, etwas kleiner geschnitten und abwechselnd mit dem Zucker in ein Gefäss geschichtet. So darf der Ansatz zusammen mit der Zimtstange einen Tag stehen. Schon nach kurzer Zeit dürfte sich ein appetitlicher roter Saft in der Flasche sammeln, auch wenn ihr viele harte Früchte, wie z. B. Quitten dabei hattet.

Am nächsten Tag kommen die Früchte weg (was schon ein wenig schade ist, ich hab  noch mal einen eigenen Liköransatz damit gemacht, aber vielleicht ginge auch ein Mus, oder getrocknet und gemahlen als Pulver…, oder, bei Beeren, als Zutat im Quark…) und es wird mit Birnenschnaps aufgegossen. Lasst ihn mindestens noch 6 Wochen reifen… wenn ihr euch denn beherrschen könnt.

 

Um nun das mitgebrachte Obst noch ein wenig zu veredeln, wollten wir wilde Beeren dazusammeln. Da unsere heimischen Knicks nicht mehr viel hergeben, sind wir wenig optimistisch rausgegangen, um die wilde Ernte einzubringen.

Wie sollten wir uns täuschen! Und noch im Nachhinein würde ich den Verantwortlichen der schulischen Grünanlage unheimlich gern meinen Dank ausdrücken! Kaum vor der Tür, stolperten wir schon über die schwarzen Hagebutten der Bibernellrosen (eine vor allem an der Nordseeküste heimische Art, die jedoch mehr und mehr von den üppigeren Kartoffelrosen verdrängt wird), gefolgt von Berberitze und normaler Hagebutte. Als ich dann auch noch in den Kornelkirschen stand, konnte ich mich kaum noch bändigen. Und als Krönung kam dann diese Pflanze…

 

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Da staunt das Kräuterhexlein – Hagebuttenperlen in Dolden!

 

Ja, da hab ich erst einmal sparsam geguckt. Das sah mir ganz nach Hagebutte aus, allerdings winzig und in Dolden. Optisch fast mehr ein roter Holunder, was zu dieser Jahreszeit aber kaum möglich wäre. Ich hab nach Dornen geschaut, aber keine auf den ersten Blick gefunden… Ich fürchte, ich hätte noch eine ganze Weile dumm dagestanden, wenn nicht eine Teilnehmerin das Ganze aufgelöst hätte: Hier wuchs eine Büschelrose. Die hab ich wirklich noch nie gesehen. Tippe auf “Neophyt”, also eingebürgert. Manch einem treibt das ja schon den Blutdruck hoch, weil die Neophyten die einheimischen Arten verdrängen sollen. Aber sind wir nicht alle “Neophyten”?  Die meisten Neulinge in unserer Flora haben sich gut angepasst und eine Nische gefunden. Gewarnt wird vor einigen aggressiven Arten. Die sind mir so noch nicht untergekommen, aber da kennen sich Botaniker sicher besser aus. Ich könnte mir schon vorstellen, dass solche Pflanzen lokal zum Problem werden können. Meistens werden sie aber zum Problem gemacht.

Ich war ganz begeistert, von diesen süßen kleinen Hagebuttenperlen, die natürlich auch in unseren Herbstfrüchteansatz kamen. Ich ließ mir versichern, dass die Büschelrose auch mit Blütenstand ganz herrlich aussähe. Das wird natürlich im nächsten Sommer überprüft.

Mit unseren Schätzen, die schon allein ihr Vitamingehalt so wertvoll macht, haben wir also unsere Ansätze bereichert. Und dann erfahre ich auch noch eine Variation, die sich nicht minder spannend anhört:

 

Zierquittenlikör

Auch diese duftenen aromatischen Zierquitten, die meist an kniehohen Sträuchern wachsen, sind lecker. Sie können einen Apfelgelee aromatisieren oder auch Saft. Ihr Vitamin C Gehalt ist sehr hoch, sie werden auch “Zitronen des Nordens” genannt. Obwohl – ich bin mir nicht sicher… die stammen, glaube ich, auch nicht von hier… Wieder ein Neophyt?

Jedenfalls verriet mir eine junge Frau, dass sie bei Aldi manchmal den Spargel im Glas kauft. Diese Gläser sind sehr hoch und schmal. Der Spargel wird verwertet und dann werden Zierquittenscheiben mit Zucker dort eingeschichtet. Das allein ist schon eine Augenweide. Der Quittensaft wird später mit Korn zu einem Likörchen angesetzt. Das könnte man in dem länglichen Glas, mit ein paar Quittenscheiben als Deko, machen. Aber sie verriet mir, dass sie die Scheiben im Backofen nachtrockne und die Kinder die jetzt süßen Scheiben gerne knabbern würden…

Letzteres hab ich noch nicht ausprobiert, aber das Likörchen war lecker.

 

 

10. September

Die letzte Tour war in Bezug auf Kräuter ernüchternd. Aber ich erwähnte ja bereits, dass wir hier so artenarm sind, eine regelrechte Kultursteppe, dass wir uns über manches Kräutlein so bannig freuen, das einem “südlichen” Niedersachen vielleicht nur ein müdes Lächeln abfordern würde. Man merkt wirklich deutlich, dass die Flora bunter wird, wenn man hinter Hamburg (hier von uns aus gesehen, also südlich davon) ist. Das gilt aber ebenso für den Osten. Auch in Mac-Pomm gibt es schöne Ecken. Am Klima dürfte es also nicht liegen. Ich vermute, es liegt an der Bewirtschaftung. Schleswig-Holstein ist das waldärmste Bundesland (fällt gar nicht so auf, weil wir mit unseren Stränden punkten, gell?). Landwirtschaft wird hier groß geschrieben (vor Allem auf den Flurkarten) und auch die Art und Weise, wie man heute mit Beikräutern verfährt, lässt ihnen kaum noch eine Chance. Wegränder werden vor der Blüte gemäht (So sind Johanniskrautstellen hier echte Geheimtipps) und auch das in anderen Bundesländern immer mehr praktizierte natürliche Belassen eines Randstreifens in Feldern (für Kornblumen u. ä.) hab ich in meinem Umfeld noch nicht gesehen.

Zum Glück gilt das Gesagte nicht zu 100 %. Hier und da finden sich noch kleine Idyllen. Wobei die Betonung auf “klein” liegt. Das von mir letztens besuchte Schutzgebiet für Birkhühner, war ein winzig kleines Moor – ich möchte mal behaupten, es hatte etwa Fussballfeldgröße. Da kannst du schützen was du willst, auf so einer kleinen Fläche bleibt doch nichts, was Puls hat. Da hast du auf dem Papier ausgewiesene Schutzgebiete und in Wirklichkeit zeigt dir das Birkhuhn den Stinkeflügel und tippt sich an die Stirn. Ich habe sogar einen Anwohner gefragt, der mir ebenfalls bestätigte, das kein Birkhuhn so lebensmüde wäre, dort zu nisten.

Etwas größer und auch artenreicher ist da schon der Naturpark Aukrug. Das hört sich jetzt gewaltiger an, als es ist. Denn auch der Naturpark Aukrug ist nicht mehr als eine auf der Landkarte großzügig umkreiste Fläche, die vielleicht im Vergleich zum Rest unseres Kreises wirklich mehr Wald hat und den auch noch teilweise zusammenhängend.

Wie dem auch sei – hier gibt es, am Boxberg, wunderschöne Heideflächen. Der Wald sieht in letzter Zeit etwas arg zersaust aus. Mir ist nicht bekannt, ob Absicht oder Windbruch. Wir werden sehen. Jedenfalls kann man am Boxberg wunderbar wandern. Auch für Familien mit Kindern ist das eine schöne Idee, denn hier ist ein kleiner Wanderpfad mit Spielattraktionen und Informationen für den Nachwuchs. Manche dieser “Spielgeräte” (alle aus Holz, sich gut einfügend) sind etwas in die Jahre gekommen. Aber für gute Ideen brauch es ja auch immer Idealisten, Freiwillige und Ehrenamtliche, die so etwas am Laufen halten. Ein Budget seitens unserer Obrigen ist da in der Regel nicht vorgesehen…

 

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Die Heide am Boxberg- hier gibt es noch Blaubeeren!

 

Manchmal wandere ich also auch bei uns am Boxberg. Ja, nehmt euch ruhig mal eine Landkarte und schaut, wie winzig die Wälder hier sind. So kann es dir zur Pilzzeit in der Gegend von Lohe – Förden schon passieren, dass dir die Pilzsammler in Reih und Glied, im praktischen Zwei-Meter-Abstand, mit Körbchen bewaffnet entgegenkommen. Auch hier gibt es etwas Heidelandschaft und wenn die Pilzfreunde unterwegs sind, kannst du glauben, das ist irgendein CSI-Geschwader bei der Tatortuntersuchung. Die Möglichkeit an “Altersschwäche” zu sterben, haben Pilze in diesen Wäldern nicht.

Rund um den Boxberg gibt es auch viele Pilze (Wenn das hier jemand von den Lohe – Fördernern – Pilzsucher liest… nein, stimmt nicht…  schreibe ich nur aus künstlerischer Freiheit… ;-) ).

Also hier gibt es für unsere Verhältnisse viele Pilze, darunter Birkenpilze, Maronen und Steinpilze. Manchmal findet ihr mich hier zum Sammeln…

 

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Ein Perlpilz – zu meinem und seinem Glück selten auf der Sammelliste der Pilzjäger

 

Hier am Boxberg kann man auch, wenn man schneller ist, als die Ziegen, wunderbar Blaubeeren sammeln. Seltsamer Weise findet man wenig Menschen im Gesträuch. Heutzutage nutzen diese kleinen Geschenke von Mutter Natur kaum noch Menschen, oder sie haben Angst davor… Oft kräftig von den Medien geschürt. Nach denen ist man schon nach 50 Bucheckern dem Tode geweiht (Danke liebe Volkszeitschrift mit den vier großen Buchstaben!). Aber könnt ihr euch etwas Leckereres vorstellen, als Blaubeermarmelade mit weißer Schokolade?

Zurück zu meinen Pilzen. Wenn man nicht unbedingt einen der ganz giftigen Vertreter erwischt, sind sie sehr gesund… Okay, okay, ich muss da mal wieder ein paar Einschränkungen machen. Auch die guten Pilze sind nicht unbedingt gesund, wenn sie zu strahlenbelastet sind, aber so etwas könnte man hier überprüfen: BfS

Zugegeben, in diesem Fall sind wir Nordlichter besser dran. Die Strahlenbelastung ist in Süddeutschland (nicht nur bei Pilzeen, auch bei Wild) deutlich höher. Aber beim Bundesamt für Strahlenschutz könnt ihr die Werte erfahren. Das geht sogar soweit, dass man die Belastung für einzelne Gewässer oder Fischarten einsehen kann.

Es ist wie es ist: wir müssen mit der Belastung leben. Ich habe mich bisher nicht vom Pilze- und Fischessen abhalten lassen, übertreibe es aber nicht. Auch das gehört zu einer “ausgewogenen” Ernährung.

Gut…, das haben wir geklärt. Also auch bei uns gibt es sehr gesunde Pilze. Dazu müsst ihr nicht unbedingt auf Reishi oder Shiitake ausweichen. Den realtiv geschmack- und wirkstofflosen Champignon meine ich damit auch nicht. Leider könnt ihr nicht durch meinen Blog zum Pilzkenner werden, das müsst ihr schon Life und in Farbe lernen, aber dazu gibt es ja überall gute Kurse.

Wenn ihr so einen Kurs besucht, lasst euch unbedingt mal das Judasohr zeigen. Zugegeben, dieser Pilz sieht nicht lecker aus. Tatsächlich meint man, einen Baum mit knorpeligen Ohren zu sehen. Aber die meisten von euch haben ihn schon mal gegessen: Den berühmten Mu – Err Pilz beim Chinesen! Die Pilze dort wurden meist aus Vietnam importiert, aber er wächst auch bei uns und zwar am Holunder. Wolf-Dieter Storl weiß in seinen Holundergeschichten zu berichten, warum dort und warum er Judasohr heißt… ich verrate es euch nicht.

Von mir erfahrt ihr nur, dass er sehr gesund ist. In der chinesischen Medizin wird er gegen Arteriosklerose, zu hohem Cholesterin und bei Kreislauferkrankungen eingesetzt. Er wirkt entzündungshemmend und blutverdünnend. Es gibt Studien, die ihm eine Immunsystem steigernde Wirkung zuschreiben.

Kleingeschnitten und in heißer Milch (notfalls auch Wasser) eingelegt kann er nach kurzer Ziehzeit genutzt werden für:

Bindehautentzündungen, Lidrandentzündungen, Gerstenkörner, Augenentzündungen und Schleimbeutelentzündungen

Ich gehöre zu denen, die ihn trotz seiner seltsam weich-knorpeligen Konsistenz ganz gern mögen. Wenn wir Gesundes essen, tragen unsere Lebenmittel ihren Namen wieder zu Recht.

Wer nun dem Judasohr eine kulinarische Chance geben möchte: raus in die Natur und die Holunderbüsche absuchen. Oder kaufen. Dann würde ich jedoch Bioware bevorzugen. Besonders, wenn ihr “Heilendes” im Sinn habt.

Auch andere Pilze sind heilsam. Unsere Speisepilze sind nun leider keine Vitaminbomben, aber mit Mineralstoffen können sie schon punkten.

Also traut euch wieder: Ran an die Pilze. Ganzjährig. Es müssen nicht immer Maronen sein (besonders auch deswegen, weil sie zu den “Strahlenden” gehören – siehe oben). Natürlich könnt ihr auch weiterhin recht kostspielige Vitalpilze als Nahrungsergänzung kaufen. Aber: Warum in die Ferne schweifen…?

 

 

 

September… es wird allmählich herbstlich, was im Wohnmobil ja eigentlich kein Problem darstellen sollte. In einem Wohnmobil nicht, aber in einem Hobby Vantana durchaus. Die Heizung, besser: die Steuerung derselben, funktioniert nämlich elektronisch und das mit dem Strom ist eine Never-Ending-Story in diesem rollenden Wohnwürfel. Nicht nur, dass die Batterie schnell im Nirvana ist, wenn man die Kiste mal drei Tage irgendwo abgestellt hat, nein, auch der Direktanschluss mit dem Stromnetz führt, vor allem nachts, wenn es einem kalt wird, zu ziemlich handfestem Frust.

Denn wenn eine Steuerung nicht steuert, passiert gar nichts. Manchmal verweigert schlicht das Display seinen Dienst. Weg isses. (ich habe das später testen lassen, am Display liegt es nicht… durch die Blume hab ich wieder “Anwenderdummheit” suggeriert bekommen)

Ich schnattere mir mit gutem Bettzeug nicht so schnell was ab, meine beiden kleinen Begleiter schon eher, vor allem der Mops, der ja nun durch seine gesundheitlichen Probleme sehr schütteres Fell hat.

Das mir jetzt keiner kommt und sagt, so ein Auto hat ja noch eine Fahrzeugheizung. Notfalls könne man dreimal um den Block fahren. Ja, schau mal, das weiß eine Hausfrau auch. Aber ich weiß nicht, ob ich es mal erwähnt habe: ich fahre einen nagelneuen Hobby Vantana und da geht die Fahrzeugheizung auch nicht!!! Leider bemerke ich das erst jetzt, wo es deutlich frischer wird. Im Sommer ist mir das nicht aufgefallen, man möge mir das verzeihen.

Ich lass meine beiden also unter die Bettdecke. Normaler Weise dürfen sie das nicht. Sie haben ihr Körbchen unter dem Tisch und da käme unter normalen Umständen auch schöne warme Heizungsluft hin.

Aber zurück zum Standplatz. Hier gibt es Einheitspreis. Den finde ich, nachdem ich relativ preiswert an den schönsten Ostseestränden stand, im Vergleich schon recht happig. Außerdem gleiten wir ja gerade in die Nebensaison. Nun ja. Der Platz ist recht ordentlich, etwas betagt, der Stromkasten kriechend erreichbar. Kräuterhexen scheuen zum Glück keinen Bodenkontakt.

Nach der Ankunft schnapp ich mir meine Beiden. Viel auf- und umzubauen hast du ja bei einem Wohnmobil nicht. Ich gehöre nicht zu denen, die hier und da noch ein Unterlegkeilchen einbauen, um den Wagen genau in die Waagerechte zu bekommen (ist vermutlich bei längeren Mobilen eher nötig) und fahre auch nicht gleich Markise und sämtliches Gestühl aus. Was bei einer Ein-Personen-Reise ja noch übersschaubar wäre…

Also rauf auf den Deich… und wieder runter an den… den Strand? Kruzifix nochmal! (ich höre gerade nebenbei einen Rita Falk Krimi) Ich bin doch den Schildern gefolgt, wo ist denn der Strand? Am Deichfuss (heißt das so?) läuft ein Fahrradweg entlang, dahinter, so weit mein Auge reicht – zugegebener Maßen bei meiner Körperhöhe nicht so weit, wie bei anderen – grünes Marschland. Es sind ein paar Trampelpfade zu sehen, sonst nix. Aha! Ein Hinweisschild leitet mich rechts weiter. In der Ferne kann ich Tönning erkennen.

Jetzt aber zum Badestrand! Nur noch hier, an der Grasfläche entlang und…

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Land in Sicht – ein Strand nicht

 

Wie jetzt? Das ist der Strand? Der BADE-Strand wohlgemerkt?

Ich gehe etwas weiter, wo eine schmale Treppe über den Schotter ins Watt führt. Kein Irrtum möglich. Hier steht es sogar dran. Das ist die Badestelle. Nun ja, Wattenmeer: Das Meer ist nicht immer da, wenn du da bist. Aber so was, wie etwas Sand, wo man nach Muscheln gucken kann, hätte ich schon erhofft. Sehnsüchtig schau ich gen Norden, wo sich die Kulisse von Tönning abzeichnet. Da hab ich auch mal gestanden (Mit meinem alten Nugget! Drei Tage ohne Strom, aber warm! – friss das Hobby!). Ziemlich zentrumsnah, auf einem Platz mit allem Komfort, Blick aufs Wasser (erste Reihe), billiger und mit SAND am Wasser. Da gab es sogar ein paar Bäume in der Gegend und eine Menge schöner Kräuter am Strand… Gut, das war “nur” die Eider, bzw. ihre breite Mündung. Aber DAS hier?

Gegenüber der Treppe ist ein kleiner Rastplatz mit einem Spielplatz. Zwar ganz nett und niedlich, aber nee… das hier, ist es wirklich nicht. Wer gern Rad fährt, der mag am Deich entlang seinen Spaß haben. Ich trolle mich.

Ich setz mich ins kühle Womo und koch erstmal ein Süppchen. Das macht die Bude etwas wärmer. Nach der Mittagspause geh ich auf der inneren Deichseite spazieren. Hier verläuft ein langer Wirtschaftsweg, vermutlich bis Deichende. Links Felder, rechts Deich. Nicht mal ein Schaf ist zu sehen. Wenigstens Schafgarbe. Ich nehme mir welche mit.

Die Schafgarbe ist so ein “Hilft-gegen-Alles”-Kraut, ähnlich wie die Kamille. Tatsächlich ähneln sich auch ihre ätherischen Öle in der chemischen Zusammensetzung. Und beide (Öle) sind blau. Sollte man nicht denken. Meistens kennt man die Garbe nur als Magenmittel oder gegen Frauenleiden. Gerade bei Letzteren spielt sie all ihre Trümpfe aus. Sie ist mein erstes Mittel bei Frauenbeschwerden aller Art. Erst wenn sie wirklich nicht mehr helfen kann, geh ich tiefer in die Sache.

Aber nicht nur Frauenleiden: Sie regelt auch zu hohen Blutdruck (schmeisst jetzt bitte nicht eure Bluthochdrucktabletten weg! So was muss langsam gemacht werden! Wenn ihr die Schafgarbe nehmt und sie deutlich hilft, dann wird euer Arzt euch mit den Tabletten neu einstellen!). Und noch einmal ein deutliches Wort: Bluthochdruck kriegt weder der Arzt mit EINER Pille weg, noch die Kräuterhexe mit einer Tasse Tee. Er kann viele Ursachen haben und in der Regel muss man genau DIE beseitigen. Die Schafgarbe hilft hier regulieren, besonders in leichten Fällen. Wer sehr hohen Blutdruck hat, wird seine Lebensumstände ändern müssen (Sorry, kein Medikament, weder Schulmedizin noch Alternativmedizin, können eine gesundheitsschädigende Lebensführung auffangen) und natürlich therapeutischen Beistand suchen. Nicht das irgendwann auf eurem Grabstein steht: Die Kräuterhexe hat gesagt…

Zurück zur Garbe. Ihr Potential ist sehr hoch. Neben o. g. Beschwerden kann sie auch bei Kopfschmerzen und in der Wundheilung hilfreich sein. Das gilt sogar für innere Wunden. Wer nach einer Operation Schafgarbe trinkt, ist meist schneller wieder auf den Beinen. Bei den Bachblüten und in neueren Alternativtherapien wird sie auch bei Strahlungsschäden, bzw. zum Schutz vor diesen und gegen Krebs eingesetzt.

Nicht zu vergessen: Sie ist lecker! War jahrhundertelang so etwas wie Pfefferersatz. Die frischen grünen Blättchen könnt ihr so kauen und in den Salat tun. Werden sie älter und zäher, ergeben sie immer noch ein gutes Suppengewürz. Dem Vergleich mit echtem Pfeffer kann sie m. E. nicht standhalten, aber etwas würziger wird das Ganze schon.

Und auf jeden Fall gehört sie in die Nähe geschwächter Pflanzen und auf den Kompost (als Komposthelfer).

Ich muss aufpassen, das das nicht schon wieder ein Plädoyer für die kleine Garbe wird. Ich habe schon an anderer Stelle viel über sie geschrieben…

Nach dem Abendbrot setzt hier eine Völkerwanderung ein: Alles läuft hoch auf den Deich. Einige haben eine Flasche Wein dabei. Ich frage mich wirklich, was ich gerade verpasse. Dann sehe ich es: Den Sonnenuntergang. Ja, das ist natürlich ein kleines Highlight. Und dann noch eine Flasche Wein links, den Liebsten rechts… meine Güte!

Aber das hier ist trotz des Sonnenunterganges (an der Ostsee hab ich halt den Sonnenaufgang zelebriert) nicht meins. Ich werde mit dem Platz nicht warm. Mir ist schlicht zu wenig “Gegend” drumrum. Und mir ist völlig unklar, wie so ein Platz eine Bombenbewertung bekommen kann. Sicher: nette Betreiber sollen auch in eine Bewertung einfließen, aber das kann ja nicht Alles sein. Nette Nachbarn hab ich zu Haus auch.

Ich schau mir noch mal die Seite an, wo dieser Platz sogar mit Video in allen Tönen gelobt wird. Da Werbung alles suggerieren kann, schau ich lieber in die Bewertungen, die das normale Volk von sich gibt. Auch dieses Video soll so etwas sein. Nun ja, Geschmäcker sind ja auch verschieden, trotzdem kann ich diese Lobhudelei nicht nachvollziehen… und dann sehe ich: Als Platzbetreiber kannst du bei diesem “privaten” Anbieter ein Video von deinem Platz machen lassen. Ziemlich professionell und mit einem Gütesiegel. Das Siegel vergibt er also nicht, es wird gekauft… naja.. von der Wirtschaft kenne ich das ja. Oder er findet wirklich jeden super, der ihn bezahlt.

Wie dem auch sei… Ich fühle mich nicht wohl. Ein bisschen wie abgeschoben. “Eingedeicht”. Vielleicht wirklich nur Geschmackssache, aber ich mach mich wieder auf die Reifen, hoffe auf genügend Fahrtwind, denn Reibung soll ja warm machen…

  1. – 3. September 2015

Ich möchte nicht immer auf einen Campingplatz. Aber reine Stellplätze sind nicht so häufig. Mir gehen allmählich auch die Ideen aus. Da ich meinen Mops wegen seiner Impfprobleme nicht erneut impfen konnte, kommt ein Trip nach Dänemark auch nicht in Frage.

Aber ich habe schon oft Kräuterwanderungen in Städten gemacht. Kräuter wachsen überall. Und ich bin mehr auf Erfahrungen, als auf Kräuter aus. Ich lese eine Empfehlung über den Stellplatz in Friedrichstadt, der sich von viel Grün um geben an die Stadt schmiegt. Das Beste aus beiden Welten sozusagen.

 

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Schafe und Eider – wir sind in Friedrichstadt

 

Der Stellplatz gehört zu den modernen voll automatisierten Plätzen. Du ziehst eine Karte und suchst dir ein schönes Plätzchen. Davon gibt es hier genug. Alles läuft über diese Karte, dein Strom, Duschen, Waschmaschine…

Gut, ist nicht ganz so persönlich, funktioniert aber bestens. Nicht so ein Desaster wie in Pelzerhaken. Nachdem ich mich eingerichtet habe, nehme ich die beiden Hunde und wir sehen uns die Gegend an.

Friedrichstadt liegt sehr schön. Die Stadt allein ist als “Holländerstadt” eine Reise wert, aber sie ist heute nicht mein Ziel. Wir wandern also in Richtung Eider und Schafe. Was die Natur hier zu bieten hat, ist typische norddeutsche Artenarmut. Ich bin ein wenig enttäuscht. Wenigstens ist der Platz von einer schönen Wildrosenhecke umwachsen, da kann ich mir noch eine wunderbare Rosenessenz machen.

Wieder am Platz schau ich mich dort noch ein wenig um. Er ist wirklich nett angelegt. Von Wasser umgeben. Mehrere Sitzgruppen, eine erhöht hinter jungen Weiden. Es gibt ein “Hundeörtchen” das aber keiner in Anspruch nimmt. Als ich quer über den Platz schlendere, da entdecke ich sie dann doch, meine Artenvielfalt:

Mitten auf dem Platz sind zwei wunderschöne großes Kräuterbeete angelegt. Hier darf man nehmen, was man braucht. Von der Petersilie bis zur Pfefferminze, in Hochbeeten und damit sogar rollstuhlfreundlich. Obwohl das Beet sehr zentral liegt, nehmen viele das Angebot nicht an. Ich pflücke mir etwas, zur Würze für mein Abendbrot und als Kräutertee.

Wer Friedrichstadt besuchen möchte, steht hier auch richtig. Das Zentrum ist fussläufig gut zu erreichen. Wer mehr über den Stellplatz erfahren möchte: www.womoclick.de. Hier findet ihr ein wunderbares Video, sogar aus der Vogelperspektive könnt ihr auf den Platz schauen. Die Seite ist für Mobilreisende sehr interessant.

Ich stehe hier gut und ruhig. Mit einigen Reisenden komme ich nett ins Gespräch. Na, das findet ihr später in meinem Buch wieder. Und damit ihr seht, dass man trotz Artenarmut etwas machen kann, folgt hier die Rosenessenz:

 

Rosenessenz

Blütenblätter von duftenden, ungespritzen Rosen in Lagen abwechselnd mit Zucker in ein Einmachglas schichten. Ordentlich pressen. Als Essenzstarter ein paar Tropfen Zitronensaft darüber geben. Schon bald saften Duft und Farbe aus. Wichtig ist wirklich das Zusammenpressen der Schichten. Ordentlich drücken! Nach ein paar Tagen habt ihr (je nach Rosenfarbe) eine kräftig rote oder pinkfarbene Essenz, die intensiv nach Rose duftet und schmeckt. Schon ein paar Tropfen davon verschönern einen Quark und lassen ihn himmlisch rosig schmecken.

Wenn ich hierfür Rosen pflücke, zupfe ich gleich am Strauch die Blätter ab. Die Alleräussersten lasse ich stehen. Die sind meist nicht mehr ganz so saftig. Da ich damit nicht die Rose köpfe, entwickeln sich im Herbst dann auch noch Hagebutten und die Bienen sind nicht ganz so sauer auf mich…

An der “Frontline”

Ich bin mit meinen beiden kleinen Rackern auf engstem Raum unterwegs. Da stellt sich mir auch die Frage nach eventuellen Parasiten. Wie ich das gelöst habe, könnt ihr u. a. auch weiter vorn lesen. Da ich ja fleißig Erfahrungen mit anderen Kräuterfreunden austauschen möchte, komme ich mit vielen Menschen ins Gespräch. Oft kommen wir dann auch “auf den Hund”.

Vielleicht kennt ihr das auch: Während noch vor ein, zwei Jahrzehnten der Tierarzt gerade mal zum Impfen aufgesucht wurde, könnte man ihn mittlerweile fast schon duzen. Die Tiere sind oft krank. Meine Beiden haben Lebensmittelunverträglichkeiten. So etwas kenne ich von früher gar nicht. Meine Tierärztin meinte daraufhin nur, dass sich eben die Qualität unserer “Lebens”-mittel sehr geändert habe. Das ist nun wirklich vorsichtig ausgedrückt. Aber ich sehe das genau so. Mein Mops hat durch einen Impfschaden (Staupe) ein empfindliches Immunsystem bekommen und darf an Fleisch nur noch Rind und Weißfisch (wer irgendeinen Hersteller weiß, der wirklich NUR Rindfleisch in seinem Futter hat – bitte mitteilen! Die bisher getesteten “puren” Rindfleischprodukte hatten meist nur 4%, der beste 36%!). Auf Getreide reagiert sie sofort mit Entzündungen. Mein Rattler, deutlich fitter, verträgt weder Getreide noch Milch. Wenn er Milch bekommt, fallen ihm die Haare kreisförmig aus.

Nun, auf so was kann man zum Glück mit einer angepassten Diät Rücksicht nehmen.

 

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“Nein, wir haben dein Frühstücksei nicht geklaut…”

 

Wenn ich also mit anderen ins Gespräch und auf das Thema “Hund” komme, wird mir oft das Leid der armen Tiere geklagt. Ob es nicht ein Kraut hiergegen oder dagegen gäbe. Bei so empfindlichen oder immunschwachen Tieren rate ich meist als Erstes dazu, ihnen keine Gifttröpfchen mehr in den Nacken zu träufeln.

Oha! Da hab ich ja was gesagt! Das ginge ja gar nicht und der Hund vertrüge das super und ohne geht überhaupt nicht und… und… und…

Der Hund verträgt das super… fein! Woher wissen sie das denn? Eine Halterin sagte mir mal, der Hund kotze und kote nur die ersten drei Tage Blut… das beruhigt doch ungemein. Es gibt immer noch Menschen, die sich einreden (ich kann mir nicht vorstellen, dass sie es glauben), dass ein Mittel, das mit Ganzkörperkondom produziert wird und die Haut eines Tieres so giftig macht, das Insekten beim Reinbeißen sterben, dem Tier so gar nichts tut! Entschuldigung, da kann ich nur mit den Augen rollen.

Natürlich gibt es robuste Hunde, denen es womöglich nicht viel ausmacht. Helmut Schmidt war auch bis zuletzt Kettenraucher. Aber das blauäugige Behaupten, diese Gifttropfen seien harmlos, machen mich giftig. Es tut mir leid, wenn ich jetzt den Einen oder Anderen verunsichere, aber es ist so. Auf den deutschen Webseiten werdet ihr da leider ganz und gar nichts zu finden, da müsst ihr schon auf ausländische ausweichen. Hier gibt es nicht nur Studien zu den Nebenwirkungen, sondern auch über die Resistenzen, die sich mittlerweile bei Flöhen bilden.

Und jeder, der in Bio aufgepasst hat, weiß das die Leber Gifte abbaut. Wir belasten zunächst hauptsächlich diese. Der Hund wird also nicht gleich tot umfallen, wenn ihr die Nackentropfen benutzt. Womöglich werdet ihr aber im Laufe der Jahre die Leber schädigen.

Ja, ich weiß… ich komme jetzt auf die Abschussliste einiger Tierärzte. Und manch ein Tierarzt oder Hundehalter kommt mit dem Todschlagargument unserer Angela: “Wir sind da alternativlos.”

Aber das stimmt nicht! Es gibt eine Menge Alternativen, nur müsste so manch einer da aus seiner Bequemlichkeitszone heraus. Natürlich sind die Tröpfchen einfacher.

Jeder, der sich mit der Flohbehandlung beschäftigt, bekommt eingebläut: 90 % der Flöhe sitzen nicht auf dem Tier…

Warum bitte, kommt dann das Gift auf das Tier? Ist doch in sich unlogisch. Natürlich muss ich den Hund so lange giftig halten, bis alle Flöhe mal zu “Tisch” waren…

Gut, lange Rede, kurzer Sinn. Wenn sich jetzt jemand überlegt, was er anders machen könnte, mit dem teile ich meine Erfahrungen:

Zecken: keine Probleme mehr seit der Beifütterung von Kokosöl (1/4 Teel. bei 6 kg Körpergewicht) und der gelegentlichen Nutzung von einem Tröpfchen Patchouliöl auf dem Halsband.

Flöhe: Bekämpfung außerhalb des Tieres mit Flohlampen (nichts weiter als eine Wärmequelle mit klebender Oberfläche). Hier ist etwas Geduld gefordert. Manchmal tut sich da ein zwei Wochen gar nichts. Die Flöhe landen in Schüben drauf. Wir haben jetzt aber seit drei Jahren nicht mal mehr Einen gefangen oder gesichtet. Ich nehme die Billigste des großen Warenversenders (um die 10 Euro).

Am Tier: bei uns geht das prima mit einem Flohkamm. Leider taugt das nur bei kurzhaarigen Rassen wirklich. Wenn so ein Floh auf dem Kamm sitzt, diesen sofort in Wasser tauchen. Nasse Flöhe sind relativ bewegungsunfähig. Ich habe sogar mal einfach auf einen flitzenden Floh gespuckt um ihn dann zu greifen. Einige Wüstenbewohner sollen ihre stolzen Afghanen so entflöhen, Finger anfeuchten und durch das Fell. Die manuelle Jagd am Tier ist zeitraubend und nicht wirklich so effizient. Die Flohlampe bringt es bei uns auf Dauer. Wenn wirklich hoher Flohdruck herrscht (feuchtwarmes Wetter), sprühe ich die Hunde vor dem Gassigehen auch mal mit ätherischen Ölen ein (z. B. Geranie, Zitroneneukalyptus, u. a., hochverdünnt, nicht ins Gesicht oder in den Schambereich). Wer sich nicht traut zu mischen, es gibt Fertigpräparate. Verdünnter Zitronensaft oder Essig leisten aber auch gute Dienste.

Am Liegeplatz: Wenn der Flohbefall schlimm ist, gebe ich Rainfarn oder Lavendel unter die Liegekissen – aufpassen: der Hund sollte nicht dran knabbern können. Das musste ich zum Glück seit Jahren nicht mehr tun. Auch doppelseitiges Klebeband in den Zimmerecken kann hilfreich sein. Mit einer dicken Lage Rainfarn unter dem Wohnzimmerteppich konnte ich einmal eine Wohnung entflöhen, in die ich einzog. Zu der Zeit hatte ich keine Haustiere und die dort ansässigen Flöhe nahmen meine Kinder als Ersatz. Über einen damals eingesetzten “Fogger” (Flohgiftgasbombe vom Tierarzt), haben sich die Flöhe scheinbar fast totgelacht, aber nur fast. Er nutzte nichts… erst der Rainfarn brachte Ruhe.

Ja und wenn es gar nicht geht: ich weiß, es kann so schlimme Fälle geben, dass das Tier ernsthafte gesundheitliche Probleme bekommt. Womöglich ist da der umsichtige Einsatz der Gifttropfen eine erste Hilfe. Aber das ist mir halt wichtig: Umsichtig. Nicht als Dauerbehandlung zur reinen Prophylaxe. Denn die Leber wächst eben nicht mit ihren Aufgaben.

Letztendlich: Wer mehrere Hunde hat, weiß das sich nicht jeder Flöhe einfängt. Meist wird das schwächste Tier “ausgesucht”. Warum die mehr nach dem “Geschmack” der Plagegeister sind, weiß ich nicht. Wenn euer Hund also rundum fit ist, ist ein Flohbefall gar nicht so wahrscheinlich. Wäre es dann nicht auch eine Idee, erst zu den Tropfen zu greifen, wenn es wirklich sein muss? Obwohl ich ja gerade ein schwaches Tier nicht noch zusätzlich vergiften würde…

Würmer: Wieder ein zweischneidiges Schwert. Denn eine Wurmbehandlung geht nun wirklich so gut wie gar nicht ohne Gift, sei es synthetisch oder pflanzlich. Darum plädiere ich dafür, wirklich nur zu behandeln, wenn ein Wurmbefall vorliegt. Das kann man per Kotprobe feststellen. Aber auch hier wird mal eben alle drei Monate prophylaktisch die Paste verschrieben. Kotproben kosten halt was… und man muss unter Umständen zweimal zum Arzt.

Meine Beiden werden aus den Unverträglichkeitsgründen “gebarft”, sie bekommen also rohes Fleisch, Gemüse, Kräuter. Bei den Kontrollen sind bisher (auf Holz klopf) keine Würmer aufgetreten. Die Tierärztin meinte hierzu, dass auch Würmer ein bestimmtes “Milieu” bevorzugen. Bei Tieren, die rohes Fleisch bekommen, scheint sich die Zusammensetzung der Verdauungssäfte so zu ändern, dass sie den Würmern schlechter bekommen. Außerdem bekommen die Hunde oft geraspelte Möhren ins Futter, was das Ganze noch unterstützt.

Lausfliegen: Ich weiß gar nicht, was die Biester außer fies aussehen und erbärmlich beißen noch anrichten. Sie sind fast noch flinker als Flöhe. Schmeißen ihre Flügel ab, sobald sie auf dem Tier gelandet sind und piesacken es. Wir haben sie uns bisher beim Passieren von Schafweiden eingefangen. Ich vermute also das es Schaflausfliegen waren, es gibt aber auch Hirschlausfliegen. Von früher kenn ich diese Insekten überhaupt nicht. Vermutlich vermehren sie sich auch erst in den letzten Jahren so freudvoll.

Bisher bekommen wir sie am Besten mit sofortigem Abduschen vom Hund. Einige schwimmen im Wasser, die anderen kann man relativ leicht auskämmen.

 

Hab ich euch jetzt ein paar Gewissensfragen aufgedrückt? Das wollte ich nicht. Aber mir sind halt schon ein paar Gifttropfengequälte untergekommen. Ja einer unserer kleineren Hausbewohner ist vor unseren Augen elendig daran verreckt. Die Tierärztin kommentierte das lapidar mit “bei so kleinen Tieren ist die Dosierung eben schwierig”. Das war so traurig, so fürchterlich mit anzusehen, wie sich das Tier quälte, ich konnte unsere Tochter monatelang nach dem Vorfall nicht mehr aufrichten.

Aber ich wünsche mir, das gefährliche Arzneien mit mehr Umsicht und nur wenn überhaupt nötig eingesetzt werden. Wer nun meint, die Nackentropfen seien nicht gefährlich – ich weiß gar nicht, ob ich auf so einen Kommentar überhaupt noch antworten würde, nachdem, was ich bisher alles darüber gelesen, gesehen und am eigenen Tier erfahren habe, den bitte ich doch, vor irgendeiner Kritik mal die ausländischen Studien zu lesen.

Die Entscheidung kann ich euch nicht abnehmen. Ich wünsche mir nur, dass ihr einmal ernsthaft darüber nachdenkt. Dann lasst den Bauch entscheiden. Nicht das Hirn, nicht den Arzt, nicht eure Bequemlichkeit, nicht das Portemonnaie. Wenn euer Bauch weiterhin zu den Tröpfchen steht, dann mag das in eurem Fall die bessere Alternative sein.

 

 

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