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Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Lasst euch vom trübkalten Wetter nicht zurückhalten! Auch jetzt schon können Kräuterhexen und andere Naturverbundene draußen viel finden. Dabei müssen sie meist gar nicht weit laufen: sogar den eigenen Weihnachtsbaum könnt ihr verwerten. Birthe hat auf ihrem Gartenblog ihre Erfahrungen dazu mitgeteilt:

https://birthesgartenzeiten.wordpress.com/2016/12/04/basteln-weihnachtsbaum-ade-christbaumspitze-wird-zum-holzquirl/

Ursula Stumpf geht auf diese Idee in dem hier vorgestellten Buch „Meine Pflanzenmanufaktur“ ein.

Ich konnte mich auch nicht immer so sang- und klanglos von meinen Bäumchen trennen und so nutzte ich meist wenigstens die Nadeln für Badepralinen (Kleingeschnitten, damit sie nicht pieksen), oder zum Räuchern. Besonders im Stövchen auf dem Sieb wird der Duft sehr fein. Wer ans Nachmachen denkt: Bitte nur, wenn ihr wisst, wo das Bäumchen herkommt. Unbehandelt sollte es schon sein. Es wäre nicht anzuraten, Chemie zu verräuchern oder gar drin zu baden. Auch bei Asthma oder Keuchhusten bleibt ihr bitte fern vom Tannenduft

Die ganz Sorgfältigen könnten sich sogar die Nadeln für „Tannentee“ sichern. Immer vorausgesetzt natürlich, dass ihr ein unbehandeltes Bäumchen habt. Manchmal haben die Bäumchen sogar weiche Triebe, die lassen sich gleich so nutzen. Sie stecken voller Vitamine und schmecken leicht säuerlich. So könnte man z. B. Frischkäsekugeln in den gehackten weichen Nadeln wälzen.

Die älteren, harten Nadeln können für Tee oder Tannensalz genommen werden. Der Tee wird bei Erkältungen und Verdauungsproblemen genutzt. Bitte nicht länger als 2 Minuten ziehen lassen, sonst schmeckt er durch die Gerbstoffe bitter. Etwas Honig dazu und der gesunde Tee ist fertig.

Das Tannensalz ist sehr aromatisch, man mischt es etwa 1:2 mit grobem Meersalz.

Gesund? Ja, zugegeben, wenn das Bäumchen länger bei euch in der Stube stand, hat es mit Sicherheit einiges an Wirkstoffen eingebüßt. Wer sich mit Tanne für die Hausapotheke bevorraten möchte, sollte frische Nadeln sammeln. Wer aber wie ich meint, es wäre ja echt  schade …

Und vergesst nicht: Im Kräuterhandel darf die Droge auch über zwei Jahre lagern …

Von daher könnt ihr gerne ein wenig experimentieren.

Fichte, Lärche und Kiefer gehen natürlich auch. Nur von den Eiben, da müsst ihr wegbleiben!

Sooo … habt ihr Lust bekommen? Dann mal ran an die Nadeln! Irgendwelches Schneespray oder Wachs sollte allerdings auch nicht mehr dran haften.

Oben hab ich erwähnt, dass ich die Nadeln gern (in Maßen) in Badepralinen nutze. Es geht aber auch einfacher: Ihr macht einen kräftigen Absud aus den Nadeln und gebt ihn ins Badewasser. Das gibt nicht nur ein „duftes“ Bad, sondern löst auch so manches Hautproblem, gern die der „juckenden“ Art. Das liegt an den Gerbstoffen, die, wie oben genannt, einen Tee bitter werden lassen, wenn man ihn zu lange ziehen lässt.

Wer es luxuriöser mag, gibt Natron dazu. Etwa 80 bis 100 g. Das ist schon fast Wellness. Es macht die Haut weich und unterstützt die Entgiftung.

Seit ihr auf den Geschmack gekommen und wollt noch länger etwas vom „Tannenbad“ haben: Es geht auch ein Badesalz. Die Nadeln in einem Einmachglas „einsalzen“ und bei Bedarf aufkochen und zum Badewasser geben. Natürlich könnt ihr auch Salz und Nadeln so ins Wasser geben, aber das löst die Wirkstoffe nicht gut raus. Dann müsst ihr mit ein wenig ätherischem Öl schummeln. Ihr könnt das Salz auch mit etwas Lebensmittelfarbe grün färben. Das ist dann schon verschenkwürdig. Das ätherische Tannen- oder Fichtenöl kommt bei mir auch in die Erkältungsbadewürfel, da die Tannennadeln hier  auch mehr Deko sind …

Im Winter machen wir uns vor allem die ätherischen Öle und das Harz der Nadelbäume zu nutze. So könnt ihr, wenn ihr die fallenden Nadeln fein gesammelt habt, diese auch einen Mondlauf (28 Tage …) in Alkohol ausziehen. Je höherprozentiger, desto besser. Wir wollen ja auch die Harze lösen. 70 %iger aus der Apotheke wäre schon mal nicht schlecht. Aber da zahlt ihr natürlich auch horrende Preise, da man verdienen vermeiden möchte, dass ein Zechbruder bei diesen Prozenten ein Auge riskiert. Ihr könnt aber auch schon über den Internethandel preiswerten Bioalkohol in Literflaschen kaufen.

Danach wird abgeseiht und in dunkle Flaschen gefüllt. Fertig ist eure Variante des klassischen Franzbranntweins, der gern für Einreibungen rheumatischer oder verspannter Glieder genutzt wird. Muskelkater adé.

Ich hätte jetzt fast schon auf den „Veröffentlichen“ – Button geklickt, als mich Göttin Zufall auf dieses Büchlein aufmerksam machte:

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Schatz, ich habe den Weihnachtsbaum aufgegessen!

Gut, ich hab einen Beitrag über das Tannenbaumrecyceln geschrieben, Sindy Grambow aber sogar ein Büchlein! Ich glaube, mehr Recycling geht nicht. Darum möchte ich euch auch einen Tipp aus diesem Extrem-Recycling-Heft nicht vorenthalten:

Geröstete Nadeln kann man wie Rosmarin verwenden!

Ein etwas anderer, aber pikanter Geschmack, der genau wie Rosmarin leicht dominieren kann.

Und statt eines einfachen Tannensalzes verrate ich hier ihr:

Weihnachtsbaum-Pommes-Würzsalz

1 Tl gemahlene Tannennadeln

1 Tl rosenscharfes Paprikapulver

2 Tl Salz

So! Haben Sindy und ich euch neugierig gemacht? Wer mehr wissen will, kann ja ihr Büchlein kaufen. Zum Taschengeldpreis – als ebook noch günstiger. Da steht noch einiges mehr drin. Zum Beispiel „Weihnachtsbaumsaft„. Sie erklärt auch besser als ich, welche Inhaltsstoffe für welche Wirkung zuständig sind. Chemie war halt nie meins.

Weihnachtsbaumwein, Weihnachtsbaumlikör … Sindy reizt es wirklich aus. Aber hier verkneif ich mir das Recyceln doch, das möchte ich mit wirklich frischen Nadeln machen. Aber keine Frage: es geht!

Sindy recycelt mit Stumpf und Stiel. Ich glaube kaum, das das noch zu toppen ist. Aber ich lass mich überraschen. Wer noch etwas weiß …

Ich habe sogar schon einmal ein Bäumchen im Garten vergessen. Das stand im nächsten Frühjahr natürlich nadellos in der Ecke, Ich machte aus der Not eine Tugend und habs eingepflanzt und drumrum Wicken gesät. Ein Wickenbaum! Das sah tatsächlich nett aus.

Fotos hab ich leider nicht davon. Aber ich konnte nicht umhin eines zu machen, als wir vor Weihnachten noch einmal essen waren. Der Gastwirt hatte seine entnadelte Tanne schön aufgehübscht und verkehrt herum an die Decke gehängt. So geht es auch. Sah gar nicht schlecht aus. Die Farben kommen hier auf dem Foto leider nicht so gut rüber. Das Bäumchen war mit Schneespray und einer blauen Lichterkette geschmückt. Diese Art zu dekorieren ist nicht nur resourcenschonend, sondern auch kinder- und katzenfreundlich. Wenngleich ein echter Weihnachtsbaum bei Kindern eigentlich nicht fehlen darf.

Habt ihr auch noch irgendwelche Ideen für ausgediente Weihnachtsbäume? Immer her damit! „Upcycling“ liegt ja total im Trend.

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Wieder mal ein Thema, das mit Kräutern eigentlich nichts zu tun hat, wenn man einmal davon absieht, dass ich eben viel darüber schreibe. Nicht nur hier, im Blog, ich schreibe auch Bücher. Spätestens für Letztere braucht man adäquate Soft- und Hardware.

Da mein geliebtes altes Macbook Pro langsam in die Jahre kommt und Macken entwickelt, musste jetzt doch leider ein neues Macbook Pro her. Ich sage: leider. Denn für mich ist das Ding ein Downgrade …

Als Vielschreibende brauche ich eine gute Tastatur und viel Speicher. Ein handliches Gerät ist optimal, da ich meine Texte selten am Schreibtisch verfasse. Natürlich hab ich einen anderen Anspruch, als Nutzer, die mit Medien arbeiten müssen. Hier also mein Eindruck mit Schwerpunkt „Schreiben“.

Tastatur: ungewohnt kurzer „Tastenhub“. Ich denke, das ist aber Gewohnheitssache. Was mir aber wirklich fehlt, sind die Funktionstasten. Da konnte ich mit einem Klick laut oder leise stellen, stumm … na ihr wisst schon. Jetzt muss man erstmal diese hochgelobte Leiste anklicken und es zeigt sich ein digitaler Schieberegler. Ein bisschen nervig. Die meisten Symbole hier drauf sehe ich sowieso nicht, da meine Hände die beim Schreiben verdecken. Also auch nicht die Wortvorschläge. Für mich bringt die „Innovation“ nichts. Möglicherweise hat derjenige mehr davon, der ein Programm nutzt, das speziell auf die Touch Bar ausgelegt ist.

Das große Trackpad gefällt mir gar nicht. Da ich meine Hände hauptsächlich auf der Tastatur habe, stört es im Grunde. Ich gehöre noch zu der Generation, die Schreibmaschinenschreiben gelernt hat. Das heißt, ich lege die Handballen kaum auf. Durch die breite Fläche vor der Tastatur, berühre ich das Trackpad dann doch mal und schwups, ist mein Cursor sonstwo. Und nicht nur das. Du schrammst mit Uhr oder Schmuck ständig über das Metall. Ich zieh mir jetzt beim Schreiben die Ärmel lang. So ich denn welche habe. Gut … muss ich mit Leben. Die Mehrzahl der Nutzer wird das Trackpad wohl häufig brauchen.

Speicher: Ich habe 1 TB. Mehr konnte ich mir nicht leisten. Apple war immer teuer, aber dieses Mal haut es mich echt um. Nein, bei aller Liebe … Langsam sprengt es meine Reizschwelle. Überhaupt ist eine funktionierende Datensicherung und Synchronisation das Wichtigste beim Schreiben. Apple sieht dafür hauptsächlich die Cloud vor. Und es ist immer noch nicht bei Apple angekommen, dass man eben doch mal in der Pampa oder auf Reisen ist, wo man eben NICHT an das Datenwölkchen kommt. Daher vermisse ich natürlich, wie viele andere auch, so was wie einen SD-Kartenslot. Als eingeschworener Applefan hab ich am neuen Pro echt zu schlucken. Überhaupt sind die Anschlüsse ein Witz. Ich kann nicht mal mehr mein neues iPhone mit dem Pro verbinden. Das muss man sich mal vorstellen. Das Ding ist nur wenige Wochen älter, als das Pro. Wenn sie schon alles streichen, wäre es dann nicht selbstverständlich, ein, zwei Adapter für die Übergangsphase zu spendieren?

Und er wird heiß! Es ist unangenehm, wenn man lange schreibt und die Tasten nähern sich dem Kochplattenmodus. Habe mir schon überlegt, eine externe Tastatur zuzulegen, aber die gibt es nur mit Bluetooth, dass bei mir Schädelbrummen erzeugt.

Fazit: Ein teures Schmuckstückchen. Vielleicht gewöhne ich mich noch dran. Denn leider gibt es mein Schreibprogramm, das ich zur Revision verwende, nicht als App. Texte entwerfen geht auf dem iPad mit Logitechtastatur rein vom Schreibgefühl besser. Der Anschlag ist schöner, nichts wird heiß und du kommst auch nicht dauernd auf dieses Trackpad.

Hätte ich nicht einen neuen Laptop gebraucht, hätte ich mir das Pro nicht gekauft. Schon gar nicht zu so einem Preis! Das ist das erste Mal, das ich Preis und Leistung wirklich unterirdisch finde (bei Apple).

Aber auch wenn ich hier mal zu meckern hab, auf Windows kriegt ihr mich nicht mehr zurück. Da müsste ich noch mehr meckern.

 

Wen noch interessiert, welche Software ich nutze:

Zum reinen Verfassen nehme ich Ulysses. Das geht schnell, flüssig und sämtliche Änderungen sind sofort plattformübergreifend überall verfügbar. Ulysses sticht für mich durch die Datensicherung und mit der übersichtlichen Oberfläche. Für Schnellschreiber.

Den Feinschliff macht Papyrus Autor. Die Software findet echt jeden Fehler. Auch stilistisch. Zur Rechtschreibprüfung gibt es Erläuterung. Ich tue mich sehr schwer mit der letzten Schlechtschreibreform, hier ist mir Papyrus echt eine Hilfe.

Mir gefällt auch die Zeitleiste, ohne die wäre ich bei meinem langen Roman aufgeschmissen gewesen. Ich hasse Rückblicke, obwohl ich mich natürlich auch so aus der Affaire hätte ziehen können. Für die Erstfassung ist mir Papyrus zu bunt und unruhig. Und wie oben schon erwähnt: ich kann nur auf dem Rechner arbeiten. Apps hierzu fehlen noch.

Ja und ich hab natürlich auch mit Scrivener geschrieben. Lange Jahre und begeistert. Aber Scrivener kommt nur mit der Dateistruktur von Dropbox zurecht und Dropbox möchte mal eben 99 Euronen, da sie kleinere Accounts nicht mehr anbieten. Scrivener stellt sich bei mir durch seine Datensicherung ins Aus. Hier hab ich nur die Möglichkeit Datenspeicher oder Dropbox. Das Zusammenspiel App und Software funktioniert auch nicht, das hat mir schon mal ein Buch gekillt. Wäre ich nicht so eine Übervorsichtige mit Datensticks in jeder Tasche, dann wäre mein Buch weg gewesen. So hatte ich noch eine ältere Fassung, die ich „nur“ noch mal überarbeiten musste.

 

 

Fazit: Hübsch und handlich, das Macbook Pro. Aber mit deutlichem Verbesserungsbedarf.

 

 

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Glutenfrei – Laktosefrei!

Ihr kennt das sicher: Appetit auf Kuchen, keine richtige Lust zu backen. Bei mir kommt die Glutensensitivität hinzu. Kein Mehl …

Da finde ich ein tolles Rezept mit nur zwei Zutaten im Netz:

Einen Marzipankuchen!

Ja, das könnte gehen. Ich liebe ja auch Bethmännchen, die fast nur aus Marzipan bestehen, aber ein ganzer Kuchen? Ist das nicht zu klebrig süß?

Das „Wunderweib“ verspricht auf ihrer Seite eine duftig lockere Leckerei aus 400 g Marzipanrohmasse und 7 Eiern. Wenn man den fertigen Kuchen ein paar Tagen liegen ließe, würde er noch saftiger.

Das wäre zu beweisen!

Da wir unsere Küche gerade renovieren, bin ich im Moment ohne richtigen Backofen. Zwischen vielen Umzugskisten mit Hausrat steht ein kleiner Minitoastofen, der es auf 170 Grad bringt, nicht mehr und nicht weniger.

Ich wage mich daher nur mit 200 g Rohmasse und vier Eiern an den Kuchen. Außerdem mach ich den Ofen mangels Hitzeregulierung einfach ein paar mal an und aus. Da er oben schnell bräunt, backe ich nach fünf Minuten nur noch mit Unterhitze.

Nach 30 Minuten hole ich zwei Exemplare dieses Prachtstückes aus dem Ofen:

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Ja, der ist fluffig, der ist zart. Die Marzipannote nicht aufdringlich, nichts klebrig Süßes. Ein saftiger, leckerer Kuchen. In meinem Kopf entstehen schon Variationen mit Schokotröpfchen oder Kirschen. Von der Konsistenz her ähnelt er den feinen Sandküchlein, die Oma noch pur aus Stärkemehl gebacken hat. Nur eben saftiger.

Das „Wunderweib“ empfiehlt ja das Liegenlassen. Ein kleiner Kuchen hat es also bis zum nächsten Morgen geschafft. Und was soll ich sagen? Noch zarter und saftiger! Unglaublich! Ob er am nächsten Tag noch saftiger wäre? Wer kann das wissen? Er wurde ja schon bis auf den letzten Krümel gegessen …

 

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Viele von euch wissen, dass ich einen kleinen Rattler habe. Diese Mini – Pinscher sind wahre Energiebündel. Die Kombination von jugendlichem Leichtsinn, Power und einer Flexileine führte aber fast zu einer Katastrophe:

Meine kleine wilde Hummel rannte mir (vollgepackt mit Gepäck) dreimal um die Beine (Flexileine!) und sprang dann in ein nahendes Auto (Altstadtstraße, kaum Bürgersteig).

Der Dumme war natürlich am anderen Ende der Leine. Ich war einfach nicht vorausschauend genug. Natürlich wusste ich, das der Kleine auf Autos zustürmt, meine Gedanken waren jedoch woanders.

Es gab einen fürchterlichen Rumms, mein Kleiner wurde zurückgeschleudert und landete jaulend hinter mir im Sand. Mein erster Gedanke war: „Er jault, er lebt noch!“

Dem schnell reagierenden Autofahrer war zu verdanken, dass ihn die Hinterräder nicht noch erwischt haben.

Ich habe natürlich gleich alles fallen lassen und mir den Kleinen geschnappt. Auf den ersten Blick war nicht viel zu sehen. Es blutete am rechten Hinterlauf, zum Glück nicht stark, aber er hielt ihn wimmernd in Schonhaltung eingezogen. Ich versuchte mit Hilfe des Fahrers einen tierärztlichen Notdienst zu erreichen, aber erst ein freundlicher Passant konnte uns einen Tierarzt nennen, der zwar telefonisch nicht antwortete, aber „bestimmt aufmacht“.

Zum Glück war es auch so. Der Tierarzt untersuchte meinen Rattler und stellte zunächst Prellungen und eben die Wunden fest. Gebrochen schien nichts. Die Wunde am Hinterlauf war recht tief, was bei einem Rattler schnell geht, der ist von Natur aus sehr dünn. Da ist nichts, weder Fell noch Fett.

Der Arzt betrachtete die Wunden, gab noch Antibiotika und drückte mir eine Wundsalbe mit Manukahonig in die Hand. Ich solle die offenen Stellen damit behandeln, zweimal täglich. Verbinden wolle er das nicht, seiner Erfahrung nach heile so etwas offen besser ab.

Ok … im Prinzip bin ich dafür. Aber die Wunden waren wirklich „offen“. Ich konnte die Sehne sehen, wenn nicht gar mehr. Und da soll ich jetzt einfach dieses Manukazeugs draufmachen und gut? Ich meine, wenn sich da jetzt was entzündet, gerade am Gelenk …

Aber da musste ich nun durch. Also rauf mit der Salbe! Was soll ich sagen? Die klebt wie Pumasch… – ihr wisst schon. Leider nicht nur am Tier. Honig eben. Ein paar ätherische Öle seien da drin, um Parasiten abzuhalten. Und natürlich den Hund  – vom Lecken nämlich.

Gut – Parasiten gab es nicht. Könnte auch an der Jahreszeit liegen. Den Hund hielt das nicht ab. Er leckte … ich fluchte. Für mich waren das nun 24 Stunden Alarmbereitschaft. Für die nächsten Tage … Und Rattler haben eine ziemlich lange Zunge! Wenn du glaubst, die lecken sich die Vorderpfote, dann ist die Zunge schon auf dem Weg nach hinten.

 

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Einen Tag nach dem Unfall: Das Gewebe ist gut abgeschwollen. Das Gelenk kaum noch dick. Es kommt kein Blut mehr, nur etwas Flüssigkeit – keine Eiterbildung. Richtig genau mag ich trotzdem noch nicht hingucken, weil man immer noch viel von der Sehne sieht. Als Laie würde ich auf den Ansatz derselben tippen, aber da kann ich mich auch irren …

 

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Nochmal vier Tage später. Die Wunden wachsen vom Rand her zu. Wundflächen sind deutlich kleiner geworden. Es kommt mir sehr schnell vor. Die große Wunde hat schon wieder „Haut“, die tiefe natürlich noch nicht.

 

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Auch die Sehne ist kaum noch zu sehen. Ich bin sehr erleichtert.

 

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Nochmal vier Tage später. Es ist alles zu. Ein wenig Schorf noch auf der tiefen Wunde. Ich schicke Dankgebete an den Schutzengel, der sich zwischen Hund und Auto geworfen hat und natürlich auch an den Tierarzt …

 

Insgesamt empfand ich die Heilung als ungewöhnlich schnell und sauber. Darum schau ich mir die Salbe noch mal genauer an:

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Ich habe mit „Manuka Lind“ behandelt. Als Wirkstoff werden hier Manukahonig und Beinwell angegeben. Mit Manuka hatte ich bisher keine Erfahrung, weiß aber als Hobbyimker, das Honig (unbehandelter – damit meine ich auch nicht mit Chemie behandelte Bienen) ein wunderbarer Wundheiler ist. Der Honig aus den Manukablüten soll dem noch eins drauf setzen. Na, das ist natürlich eine unschlagbare Kombination: Beinwell als schneller Gewebeheiler und Manuka, der wohl unter Anderem mit seiner keimwidrigen Wirkung trumpft. Ich bin wirklich positiv überrascht.

Leider verrät der Hersteller nicht, welche ätherischen Öle noch zugefügt wurden. Meiner Nase nach tippe ich u. a. auf Lavendel und Geranie. Aber da muss noch mehr drin sein. Etwas leicht Herbes ist wahrnehmbar. Ich bin davon überzeugt, dass die Öle nicht nur Fliegen und Mücken abwehren, sondern ebenfalls die Wundheilung kräftigt unterstützt haben.

Ein Hammermittel!

Lediglich über den Hilfsstoff „Macrogol“ konnte ich nichts Hilfreiches herausfinden. Der einzige kleine Wermutstropfen in diesem Heilcocktail. Vielleicht weiß ja jemand von euch mehr. Als Selbstrührer wäre ich geneigt, so eine Heilsalbe in eigener Regie zu kochen, aber Wundheilung scheint mir ein heißes Eisen. Das war mir vorher gar nicht bewusst. Sowohl die Tierheilpraktiker als auch meine alternative Tierärztin lehnten eine Begleitung der Heilung ab. Die Verantwortung überließ man den klassischen Veterinären.

Mir ist auch nicht ganz klar, wozu das Macrogol wichtig ist. Ich hätte jetzt einfach Honig und Beinwell zusammengerührt, ohne weitere Träger- oder Hilfssubstanz. Na, vielleicht sind ja wirklich Chemiker oder Apotheker unter euch, die mich hier mal aufklären können. Im Netz hab ich es nur in seiner Eigenschaft als Abführmittel gefunden.

Mein Rattler springt jedenfalls wieder! Und dafür bin ich absolut dankbar! Allen die geholfen haben: Schutzengel, Autofahrer, Tierarzt und auch der Firma Inuvet! (Sollte das hier ein Mitarbeiter der Firma lesen: ich wüsste wirklich unheimlich gern, welche Öle drin sind! 😉 )

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Heute mussten wir meinen Vater gehen lassen. Er ist 88 geworden und hatte die letzten drei Jahre  bei uns gelebt. Auch wenn wir auf Grund seiner Krankheitsgeschichte und seines Alters damit rechnen mussten, war es natürlich schmerzlich, ihn auf seiner letzten Reise zu begleiten.

Wir hatten für diesen schweren Weg sehr freundliche Unterstützung durch die Notfall- und auch die Oberärztin. Einen herzlichen Dank an das Team der Intensivstation des Krankenhauses Itzehoe. Einfühlsam wurde uns die Situation erklärt und wir konnten die letzten Minuten mit unserem Vater verbringen. Ich hatte zuvor gesehen, dass in diesem Krankenhaus auch Aromapflege praktiziert wird und fragte danach. Sehr schnell kam eine freundliche Schwester und bot ihre Hilfe an.

Wir bekamen ein wärmendes Öl in die Hände, dessen Duft ich sofort dankbar aufnahm. Unserem Vater massierte sie damit die Beine und Füße, vor allem die Fußsohlen. Das alles sollte den Übergang erleichtern. Ein Traueröl für schwere Zeiten…

 

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Aromapflege für schwierige Zeiten

 

Mir fehlt natürlich der Vergleich, aber ich hatte wirklich den Eindruck, dass sich eine friedliche Wolke über uns senkte. Wir fühlten uns eingehüllt. Natürlich waren wir sehr, sehr traurig, aber der Vati schlief ruhig ein.

Nach dem Abschied haben wir das Öl mitnehmen dürfen.

Ich hatte deutlich die Rose wahrgenommen, aber auch Geranie und Sandelholz waren in der Mischung. Ich werde sie in nächster Zeit noch oft anwenden.

Vor vielen Jahren haben wir schon meine Mutter begleitet. Damals hatte ich das dringende Bedürfnis etwas Rosenduft zu versprühen, war aber einfach zu gehemmt, um danach zu fragen. Ich freue mich wirklich, dass es die Möglichkeit der Begleitung mit Seelendüften nun immer häufiger gibt. Vielleicht traut sich jetzt der eine oder andere, der sich vielleicht in ähnlicher Situation befindet, danach zu fragen.

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11.06.15
Da steht es nun, in voller Pracht: Das kleine Wohnmobil, dass ich mir geleistet habe. Das hat meine finanziellen Reserven gefressen und manchmal hab ich ein bisschen ein schlechtes Gewissen. Andererseits hab ich schon in jungen Jahren davon geträumt, in einem VW Bus durch die Lande zu fahren und zu schreiben.
Nun, ein VW – Bus ist es nicht geworden, so dick waren meine Reserven nicht, außerdem bin ich doch froh, keine Betten umbauen, oder ins Obergeschoss krabbeln zu müssen. Mit schmerzenden Gelenken kommt doch der Wunsch nach mehr Luxus.
Ich hab das Kleinste genommen, was ich mit Sanitärraum finden konnte. Schließlich erfülle ich das Klischee „Frau und Parklücke“ und muss mit dem Womo umgehen. Ich fahre allein, mein Mann bleibt daheim. Nicht nur, weil er wie bereits angedeutet, immer gut zu tun hat, sondern auch, weil mein Vater seit zwei Jahren bei uns wohnt und doch etwas Betreuung braucht. Zudem möchte mein Mann in meiner Abwesenheit unsere Dauerbaustellen im Haus beseitigen. Da fährt man doch fast gerne.

Mir ist mulmig. Allein – nur meine beiden Hunde kommen mit, die im Ernstfall aber keine Hilfe sind, mein Iphone und mein Macbook.

Weil ich eben keine Übung im Kastenwagenfahren und Alleinreisen habe, will ich zunächst kleine Kreise ziehen. Das heißt: erstmal nur Schleswig-Holstein. Danach Dänemark und mit viel Mut der Rest von Skandinavien.

Meine beiden kleinen Mitreisenden sind nicht so einfach. Eine Hündin mit Impfschaden, die seitdem ein bisschen räudig aussieht und ein Prager Rattler, der sowohl im Halbstarkenalter ist, als auch ziemlich ängstlich und damit das Klischee des kleinen Kläffers bis ins Kleinste erfüllt. Da ich früher selbst nur Großhunde hatte, was ich jetzt, mit einem Pflegefall im Haus, aber nicht mehr riskieren möchte, weiß ich, mit welchen Augen andere Hundebesitzer diese kleinen Pöbler oft sehen. Aber wir haben leider keine Welpenspielkreise in der Nähe… ich hab es nicht geschafft, ihn unter andere Hunde zu bringen, was ihm beim Erwachsenwerden vielleicht geholfen hätte.

Als Ideengeber und Orientierung hab ich den Reiseführer „Mit dem Wohnmobil nach Schleswig-Holstein“ gewählt und hoffe, mit ihm schöne Stellplätze und Wandergebiete zu finden.

Gut… also dann! Mein erstes Ziel heute soll ein Ort bei Lüneburg sein. Kurz dahinter wird ein Stellplatz beschrieben, der zwar ohne Strom und Wasser, aber mit sehr viel Grün aufwarten kann. Der Platzwart sollte ein „Original“ sein. Noch ahnte ich nicht, wie das gemeint war.
Ich hab kein Navi im Auto, ich nutz eh nur mein iPhone. Und bei den klassischen Navis finde ich es nervig, die immer irgendwie über Computer zu aktualisieren. Wer über Handy navigiert, weiß, wie das Batterie frisst. Ich entschloss mich also, das Handy erst hinter Hamburg damit zu quälen. Ja hätt´ ich mann…

Ich hab aber nicht. Hinter Hamburg war das mit meinem Empfang von GPS Signalen ungefähr so, wie mit dem guter Ideen: Schlichtweg nicht vorhanden. Nachdem zwei meiner Navigationsapps in den kurzen Empfangsfenstern absolut gegensätzlicher Meinung waren, verließ ich die Autobahn nach eigenem Gutdünken. Dunkel in Erinnerung, dass ich nach rechts unten will.
Und schon stand ich in der Pampa. Eine App wollte mich zurückschicken, die andere hatte einen gleichnamigen Ort in Polen gefunden. Ich fuhr stur weiter nach „rechts unten.“ Schließlich gab es ein Hinweisschild zur Autobahn, die ich vor gefühlten 2 Stunden verlassen hatte. Ich hielt an, gab meine Zielwünsche noch mal ein und als sich beide Apps einig waren, fuhr ich wieder los.

Hätte ich die Ruhe bewahrt, wäre die von mir händeringend gesuchte Abfahrt von ganz allein gekommen… ausgeschildert… so wie früher.

Ich hab ihn dann gefunden, den schönen Stellplatz. Außer mir noch sechs Mobile. Ich stellte mich ganz hinten in die Ecke in den Schatten. Mir war schon heiß genug. Es war recht uneben hier, aber ich hoffte auf Abkühlung.

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Ein lauschiges Stellplätzchen am See

Ein freundliches Pärchen aus den Niederlanden, das vor mir stand, fragte ich nach den Bezahlungsmodalitäten. Die wussten es aber auch nicht. Eine Infotafel wies darauf hin, man hätte an der und der Tankstelle bezahlen können, oder in dem Café oder…

Nun, ich tat es meinen Nachbarn gleich und wartete einfach ab. Nach einer Weile hörte ich eine laute Stimme über den Platz hallen. „Ja, jetzt sehe ich, das sind Viezen! Also Holländer, keine Belgier!“ Viezen, das wusste ich, war die niederländische Bezeichnung für Fahrräder. Der Sprecher erläuterte noch eine Weile seine Kenntnisse belgischer und holländischer Unterschiede. Ich wunderte mich, wer sich darüber so lautstark ausließ und lugte aus dem Fenster. Da stand jemand in weißem Polohemd und dunklen Hosen… Aha, das konnte nur der Platzwart sein. Gut, dann würde ich meinen Obolus jetzt ja los werden.
Tatsächlich stiefelte der Mann jetzt in meine Richtung. Ich legte schon mal das Geld zurecht. Er begrüßte mich, ebenfalls nicht sehr leise, und zückte seinen Quittungsblock. Ob ich denn schon mal hier gewesen wäre. Ich verneinte. „Oh das wird teuer!“, sagte er. Ich bekam einen Schreck! Hätte ich doch irgendwo voranmelden, buchen oder sonst was müssen?
Schnell erläuterte ich, dass ich allein unterwegs sei, das alles recht neu für mich wäre, mein Mann hätte ja keine Zeit, das wäre so einer, der immer nur arbeiten würde…
Der Platzwart hielt inne, stemmte die Fäuste in die Hüften und meinte: „Sie werden es kaum glauben, aber ich arbeite gerade!“ Dann fing er an, all die Tätigkeiten aufzuzählen, die neben dem Platzwartjob noch auf ihn warteten. Man hatte den Eindruck, der Mann könne mit einem normalen 24 Stunden Tag keines Falles auskommen. Oh mann, was hatte ich da nur wieder gesagt! Ich versuchte ein paar beschwichtigende Sätze und redete mich fast um Kopf und Kragen.
„Haben Sie ein Fahrrad?“ fragte er ungerührt. Ich verneinte. „Gut, das wäre teuer geworden!“ Langsam wurde ich jetzt aber doch nervös.
Er kramte in seiner Tasche. „Wenn ich ins Büro gehen muss, wird’s teuer!“ sagte er schon wieder. In meinem Kopf kreisten die Eurozeichen. Dann legte er mir ein paar Veranstaltungs- und Infoprospekte hin. „Reicht Ihnen das? Wenn ich noch die Fahrradwege hole, die kosten was. Aber sie haben ja kein Fahrrad. Ich sag ihnen, das wird teuer…!“
Er trollte sich. „Ach noch was!“ rief er und wandte sich mir nochmal zu, „Wenn es regnet, dann müssen sie da weg. Dann fahren sie mehr in die Mitte. Wo sie grad stehen, wird es nämlich ganz schlammig und sie kommen nicht mehr weg.“

Meine Güte… ich war immer noch, wie vom Donner gerührt. Erst so allmählich, als ich in die Prospekte schaute, dämmerte mir, was er meinte. Ich kannte die Gegend nicht und wenn ich mir alles anschauen wollte, was er mir da reingereicht hatte… das würde teuer werden… und jetzt verstand ich auch die Äußerung in dem Buch „der Platzwart ist ein Original“…

So… da stand ich nun. Allein auf einem Platz, ganz hinten in der Ecke. Ich ging mit den Hunden noch runter zum See. Hier war es wirklich schön. Es waren kaum Leute unterwegs. Nun, das ist ein Anfang. Ich bin hier. Zwar wagte ich mich mit den Hunden nicht wirklich vor das Womo, aber eins nach dem Anderen.

Da ich ja meine beiden Vierbeiner mit hatte und bei so einem Wetter Plagegeister wie Zecken, Mücken und Flöhe gut gedeihen, hab ich natürlich etwas vorgesorgt…

 

In meiner Reiseapotheke:

  • Patchouliöl – ein Tropfen auf die Schnürsenkel bei mir, einen aufs Halsband bei den Hunden. (Nicht mehr, sonst riecht es unterirdisch!) Zecken mögen uns seitdem nicht mehr. Ich nutze es bei jeder Wanderung. Scheinbar überdeckt es den körpereigenen Geruch, denn auch andere Wildtiere nehmen uns erst spät wahr, so konnten wir einige gut beobachten.
  • Kokosöl – Das Allheilmittel – Das bekommen meine Kleinen innerlich (1/4 Teel. bei 6 kg Körpergewicht). Seitdem haben wir keine Flohprobleme mehr. Ich rücke außerdem potentiellen Flohattacken mit Flohlampen zu Haus äußerst erfolgreich zu Leibe.
  • Schwarzkümmelöl – Auch das mögen Parasiten scheinbar absolut nicht. Außerdem bekommt es meiner kleinen Impfgeschädigten sehr gut. Ihr Immunsystem entspricht mittler Weile etwa dem eines normalen Hundes. Ich gebe den Kleinen auch hier nur ein, zwei Tropfen.

Da ich meine Hunde aufgrund ihrer Unverträglichkeiten „barfen“ muss, sind sowohl das Kokos- als auch das Schwarzkümmelöl wichtige Nahrungsergänzungen für uns. Getreide vertragen meine beiden Hunde nicht, dass scheint ein zunehmendes Problem bei Hunden allgemein zu sein. Von daher scheiden leider auch alle Mineralstoffmischungen aus, die es zu kaufen gibt. Ich habe bisher jedenfalls keine ohne Getreide oder Hefe finden können. Auch Milchprodukte werden nicht vertragen. Ich füttere daher Kräuter wie Löwenzahn, Brennnessel und Alge dazu.

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Ich bin wieder da!

Ich danke allen treuen Kräuterfreunden, Abonennten, Followers und Interessenten!

Bitte entschuldigt die lange Abwesenheit und das ich dem einen oder anderen (noch) nicht geantwortet habe. Die letzten Jahre waren turbulent bei mir, leider nicht unbedingt im positiven Sinne. Aber ihr wollt sicherlich nicht wissen, warum ich mich in der Zeit sehr seelenverwandt mit Hiob wähnte, sondern was es Neues über Kräuter gibt.

Da gibt es wie immer gute und schlechte Nachrichten. Die Schlechte: Das Verkünden von Kräuterwissen oder Anwenden von Kräutern wird per Gesetz immer mehr in den Bereich der Illegalität geschoben. Etwas ausführlicher könnt ihr das in dem schönen Buch der „Südtiroler Kräuterfrauen“ nachlesen (sollte dieser Link noch nicht funktionieren, ich arbeite dran… Solange vielleicht direkt bei Amazon suchen, oder über Skoobe ausleihen).

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Aber jedem, der sich länger oder intensiver mit Kräutern befasst, wird das nichts Neues sein.

Die gute Nachricht: Ich tue etwas gegen das Vergessen des alten Wissens. Dieses Jahr beginne ich mit meiner großen Kräutertour: Ich fahre wohin die Reifen mich tragen und sammle Wissen. Das wird meinen Schreibtisch und meine Festplatte füllen und wenn ich satt bin mit euren Erfahrungen und Rezepten, wenn ich einen richtigen Kräuterschatz sammeln durfte, dann wird da ein Buch draus.

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Eine kleine Überraschung auf meiner Tour: rosa Weißdorn! – Rosadorn?

 

Ich hab letztes Jahr schon etwas „Probegetourt“, allein als Frau unterwegs ist ja nicht so einfach. Wobei ich mehr die technischen Probleme und das „Manövrieren“ mit einem Wohnmobil im Auge habe, da ich leider das Klischee „Frau und Einparken“ gänzlich erfülle.

Um technisch also gut gerüstet zu sein, habe ich mir letztes Jahr ein kleines Wohnmobil gekauft, einen Hobby Vantana. Allein darüber könnte ich ein ganzes Buch schreiben, denn das technische Versagen, was ich bei diesem eigentlich ganz schnuckeligem kleinen Mobil erleben durfte, hab ich bei keinem meiner über 20 Jahre alten, heissgeliebten Ford Nuggets gehabt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Vantana zu kaufen, mit dem teile ich gern meine jetzt fast ein dreiviertel Jahr dauernde Leidens- und Werkstattgeschichte, einschließlich dummer Kommentare von angeblichen Fachleuten wie „… Naja, in der Preisklasse…“

Ich sage nur: der Preis war üppig und klasse ist da gar nichts!

 

Aber alle anderen möchte ich nicht unbedingt langweilen. Die meisten Kräuter sucht man immer noch zu Fuß. Aber bitte seht es mir nach, wenn doch hier und da ein kleiner Frustabsatz über den Vantana kommt. Der hat mich bisher mehr Nerven gekostet, als alle meine Ehemänner zusammen.

Aber er steht jetzt schon seit letztem Jahr wieder einmal in der Werkstatt und mein unerschütterlicher Glaube in die Kompetenz des Handwerks lässt mich hoffen, dass ich den Wagen dieses Jahr länger als fünf Tage am Stück nutzen kann! (Nein, der letzte Satz war nicht ironisch gemeint: es gibt sie, die guten Handwerker, die Autoflüsterer und Maschinenversteher… Nur sucht man sie wahrscheinlich genauso lange wie einen guten Ehemann!)

Nun, sobald der kleine wieder auf den Reifen ist, mach ich mich davon, soweit die Garantie reicht! Und ich möchte euch über diesen Blog relativ zeitnah über meine einzelnen Stationen informieren. Bis dahin verkürze ich euch die Wartezeit mit meinen gesammelten Eindrücken aus den Kräuteretappen des letzten Jahres…

Da ich jetzt leider so lange nicht mehr hier geschrieben habe, muss ich mich erst wieder hineinfinden. Wie bekomme ich z. B. Links hinein… Eine neue Oberfläche… Puh… Naja…  Wird schon, habt ein bisschen Geduld mit mir!

 

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