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Archive for Dezember 2010

Soo… obwohl mich die Paketdienste vor Weihnachten nicht lieb hatten, bekam ich gerade noch so eine Lieferung Tiegelchen und Töpfchen und die große Rührerei ging los.

Also nichts gegen Paketdienste: was ich so mitbekam, haben die über Gebühr geschuftet, sind auch mehrmals gekommen, wenn ich nicht da war, also Hut ab. Und gegen Wetter können die ja auch nichts machen. Aber um mich Weihnachten so richtig ins Schwitzen zu bringen, kam dann auch noch diese nette Statusmeldung:

 

Mein Paket wurde übersehen…  Leider nicht nur vom Paketdienst, sondern auch vom Lieferanten vorher. Obwohl mir mitgeteilt wurde, das es angeblich schon seit einer Woche unterwegs wäre, war es zum Zeitpunkt meines verzweifelten Anrufes (am 21.12.) noch nicht mal gepackt. Soo… da vergisst mich mein Lieferant, der Paketdienst übersieht das Päckchen und das Wetter setzt eins drauf. Ob mir das was sagen will?

Wie gesagt, ich hab ja alles noch auf den letzten Drücker bekommen. Die Paktedienstfahrer haben ob der miesen Wetterbedingungen wirklich Höchsteinsatz gezeigt. Bei uns kommt noch hinzu, dass im Dorf eine nette Baustelle ihr momentan untätiges Dasein fristet und alle weitläufig über die Pampa umgeleitet werden, die irgendwie nicht im Winterdienst-Schneeschiebeprofil der Gemeinde zu liegen scheint. Wer da lang muss, sollte ein bisserl Schweden-Rallye-Erfahrung mitbringen, oder schon mal Paris-Dakar gefahren sein.

Ein bisschen ange… war ich schon. Alle Weihnachtsgeschenke an einem Tag rühren?

 

Nun, Ärmel hoch und ran. Rezepte hauptsächlich aus dem bereits vorgestellten „Geschenke aus dem Garten“ – Buch, teilweise leicht abgewandelt.

 

Marathonrühren in meiner Küche. Aber die Ergebnisse überzeugen. Die Rezepte beschränken sich auf Bienenwachs und Honig als Emulgatoren und sind dafür nach meinem Verständnis halt Naturkosmetik pur. Spinnrad- oder Doleschalek-Anhänger mögen mir das verzeihen. Ich finde die Doleschalek – Bücher auch super, beschränke mich aber meist auf die Wirkstoffempfehlungen und rühre mein eigenes Süppchen. In der dekorativen Selbstrührkosmetik ist Frau Doleschalek allerdings unschlagbar und meines Wissens bisher auch einzig.

 

Nun also gerührt: Zunächst die Handcreme, für die ein Kartoffel-Rosmarinsud erforderlich ist. Riecht wie Gemüsesuppe, macht Hunger. Der Geruch lässt mit dem Erkalten merklich nach. Aufgetragen zunächst etwas ölig, zieht aber relativ rasch ein und hinterlässt ein gepflegtes Gefühl.

Die Holundercreme ist super… riecht durch das Weizenkeimöl etwas streng, aber hat eine „sofort-sichtbar-jünger“ Wirkung. Beduften kann ja jeder nach Geschmack, wenns stört. Aber nach dem Auftragen ist das etwas Strenge eh verflogen. Ich spiele mit dem Gedanken, nicht nur Holunderblütenwasser, sondern auch Holundersaft zu verwenden. Könnte allerdings mit dem gelben Weizenkeimöl ein hässliches Hundehäufchenbraun geben. Wäre einen Versuch wert.

Frei nach dem Motto: „Was nicht mehr in den Mund passt, kommt ins Gesicht“ (ich weiß nicht, wo ich das gelesen habe… Stefanie Faber vielleicht?), haben wir die Bodylotion gerührt. Da auch hier nur ein klitzeklein wenig Bienenwachs als Emulgator eingesetzt wurde, sind pyhsikalische Höchstleistungen gefragt. So eine Lotion wird ähnlich gemacht, wie Mayonnaise… Tröpfchenweise einrühren und emulgieren lassen.

 

Mein Mann wollte mir das Anfangs nicht ganz abnehmen (er hat noch nie Mayonnaise gemacht) und versuchte das Tröpfeln durch Schnelligkeit zu umgehen. Der Versuch war fürs Klo… naja, nicht ganz. Da noch unparfümiert, wars halt fürs Stockrosenbeet. Stockrosen mögen Fett. Angeblich hat man früher fette tote Katzen unter ihnen vergraben. Nun, ob man früher wirklich fette Katzen hatte und ob sie tatsächlich unter den Stockrosen gelandet sind, ich weiß es nicht. Aber das mit dem Fett habe ich schon ausprobiert und meine Stockrosen danken es mir. Vielleicht wuchsen sie auch mir zuliebe etwas prächtiger und hofften, dass ich weitere Fettgaben nicht für nötig halte… 😉

 

Also nochmal gerührt und dieses Mal getröpfelt. Harte Arbeit, weil wir ja gleich für die ganze Familie rührten… Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Eine leichte, sehr pflegende Bodylotion mit tatsächlich mayonnaisiger Konsistenz, wirklich angenehm aufzutragen und mit wunderbarem Hautgefühl.

 

Zum Schluss noch die Badesahne. Hier wußte der Honig wohl nicht, dass er seinen Job als Emulgator und nicht nur als Hautpfleger machen sollte. Gut, also vor Gebrauch schütteln. Da kann ich durchaus mit leben. Das Sahnebad pflegt ebenfalls so wunderbar, dass Normalhäutige keine extra Pflege nach dem Bad brauchen.

 

„Alles Geniale ist einfach“ soll Edward Bach, Vater der Bachblüten, gesagt haben. Ich kann da nur wieder einmal zustimmen. Was mir jetzt noch in meinem Repertoire fehlt, wäre eine „Bauchweg-Creme“. Ich hab da zwar auch einige Rezepte mit stoffwechselanregenden Wirkstoffen, aber ohne Bewegung und Verbannung böser Kalorienbomben wirds wohl noch nicht gehen.

So haben wir wohl alle unsere kleinen Laster. Damit mein kleines Laster nicht allzu groß wird, und man mich mit dem Werbeslogan einer bekannten Schokoladefirma als „quadratisch, praktisch, gut“ bezeichnen kann, werde ich mal anfangen, auf meine Linie zu achten und das nicht nur beim Busfahren.

 

Unterstützen soll mich bei diesem Vorhaben mein geliebter Topinambur, der allerdings im Moment im „frostigen Verlies“ unter der Erdoberfläche weilt. Die nächste Ernte wartet auf Plusgrade. Eine schöne Ausrede, um weiterzunaschen, oder?

 

 

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Wie unschwer zu erkennen ist, konnte ich mich bei der Schreibweise nicht entscheiden. Über den Ursprung und die Bedeutung des Begriffs „Rauhnächte“ gibt es nämlich sehr viele unterschiedliche Thesen. Die Bekannteste ist, dass der Begriff von den „Rauchnächten“ kommt. Tatsächlich wird in der Zeit „zwischen den Jahren“ traditionell viel geräuchert.

 

Andere Autoren favorisieren die „rauen“ Nächte (also hart und kalt), wobei wir dann nach neuer deutscher Schreibe das „h“ wohl streichen müssten…

 

Eine weitere Theorie besagt, dass das „Rau“ halt „Fell“ oder „Leder“ bedeutet, also man holt wohl seinen dicken Winterpelz raus… Bekannt ist dieser Begriff sicherlich durch das Märchen „Allerleirau“, also das Mädchen, das ein Mäntelchen aus ganz vielen unterschiedlichen Fellen hat.

 

Und da wir schon an der letzten Rechtschreibreform sehen können, wie leicht eine ursprüngliche Bedeutung verschwinden kann (ich kann z. B. mit meinem Mann nur noch zusammen kommen, aber nie wieder zusammenkommen…), kann man sich sicherlich auch vorstellen, wie sich Bedeutungen durch die Jahrhunderte wandeln. Schon allein der Senior, der zufällig ein Gespräch seiner Enkel mit anhört, könnte eine Übersetzungshilfe gebrauchen und wenn Opa erzählt, dass er am liebsten auf dem Chaiselongue liegt, braucht auch die Jugend schon mal Untertitel.

 

Ganz abstrus wird es mit umgangssprachlichen Ausdrücken, dich ich noch aus dem „Schisslameng“ kann, meinen Kindern aber nur ein Fragezeichen auf die Stirn zaubert..

 

Aber ganz so wichtig ist die Namensherkunft nicht. Wir haben ja immer noch die Tradition. Und in dieser wird eben fleißig geräuchert. Das Einzige, was wieder ein wenig fraglich ist, ist die Anzahl der Raunächte und ihr Beginn und Ende.

 

Am verbreitetsten sind wohl die 12 Rauhnächte, beginnend dem Abend des 25. Dezember bis in die Nacht zum 6. Januar.  Die Rauhnächte werden auch „Losnächte“ genannt, weil man in Ihnen eine Vorrausschau für das neue Jahr bekommen kann. „Was man in diesen Nächten träumt“, so lehrte mich meine Mutter, „steht in Bezug zu den 12 Monaten des kommenden Jahres“.

Wohl dem, der Träume deuten kann.

In meiner Familientradition wurde übrigens schon die Nacht zum ersten Feiertag mitgezählt, womit wir 13 Rauhnächte hätten. Dabei galt die erste Rauhnacht als Vorrausschau für das Jahr insgesamt.

 

Um das Ganze noch ein wenig geheimnisvoller zu machen, hatten unsere Vorfahren auch Bezeichnungen wie „Zwischennächte“ oder „Unternächte“ für die Rauhnächte, so dass ich der Idee, dass mit Rauhnacht nicht unbedingt die „Rauchnacht“ gemeint ist, schon etwas näher bin.

 

Bei Christian Rätsch ist nun wieder zu lesen, dass wir zwar 12 Rauhnächte haben, aber nur 4 davon auch Rauchnächte sind… hat auch was… ich kann mir ebenfalls nicht vorstellen, dass man wirklich 12 Nächte lang geräuchert hat.

Das macht schon irgendwo Sinn. Man glaubte früher, das besonders vor dem Thomastag, vor Weihnachten, Neujahr und dem Dreikönigstag die Geister spukten und Wotans Wilde Jagd die Gegend unsicher mache. Hier hätten wir also 4 Gründe für 4 Rauchnächte.

 

Man räucherte gegen die negativen Energien. Was wir vielleicht milde belächeln, wird zumindest in Skandinavien noch erstgenommen. Grönlands Regierung lässt zwischen Weihnachten und Neujahr nicht nur die Putzfrauen in die Regierungsgebäude, sonder auch eine Geisteraustreiberin. (Rätsch 2004)

 

Aber nicht nur Geister weichen den aromatischen Gerüchen. Im Süddeutschen werden auch heute noch Ställe und Wohngebäude mit Eberraute ausgeräuchert (Gertrud Messner 2009), was die Luft desinfiziert und die Atemwege pflegt. Gesund also allemal. Ich rede hier vom Räuchern und nicht vom scharfen Verbrennen mit reizenden Rauchschwaden…

Räuchern wirkt also nicht nur im seelischen Bereich. Indianerinnen, die mit Unterleibsproblemen zu kämpfen haben, hocken sich „unten ohne“ über den heilsamen Rauch des Beifusses…

 

Die Eberraute ist die etwas modernere Variante. Ihre Vorgänger waren Beifuss, Wachholder, Mariengras und Tannenharz (Storl 2000).

 

Gute Aussichten für das neue Jahr?

 

Wer aufmerksam ist, dem wird der Zauber der Rauhnächte nicht entgehen. Während man „Mittwinter“ noch turbulenter feierte und sich auf die Rückkehr des Lichtes freute, werden die Tage danach doch etwas ruhiger. Tatsächlich liegt etwas in der Luft in der Zeit zwischen den Jahren. Es ist eine Zeit der Innenschau, der Kurskorrektur, der Bilanz. Diese leichte Spannung entlädt sich in unseren modernen Zeiten zu Silvester, wo jeder froh ist, das alte Jahr gut überstanden zu haben und viel Hoffnung in das neue, bessere Jahr legt.

Wir können den Zauber nutzen und auch heute noch räuchern, Negatives und Übles in Rauch aufgehen lassen. Gelebtes, Dunkles und Helles hinter uns bringen und neu anfangen. Ein neuer, leerer Raum, bereit für die Ideen der Schöpfung wird gebildet.

Diese Zeit der Einkehr wurde von unseren Vorfahren auch


Eichemond (Dezembervollmond – Monat Dezember) genannt.

Er ist durchdrungen mit Kraft und lichtvollen Festen. Das alte heidnische Julfest oder auch das skandinavische Fest der Lichtkönigin Lucia gehören dazu. Die Gestirne begleiten uns in dieser Zeit mit besonderen Kräften.

Der Eichemond steht für Erneuerung und Licht und es ist sinnvoll, diese Energie für uns zu nutzen. Es ist dunkel, karg und eisig. Frost und Schnee beherrschen (oft) die Landschaft.

Du findest in dieser Energie Ruhe, Harmonie, Wärme und eine hohe Führungskraft. Du kannst dein Leben überschauen und ordnen.

Geh hinaus in die Natur, und nimm sie bewusst wahr. Wenn du heimkommst, in dein festlich geschmücktes, gemütliches Heim, wirst du dir der Polarität dieser Zeit bewusst.

 

Das tut dir jetzt gut:

  • Klarheit, Ordnung schaffen, (Raum und Seele)
  • Homöopathische Nosodenausleitung
  • Generell alle Entgiftungsmethoden
  • Duft, Duft, Duft!! (Räuchern, Duftöle, Blumen, Potpourris)
  • Philosophie
  • Gute Musik
  • Schwarz und Weiß – Polaritäten
  • Theater, gute Bücher

Und das macht dich stark:

  • Konsequenz, eindeutige Entscheidungen
  • Edler Schmuck, allen voran Perlen!
  • Rituelle Feuer, Tannenduft, Harze, Weihrauch
  • Gebirge oder Nordsee (Ostsee geht auch) aber nicht in den Süden!
  • Ausgiebige Massagen mit Mandelöl

Schon allein der Aufenthalt in freier Natur beflügelt jetzt die Seele

 

Räuchern kann man einfach der Nase nach. Lass dir nicht erzählen, dass man diese Pflanze „nur“ für dies oder das nimmt.  Trau deinem Bauch! Die traditionellen Rauhnachtskräuter haben schon ihren Sinn und ihre Berechtigung zu dieser Zeit, aber man sollte seine eigene Intuition nicht unterschätzen. Und was nützt es, wenn man einen bestimmten Duft nun so gar nicht mag? Die Wirkung wäre da bestimmt nicht die erhoffte.

Ich wünsche allen Lesern eine besinnliche Zeit (spätestens nach den Weihnachtsfeiertagen) und viel Kraft und Erfolg im neuen Jahr!

Ich wünsche allen eine „zauberhafte“ Wintersonnenwende!

 

 

 

 

 

 

 

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Dieser Beitrag hat absolut überhaupt nichts mit Kräutern zu tun. Naja, vielleicht indirekt. Denn es könnte durchaus sein, dass Sie eine Anstaltspackung Baldrian brauchen, wenn Sie sich den kurzen Film zum neuen Personalausweis angesehen haben, was ich jedem nur empfehlen möchte:

http://www.ndr.de/flash/NDRPlayer.swf?id=extra2815„>

Alexander Lehmann haben wir diese kurzweilige Aufklärung zu verdanken.

Also kommen Sie als Normalbürger nicht auf den Gedanken, dass Vater Staat einen „Rettungsschirm“ oder sonstige Hilfeaktionen für Sie übrig hat. Sie sind jetzt erfasst, sogar wenn Sie an Ihrem Computer sitzen und wenn hier irgendwas schiefläuft, sind Sie auch selbst Schuld. Dann sind sie mit Ihren Daten eben nicht vorsichtig umgegangen.

 

Vorschlag: schaffen Sie Gardinen ab und posten Sie Ihren Schriftverkehr, Sie sind doch ein anständiger Mensch und haben nichts zu verbergen. Es wäre nett, wenn Sie Ihre sexuelle Neigung mit angeben, damit wir Sie definitiv aus dem Pool von Steuersündern, Missbrauchern und Terroristen ausklammern können. Zeigen Sie Ihrem Vaterland, dass Sie es lieben und für alle Dinge offen sind… wenn Sie das nicht tun, müssten wir sonst unter Umständen terroristische Absichten vermuten und es ist ja auch für Ihre Sicherheit! Wenn innerhalb von 24 Stunden nach Offenlegung Ihrer Daten nicht die Staatssicherheit bei Ihnen aufschlägt, sind Sie kein Terrorist. Ist das nicht schön, das zu wissen?

 

 

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Weihnachten kommt mal wieder plötzlich. Wie immer… dieses Jahr hab ich die ganze Familie eingeladen. Das stresst natürlich – nicht wegen der Familie, aber die Vorbereitungen. Wenn ich nachzähl und wenn alle kommen, müssen 12 Gäste bewirtet werden. Alle einschlägigen Ess- und Frauenzeitschriften haben als Menüvorschläge allerdings nur Essen mit maximal 4-6 Personen im Programm. Die Weihnachtsgans einfach verdoppeln ist da leider auch nicht drin, da müsste ich mir gleich noch einen Backofen dazukaufen (wer hier einen guten Tipp hat, ein nettes Menü für viele…).

Was mich nicht stresst, sind die Weihnachtsgeschenke. Da gibts natürlich Selbstgemachtes aus der Hexenküche. Wer sich diesen Sommer nicht bevorraten konnte, ist trotzdem nicht verloren. Dem lege ich freudig das wunderbare Buch

 

 

 

Geschenke aus dem Garten selbst gemacht: Kreative Geschenkideen von Himbeer-Marmelade bis Lavendelseife

ans Herz.

 

Wirklich toll ist, das Claudia Költringer mit wenigen Zutaten auskommt. Sie müssen also nicht die Hobbythek – Kosmetikpalette aus irgendwelchen exotischen Bezugsquellen ordern, sondern kommen meist mit dem hin, was die Küche hergibt. Natürlich sollten ein paar Basisfette und die gute Nachbarschaft zum nächsten Imker gegeben sein…

Ein absolutes Highlight sind z. B. die Erkältungsbadewürfel aus Kakaobutter. Kakaobutter und ein gutes Öl, z. B. Olivenöl sind schon die ganzen Zutaten. Bei Erkältung werden noch ein paar äth. Öle, wie Eukalyptus, Minze, oder Fichtennadel zugesetzt und fertig ist ein ultrapflegendes Bad.

Ich habe solche Badepralinchen schon öfter gemacht, aber nie die Erkältungsvariante, die – wie ich nun aus Erfahrung bestätigen kann – wirklich super ist.

Als „Gießform“ lässt sich jede Eiswürfelschale nehmen, so z. B. auch die Elche und Schneemänner, die es als Silikoneisformen eben bei Kloppenburg sehr preiswert gibt.

 

Wer nicht badet, muss auf den Luxus samtweicher Haut nicht verzichten. Einfach eine Mullwindel in handliche Quadrate schneiden (es gibt mittlerweile auch bunte Mullwindeln) – gern mit Zackenschere – und die Pralinchen da hineingeben. So können auch Duschfans auf ihre Kosten kommen, indem Sie sich mit dem Beutelchen abreiben. Auf diese Weise können Sie sogar Kräuter oder pflegende Zusätze wie Haferflocken o. Ä hinzugeben, ohne das der Abfluss verstopft.

Wenn Sie das Mullwindelsäckchen mit einer dekorativen Schleife schließen, ist das Weihnachtspäckchen perfekt.

Statt der Erkältungsvariante können Sie die Pflegepralinchen natürlich auch mit einem Duft Ihrer Wahl parfümieren. Das bekommen Sie sogar noch kurz vor der Bescherung hin.

 

Wer selbst die Zeit für die wunderbaren Geschenke aus dem Buch nicht mehr findet, der könnte doch auch das Büchlein selbst verschenken… 😉

 

Ebenfalls zu den beliebten Präsenten gehören angesetze Liköre. Nun, zugegeben – auch ein wenig knapp jetzt so vor Weihnachten. Die einfachste Variation wäre dieser Weihnachtslikör:

 

Weihnachtslikör

750 ml Obstler oder Klarer

1 Prise echter Safran

Orangenschalen von einer Orange (unbehandelt)

Honig nach Geschmack

nach Belieben etwas Blattgold (gibt es als Lebensmittelzusatz zu kaufen)

 

Optimaler Weise lassen Sie das Likörchen länger (zwei Wochen) ziehen. Notfalls geben Sie die „Ziehanweisung“ dem Beschenkten mit.

 

 

Was auch immer geht:

 

Kräutersalz, Kräuteressig, Kräuteröl (Rezepte in früheren Blogbeiträgen oder einfach nach „Gusto“)

 

Nicht zuletzt freut sich sicherlich jeder über ein paar selbstgebackene Plätzchen. Meine Schwester hat mir früher sogar extra ein paar „dunklere“ gebacken, weil ich das so gern mag.

 

Kleine Geschenke sind doch wunderbar. Ich meine nicht die Hast in den Konsumrausch und das gegenseitige Aufrechnen der Wertigkeiten. „Schenken ist die Kunst, sich auf jemanden einzulassen“ sagte neulich ein Psychologe im Fernsehen. Dem kann ich nur zustimmen.

 

Der Trend zum Zweitbuch ist da. Trotz Internet, Ipad und Playstation. Wie wäre es mit einem amüsanten Roman? Oder einem interessanten Sachbuch?

Ein gemütlicher Abend vor dem Weihnachtsbaum, mit Kakao, selbstgebackenen Plätzchen, guter Musik, selbstgemachtem Massageöl, ein gutes Buch… Weihnachten kann man auch ohne Stress begehen und sich auf das besinnen, was uns noch wichtig ist…

Frohe Feiertage!

 

 

 

 

 

 

 

 

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Als Kräuterhexe muss ich da natürlich antworten: Mitnichten!

Ja, ich merke es immer wieder, dass ich als „einfache Kräuterexpertin“ von „ernsthaften“ Wissenschaftlern nur milde belächelt werde. So habe ich erst vor kurzem versucht, Algen von einem Kieler Unternehmen zu erwerben, was mir mit der Begründung, man liefere nur an „Fachleute“ wie „Therapeuten und Kosmetikerinnen“ verwehrt wurde…

Tja, was soll ich sagen? Genaugenommen hab ich die Forschungsergebnisse der Firma hochinteressiert verfolgt und ja, auch wenn ich keine Kosmetikausbildung habe, konnte ich das begreifen…  😉

Bitte nichts gegen ausgebildete Kosmetikerinnen, aber ich hab Herbalismus studiert und bin durchaus auch in der Lage, die Wirkweisen von Inhaltsstoffen zu verstehen. Was Kräuter angeht, womöglich sogar besser als manche Kosmetikerin. Der Begriff „Therapeut“ ist ohnehin nicht geschützt und damit ebenfalls keine Qualifikation. Nun ja… wir Deutschen sind halt titelgläubig.

Das Kieler Unternehmen betreibt auch ernsthafte Forschung mit den Inhaltsstoffen von Algen. Stolz wird in einem Bericht erklärt, wie die Pflanze behandelt wird, um die wertvollen Wirkstoffe schließlich zu bekommen. Das ist nun nicht mein Weg. Dieses „Rauspulen“ der eigentlichen Wirkstoffe halte ich für falsch. Synergien (das Zusammenwirken der einzelnen Wirkstoffe) bleiben dabei unberücksichtigt.

 

Das Fixieren auf den eigentlichen „Wirkstoff“ ist m. E. das Problem: Es wird geforscht, extrahiert, synthetisiert… alte Rezepturen so überprüft (die Wirkstoffe werden festgestellt und einzeln getestet) und oft für unwirksam befunden.

Mit diesen Testmethoden kann man eben nur EINE Möglichkeit der Heilung feststellen. Ob Heilung auch anders möglich ist, wird so nicht ersichtlich. Wir „dummen“ Kräutertanten und unsere „ahnungslosen“ Ahnen haben eben auch andere Methoden angewendet, die heute nur allzu leicht als „Aberglauben“ abgetan werden. Es wurde auch gebetet, oder es wurden bestimmte Rituale eingehalten. Erst nach und nach kommt man dahinter, welche für Wirkmechanismen hier tatsächlich  hinterstehen könnten.

 

Wenn man gar bei einer richtig ernsten Krankheit, wie z. B. Krebs, mit sanften Heilvorschlägen kommt, auch wenn nur die schulmedizinische Therapie begleitend, bekommt man leicht den Stempel des gefährlichen Scharlatans aufgedrückt.

Dabei gibt es mittlerweile wirklich erstaunliche Forschungsergebnisse. Es werden Mittel (wieder-) entdeckt, die sanft und sicher sind und sich, wenn wir unseren Ahnen glauben dürfen, durchaus schon bewährt haben.

 

Wenn Sie jetzt hoffen, das solche Mittel vielleicht bald auch in der Praxis angewendet werden, muss ich sie entäuschen: Es wäre erst ein jahrzehntelanger Hürdenlauf mit Forschung, klinischen Tests und viel viel Geld zu bestehen, bevor wir so ein Präparat bekommen. Und selbst wenn es sie schon gibt (z. B. eine Brustkrebssalbe von Weleda), werden sie dezent „totgeschwiegen“. Wahrscheinlich weiß ihr behandelnder Arzt gar nicht, dass es sie gibt, oder er hält sie schlicht und einfach für unwirksam, sonst müssten die Heilerfolge ja schon medienwirksam ans Tageslicht gedrungen sein.

Es gibt sie aber noch, die Neugierigen, die Idealisten, die Offenen…

Ganz offensichtlich gehört Hanns Hatt dazu. Wie sonst sollte er auf die Idee kommen, „Riechzellen“ nicht nur in der Nase zu suchen. Bei dieser Suche entdeckte er wirklich Rezeptoren für Düfte an allen möglichen Stellen. Ich möchte hier nicht zuviel verraten, sondern Sie ermuntern, sein Büchlein

 

 

Niemand riecht so gut wie du: Die geheimen Botschaften der Düfte

 

zu lesen. Vielen Dank an dieser Stelle an Eliane Zimmermann für den Hinweis auf dieses Buch!

 

Hanns Hatt findet also „Riechzellen“ an Körperstellen, wo sie scheinbar keine Funktion haben. Zumindest können Sie die „Information Duft“ nicht weiterleiten. Dazu brauchen wir weiterhin die Nase. Was machen diese Zellen also mit dieser Information?

 

Im dargestellten Fallbeispiel experimentierte Hatt mit Veilchenduft und Prostatakrebszellen. Der Kontakt mit dem Duft bewirkte, dass der Zellkern die Information bekam: „Keine weitere Zellteilung mehr!“ – Für diejenigen, bei denen Bio schon lange her ist: Wenn sich eine Zelle nicht mehr teilt, vermehrt sie sich nicht mehr…

Hatt konnte experimentell nachweisen, dass der Veilchenduft die Teilung von Prostatakrebszellen und damit das Wachstum des Krebses, verhindert.

Müssten da in der Krebsforschung nicht alle Alarmglocken schrillen???

Duft gegen Krebs?

 

Leider geht das Alles nicht so schnell, wie ich bereits oben erklärt habe. Darauf, dass die Wirksamkeit von echten Düften auf Krebs ernsthaft erforscht wird, werden wir wohl recht lange warten müssen, wenn es denn überhaupt ein Interesse seitens eines Geldgebers für die Forschung in diese Richtung gibt. Auch fürchte ich, dass man bei gefährlichen Krankheiten sanften Mitteln keine Chance lässt. Krebs ist so angstbesetzt, das fast Jeder (und das kann ich keinem übel nehmen) erstmal alles versucht, um ihn loszuwerden, auch wenn die Nebenwirkungen hoch sind. Würden Sie z. B. freiwillig sagen: „Ok, ich teste mal die Salbe und lass alles andere weg?“ Wohl kaum, zum Experimentieren ist man der Situation weder in der Lage noch geneigt.

 

Aber es spricht absolut nichts dagegen, so ein Mittel unterstützend mit einzusetzen. Und da ich ja nach wie vor der Meinung bin, dass unsere Vorfahren nicht dumm waren, bin ich gleich mal auf die Suche gegangen, ob das Veilchen nicht wirklich schon früher benutzt wurde und ja… es wurde. Schon von Hildegard von Bingen. Da will ich gleich mal das vermutliche Originalrezept liefern (ich habe mich an anderer Stelle schon dazu geäußert, dass man nicht 100 %ig davon ausgehen kann, das die Rezepte genau so von Hildegard stammen).

 

Veilchensalbe

Antitumor-Salbe

3 Teile Veilchen

1 Teil Olivenöl

3 Teile Bockstalg/ Ziegenfett

Die Veilchen auspressen und den Saft durch ein Seihtuch geben. Das Olivenöl und den Bockstalg dazugeben. In einem sauberen Topf kochen und als Salbe auf geschwürige Tumoren oder jeden schmerzenden Körperteil auftragen. Diese Salbe kann auch bei „harmlosen“ Bindegewebszsysten, Knoten und präkanzerösen Geschwülsten, Muskelschmerzen und Kopfweh verwandt werden.

 

Ich würde das Rezept heutzutage ein wenig abwandeln. Bockstalg würd ich nicht dazutun (obwohl der möglicher Weise auch eine Wirkung hat) und ihn durch Kakaobutter ersetzen. Kakaobutter dringt gut in die Haut ein und schleust somit auch Wirkstoffe tiefer, als manch anderes Basisfett. Den Veilchensaft würde ich erst während des Abkühlvorganges dazugeben, um die Duftstoffe nicht zu gefährden. Kakaobutter hat einen niedrigen Schmelzpunkt, da reicht es sogar schon, das Töpfchen auf einen Heizkörper zu stellen. Vielleicht würde ich sogar ein wenig kostbares Veilchenwachs einarbeiten.

 

Nach den Ergebnissen von Hatt würde ich natürlich das Duftveilchen bevorzugen und nicht die „undufte“ Variante.

 

Wir haben hier also eine Salbe, die sanft und pflegend ist. Die können wir gefahrlos begleitend einsetzen. Das Rezept habe ich dem Buch

 

Krebs behandeln mit pflanzlichen Salben. Bewährte phytotherapeutische Verfahren wieder entdeckt.

entnommen.

Das Buch enthält die beste deutschsprachige Kräuter-Krebsrezeptsammlung, die ich kenne. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass sie alle Rezepte einfach nachmachen und anwenden sollen. Auch hier gibt es recht aggressive Rezepturen, die man nicht unbedacht einsetzen sollte. Ich denke schon, dass sie eine Berechtigung haben, so eine Chemo ist schließlich auch keine sanfte Alternative.

 

Allerdings hat meiner Meinung nach jeder mündige Patient ein Recht zu wissen, was es gibt. Wenn Sie betroffen sind, kann Ihnen das Buch sicherlich nützlich sein. Es gibt eine Reihe von unbedenklichen Kräuterrezepten, wie z. B. auch die Veilchensalbe, die sie durchaus einsetzen können. Die aggressiven Cremes sollten Sie aber mit einem Therapeuten absprechen.

 

Das Buch ist nicht unbedingt für empfindliche Gemüter, es werden auch Fallbeispiele gezeigt, wo das Heilungsgeschehen in detailfreudigen Farbfotos dargestellt ist. Bei den aggressiven Salben wird da auch das gesunde Gewebe angegriffen.

 

Ich selbst habe diese potenten Cremes noch nicht ausprobiert. Musste ich auch zum Glück nicht. Ich könnte mir allerdings vorstellen, das in einer aussichtslosen Lage zu tun. Meines Wissens finden die Cremes in der Tierheilkunde noch recht verbreitete Anwendung, jedenfalls in den englischsprachigen Ländern.

 

 

Eine Krankheit wie Krebs ist sehr individuell. Da gibt es nunmal nicht „die“ Pille oder „die“ Therapie, genauso wenig wie „die“ Ursache. Betroffene müssen sich da halt die Rosinen rauspicken. Optimaler Weise zusammen mit ihrem Therapeuten. In diesem Buch gibt es Einiges, das sich rauszupicken lohnt. Aber es sollte nicht die einzige Wahl sein. In vorhergehenden Beiträgen hab ich mich auch mehrfach zur geistigen Einstellung und zur Lebensumstellung allgemein geäußert.

Auch Angelika Wolf, eine bekannte Therapeutin (www.hof-hutmacher.de), hat sich dem Thema „Krebs und Lebensumstände“ in diesem Monat gewidmet und einige gute Denkanstöße veröffentlicht, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:


Tipp 1: Sei DU selbst

Wichtiger denn je scheint es zu sein, echt, authentisch, ehrlich sich selbst gegenüber zu sein. Dies auch nach außen zu leben!!!!  Für viele Menschen war der Krebs-Tod der esoterischen Bestseller-Autorin Bärbel Mohr ein Schock. Ich kannte sie nur über Freunde. Aber durch meine eigene Krebserkrankung vor 16 Jahren, und durch viele Krebspatienten, die in meiner Praxis zur Beratung kamen, bin ich mir sicher:

Wer Krebs bekommen hat, da wird/ wurde besonders viel gemogelt! Nicht umsonst heißt meine Krebs-CD: Die Guten sterben immer zuerst. (…)

Krankheit, Schicksalsschlag, Arbeitslosigkeit, Einsamkeit kommt weil innerlich Verstrickungen zum unheilen Familiensystem sind. Es werden im Leben einige Punkte gelebt, die nicht zum Herzen passen. Da wird sich in die Tasche gemogelt bis die Balken biegen. Nicht mal enge Freude merken manchmal was da alles nicht stimmt. Der Krebspatient selbst macht sich ein X für ein U vor. Wie oft habe ich in Beratungen beharrlich sagen müssen: Um eine Krankheit zu haben die zum Tode führt, muss ein Teil in einem sterben wollen!!!! Man möchte nur den Liebsten, diese Botschaft nicht sagen, man möchte ihnen kein Leid zufügen, und SO ein Wunsch ist peinlich!!

Dabei gibt es nichts heilsameres als die Wahrheit. Und so manch ein Patient hat in der Aufstellung mit Blick auf den Tod tief durchgeatmet und sagen können: Ja, zu dir will ich, aber es darf niemand wissen!!!

 

Häufig scheint die innere Wahrheit mit anderen zu teilen, wesentlich schlimmer wie zu sterben. Wenn wir die Idee haben, dass nach dem Tod die Rückkehr ins All-Eins-Sein folgt, na dann ist es doch schön nach Hause zu kommen, warum also nicht?!!!

 

Menschen zu sagen: Du, ich habe lange die Brave gespielt, aber in mir ist mächtig viel Hass!! Ich habe die Hasskappe auf, sagte mir kürzlich eine Freundin, die immer so nett war. Pu, war ich erleichtert, dann weiß ich Krankheit braucht es nicht!!!! um sonst den inneren Hass auf der Körperebene wiederzuspiegeln!!!

 

Ich weiß durch viele Gespräche, es macht mächtig Angst über diese inneren Wahrheiten zu sprechen!

 

Angst vor Ablehnung, Angst vor Zugehörigkeit, Angst vor Gesichtsverlust, Angst davor ausgelacht zu werden, Existenzangst u.v.m….

 

Für mich hat es total mit Wertschätzung mir selbst gegenüber zu tun. Ich selbst zu sein!! Und vor allem vor den Menschen die ich liebe, die mir nahe sind. Vor dem Kind, dem Partner zu weinen, auch mal auszurasten, weil es gerade innerlich so ist. Dann über die Angst, Kleinheitsgefühle und Sehnsüchte darunter zu sprechen, die immer unter Wut, Ohnmacht und allem liegt.

 

Angelika Wolf arbeitet erfolgreich mit Homöopathie und Aufstellungen. Ihre Homepage ist eine „Surfreise“ wert.

 

Sehr Lesenswertes zum Thema „sanfte Alternativen bei Krebs“ bietet aber auch der Blog von Eliane Zimmermann (den Link unter „Blogroll“ anklicken), die regelmässig über neueste Erkenntnisse von krebswidrigen ätherischen Ölen berichtet. Da ist eigentlich auch die Frage egal, was hier wirkt: Inhaltsstoff oder der reine Duft. In der Aromatherapie haben wir schließlich Beides: geballte Wirkstoffpakete und seelenbefreiende Düfte.

 

Meine Empfehlung: Da die Forschung in diesem Gebiet sicherlich noch ein paar Jahre auf sich warten lässt, schwelgen Sie nach Lust und Laune in ihren Lieblingsdüften. Massage- und Pflegeöle, Cremes…

Sicherlich gibt es hier noch reichlich unentdecktes Potential. Natürlich nur bei echten, natürlichen Ölen…

 

Und sehen Sie das unscheinbare Veilchen einfach mal mit anderen Augen!

 

Also gönnen Sie sich das Beste, Sie haben es verdient! Bei wem Sie das abfordern sollen? Na, da schauen Sie mal in den Spiegel. Dort findet sich derjenige, der Ihnen bisher das Beste verweigert hat. Und es kann sein, das Sie, im Gegensatz zu einem beliebten Werbeslogan, eben NICHT „so bleiben, wie Sie sind“… sondern ein besserer, weil zufriedenerer und gesünderer Mensch werden.

 

Denn auch was Angelika Wolf zum Thema tödliche Krankheit sagt – dass man innerlich schon irgendwo einen toten Teil haben muss – konnte ich im engsten Umfeld beobachten: Der Mensch hatte schon lange keinen Lebenswillen mehr, nur die Angst vor dem Tod ließ ihn noch klammern. Der Krebs und der darauffolgende Tod erfüllten nur noch den Beschluss der Seele auch im Körperlichen.

 

Natürlich ist das keine repräsentative Beobachtung und vielleicht trifft es auch nicht immer zu. Es soll Sie aber dazu anhalten, ein Krankheitsgeschehen stets von allen Seiten zu betrachten.

 

Ha, irgendwie kommen mir heute so viele Weisheiten aus Spielfilmen in den Sinn: „Das Leben findet immer einen Weg“ (Jurassic Park) und „solange es Menschen gibt, gibt es Hoffnung“ (woher weiß ich nicht…) und „wenn morgen die Welt untergehen würde, würde ich heute noch ein Bäumchen pflanzen“ (zugegeben, kein Film, aber ein kluger Kopf).

 

Eine schöne Adventszeit!

 

 

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