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Archive for April 2013

Leider, leider ist dieses wunderbare Zitat nicht von mir…

ich habe es aus diesem aufschlußreichen Buch eines Querdenkers

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Die Frage „Wieviel Medizin überlebt der Mensch?“ halte ich durchaus für berechtigt. Günther Loewit, selbst Arzt, macht sich beunruhigende Gedanken. Beunruhigend, weil man es irgendwie schon geahnt hat, das da etwas nicht stimmt, mit unserer „Gesundheitspolitik“.

Loewit nimmt kein Blatt vor den Mund:

Wissenschaftler belegen, dass Patienten, die derartige Alzheimer-Medikamente einnehmen, im Durchschnitt doppelt so oft in ein Krankenhaus aufgenommen werden müssen wie Demenzpatienten, die diese Tabletten nicht benutzen. Das Risiko, einen Herzschrittmacher implantiert zu bekommen, steigt um 49 %, das Risiko, einen Hüftbruch mit anschließend notwendiger Operation zu erleiden, um 18 %.

Mit dieser Äußerung dürfte er auf der Hassliste der Pharma ganz oben stehen.

Dr. Loewit prangert schonungslos an. Schon seine Widmung ließ ein Kribbeln über meine Haut laufen:

Im Gedenken an meine Mutter und ihren Bruder …, die beide, mit einer schweren Krebserkrankung konfrontiert, der Dankbarkeit über ein erfülltes Leben den Vorzug gegenüber einem sinnlosen medizinischen Kampf um Wochen und Tage gegeben haben.

Oha, da trifft er bei mir voll ins Schwarze. Ich musste bei meiner Mutter, die sich eben genau für das Gegenteil entschied, ein leidvolles Siechtum erleben, das nach Aussage ihrer Ärzte etwa ein Jahr mehr Lebenserwartung bringen sollte…

Ich weiß nicht, ob das stimmte. Mag sein, dass sie ohne Chemo eher gegangen wäre. Aber was ich bei der Begleitung ihres letzten Weges erleben musste, hat meine eigene persönliche Entscheidung stark beeinflusst.

Nein, ich will hier keinem meinen Weg anraten. Die Person, die die Hauptverantwortung für dein Leben trägt, siehst du täglich vor dem Spiegel. Ich habe sicherlich auch nicht den ultimativen Weg oder Tipp für Krebserkrankungen. Aber ich plädiere dafür, dass du dich mit den Alternativen auseinandersetzt, dir ALLE Meinungen anhörst (sowohl Schulmedizinisch, als auch Alternativ) und dann DEINE Entscheidung triffst.

Das die Schulmedizin nicht uneingeschränkt das Monopol auf Gesundung hat, sollte sich ja allmählich herumgesprochen haben. Und das Dr. Loewit hier mal Tacheles redet, finde ich sehr, sehr gut. Ich hoffe nämlich auch auf ein Umdenken – darauf, dass wir endlich zu einer ganzheitlichen Medizin kommen. Und das bedeutet die harmonische – optimaler Weise synergetische – Ergänzung beider Methoden.

Nun, es gibt sie ja schon längst, die Mediziner, die als Fachkräfte auch kritisch ihren Lehrherren und ganz besonders der Pharma gegenüberstehen. Dr. Loewit ist so einer. Er puzzelt die Statistiken auseinander und kommt zu der Erkenntnis:

Rechnet man die Zahlen der einzelnen medizinischen Fachgesellschaften zusammen, stellt sich heraus, dass es scheinbar mehr Patienten als Einwohner gibt.

Sagte nicht schon mal ein ganz berühmter Kopf  „ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe…?“

Und damit nicht genug. Günther Loewit prangert auch die „Standardisierung“ des Patienten an: Das Anheben der Grenzwerte, um schön feine neue Medikamente zu verschreiben.  Er sagt (und auch das werde ich wieder groß und deutlich schreiben, ihr Lieben 😉 )

jede weitere Abweichung von der Norm wird pharmakologisch bestraft.

Hei, wie ketzerisch. „Pharmakologisch bestraft“. Der Mann gefällt mir. Also seine Denk- und Ausdrucksweise. Privat kenn ich ihn ja nicht.

Ich habe beileibe nichts gegen lebensverlängernde Maßnahmen. Schließlich ernähre ich mich täglich mehr oder weniger gesund und versuche ausreichend Schlaf zu kriegen. Eben genau deshalb, um noch ein Weilchen auf diesem Planeten zu bleiben. Und wenn ich krank bin, mach ich was dagegen. Aber ich ziehe doch eine deutliche Trennlinie zwischen „lebensverlängernd“ und „leidensverlängernd“. Wo die ist, kann ich allerdings nur für mich persönlich entscheiden.

Und das könnt ihr natürlich auch. Übernehmt die Verantwortung für euer Leben. Da gehört erst einmal dazu, dass ihr euch informiert. Jedem, der unser sogenanntes Gesundheitssystem hinterfragt, dem rate ich wirklich zu Lektüre dieses Buches.  Ihr könnt es wie immer im Buchhandel, mit Klick aufs Buch auch bei Amazon direkt, oder in Büchereien bekommen. Skoobe hat´s auf alle Fälle (die bieten grad ein kostenloses Schnupperabo an).

und dann meine Lieben, trefft eure Entscheidungen. Es ist EUER Leben. Ich will es mal mit Kästner sagen:

Wird’s besser? Wird’s schlimmer? fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich!

Da lohnt es sich doch wirklich, aus jeder Lebenssekunde das Beste herauszuholen… fangt einfach an!

 

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Auch dieses Jahr biete ich in Zusammenarbeit mit der VHS Hanerau-Hademarschen zusammen mit einer lieben Heilpraktikerin (deren Namen ich hier nicht nenne, weil ich sie nicht gefragt habe) wieder eine „Fit-in-den-Frühling“ – Wanderung mit anschließender kleiner Frühjahrskur an. Von mir gibts die Kräuteranwendungen zum selbermachen, von der Heilpraktikerin die fachkundige medizinische Information zusammen mit leckeren Ernährungsvorschlägen für die einwöchige Kur. Nach der Woche, die letztes Jahr beeindruckende Erfolge zeigte, tauschen wir uns über unsere Erfahrungen aus.

Ich weiß, das die meisten Leser nicht gerade in meinem Umfeld wohnen, aber vielleicht möchte die Eine oder Andere, die nicht so weit weg wohnt, doch fitter in die hoffentlich warmen Frühlingstage gehen. Wir verbannen den Winterschlaf.

Wer mich kennt weiß, dass ich auch eher ein Rubensweib und den Genüssen zugetan bin, aber mit unserer Kräuterfrühjahrskur komm ich bestens zurecht.

Naja… zumindest was die Ernährung und Bewegung angeht. Aber es gehört zum Programm, in dieser Woche möglichst kein Fernsehn zu schaun. Das geht ja noch. Aber wir sollen uns abends gemütlich mit dem Partner austauschen. Habt ihr das schon mal gezielt gemacht? Ich meine, jeden Abend so eine dreiviertel Stunde gemütlich geplaudert? Für Workaholics ist das schon eine Prüfung. Finger und Füsse werden ob der ungewohnten Ruhe unruhig. Und auch mal Zeit für den Partner zu haben, kommt, zumindest bei uns, leider nicht oft vor…

Eine Woche mit vielen Überraschungen also.

Wer noch mitmachen will, kann hier schauen:

http://www.vhs-hanerau-hademarschen.de/

Wer seine Kräuter in Eigenregie sammeln möchte, kann natürlich auch da schauen: http://www.whisperingweeds.me

Hier werde ich auch über interessante Erfahrungen aus der Kurwoche berichten.

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… und wie das so ist, ich hab mir die Wunden geleckt und meine Ziele neu gesteckt.

Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, dass man als Verfechterin der Pflanzenheilkunde auch so manchem Angriff ausgesetzt ist. Und da ich mich viel mit englischen und amerikanischen Herbalisten ausgetauscht habe, erfuhr ich, was sich die EU alles gegen die Pflanzenheilkunde hat einfallen lassen. Die meisten von euch bekommen das wahrscheinlich gar nicht mit. Aber wer gern mal mit einem berühmten Yoghurt-Drink seinen Darm in Schwung gebracht hat, dem fiel vielleicht auf, dass dieser Drink eben nicht mehr mit positiver gesundheitlicher Wirkung wirbt (werben darf).

Leider gilt das nicht nur für den Drink, sondern auch für die meisten Pflanzenprodukte.

Ihr werdet also weder über die Medien noch über die Verpackung von Nahrung, Nahrungsergänzungsmitteln, pflanzlichen Heilmitteln oder Kosmetika erfahren, wofür oder wogegen diese seit vielen Jahren (teilweise Jahrhunderten) erfolgreich genutzt wurden, solange es keine ernstzunehmenden Studien darüber gibt.

Was „ernstzunehmend“ ist, entscheiden leider nicht wir. Welche Studien überhaupt beauftragt werden, entscheidet der Geldgeber. Das meiste Geld hat die Pharma, die auch schön, natürlich absolut uneigennützig, 😉 Forschung und Universitäten unterstützt.

Nun ja… das ist ein Kapitel für sich.

Aber bisher konnte man sich ja, ob der überall erhältlichen Informationen, wenigstens eine Meinung bilden.

Die Informationen sollen nun ausschließlich aus Studien kommen, alles andere hat den Verbraucher nicht zu interessieren. Vorsichtshalber wird alles, was noch keine Studie über sich ergehen lassen musste (und womöglich nie eine bekommt) als kritisch oder womöglich gefährlich eingestuft. Bestenfalls kann es noch als wirkungslos durchgehen.

Damit geht aber auch Wissen verloren… Erfahrungen herabgesetzt. Erfahrungsmedizin hat ihre Wertlosigkeit jetzt von der EU bestätigt bekommen. Über das Hintertürchen „Verbraucherschutz“ und eben dem Werbeverbot mit alten bewährten Anwendungen.

Wer sich das nicht vorstellen kann, oder das schlicht nicht glaubt, bekommt gleich noch einen Link dazu und kann sich gern durch 790 Seiten EU-Ergüsse lesen. Auf Englisch natürlich. Dann fällts den Deutschen auch nicht so auf. Die Amerikaner hingegen kriegen vom Kopfschütteln schon fast ein Schleudertrauma, wenn sie sehen, was wir uns gefallen lassen.

Es war und ist mir schon immer ein besonderes Anliegen gewesen, die Erfahrungsheilkunde zu bewahren. Das Wissen der alten, nicht studiengeprüften Weisen. Und mit dem heutigen Gesetzesstand geht das nur, wenn wir uns gegenseitig unsere Erfahrungen mitteilen und bewahren. Wie gesagt, UNS mitteilen. Kommt bitte nicht auf die Idee und schreibt so etwas auf irgendein Produkt, was ihr verkaufen wollt. Lest vorher besser die 790 – Seiten – EU – Schmähschrift. Denn die klugen Köpfe haben sich sogar ausgetüftelt, dass man auf Trinkwasser nicht schreiben darf, das es, regelmäßig genossen, gegen Dehydrierung helfen kann. Das, bitte schön, kann im Zweifelsfall glatt zwei Jahre Urlaub hinter schwedischen Gardinen einbringen (Link folgt).

Darum werde ich jetzt zum Jäger und Sammler. Ich schreibe ohnehin schon an einem Buch mit meinen Kräutererfahrungen. Und daher freue ich mich über jede Zuschrift eurerseits, in der ihr eure Rezepte und Erfahrungen mit mir teilt. Ich möchte verhindern, das das Wissen unserer heilkundigen Vorfahren auf dem gesetzlichen Scheiterhaufen verbrennt…

Ich hab einen neuen Blog erstellt: http://www.whisperingweeds.me

Whispering Weeds, also „flüsternde (Un-)kräuter, deshalb, weil die Kräuterheiler den Pflanzen schon immer ihre Geheimnisse abgelauscht haben. Und weil die Halbgötter in Forschungsweiß nicht hören, sondern nur sezieren können (ja, ich weiß, hier gibt es auch Ausnahmen – aber ich glaube, ihr wisst, WEN ich damit meine…) und schlicht ignorieren, das das Ganze mehr als die Summe seiner Teile ist.

und weil wieder mal altes Wissen nur hinter vorgehaltener Hand weitergeraunt werden darf. Also, um es nochmal klar zu stellen: Ich hab nie behauptet, das Wasser gegen Verdursten hilft…

Also die Sammlung alten Wissens oder alter Erfahrungen wird von mir unter der o. g. Blogadresse veröffentlicht, Namen werden nur genannt, wenn der Einsender das möchte. Dort findet ihr auch die Links zu den EU – Seiten und der „Wasserflaschenentscheidung“.

Ich freue mich, wenn Ihr Euer altes und neues Wissen mit mir teilen mögt. Ich werde es bewahren helfen.

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