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Posts Tagged ‘Angelika Wolf’

Als Kräuterhexe muss ich da natürlich antworten: Mitnichten!

Ja, ich merke es immer wieder, dass ich als „einfache Kräuterexpertin“ von „ernsthaften“ Wissenschaftlern nur milde belächelt werde. So habe ich erst vor kurzem versucht, Algen von einem Kieler Unternehmen zu erwerben, was mir mit der Begründung, man liefere nur an „Fachleute“ wie „Therapeuten und Kosmetikerinnen“ verwehrt wurde…

Tja, was soll ich sagen? Genaugenommen hab ich die Forschungsergebnisse der Firma hochinteressiert verfolgt und ja, auch wenn ich keine Kosmetikausbildung habe, konnte ich das begreifen…  😉

Bitte nichts gegen ausgebildete Kosmetikerinnen, aber ich hab Herbalismus studiert und bin durchaus auch in der Lage, die Wirkweisen von Inhaltsstoffen zu verstehen. Was Kräuter angeht, womöglich sogar besser als manche Kosmetikerin. Der Begriff „Therapeut“ ist ohnehin nicht geschützt und damit ebenfalls keine Qualifikation. Nun ja… wir Deutschen sind halt titelgläubig.

Das Kieler Unternehmen betreibt auch ernsthafte Forschung mit den Inhaltsstoffen von Algen. Stolz wird in einem Bericht erklärt, wie die Pflanze behandelt wird, um die wertvollen Wirkstoffe schließlich zu bekommen. Das ist nun nicht mein Weg. Dieses „Rauspulen“ der eigentlichen Wirkstoffe halte ich für falsch. Synergien (das Zusammenwirken der einzelnen Wirkstoffe) bleiben dabei unberücksichtigt.

 

Das Fixieren auf den eigentlichen „Wirkstoff“ ist m. E. das Problem: Es wird geforscht, extrahiert, synthetisiert… alte Rezepturen so überprüft (die Wirkstoffe werden festgestellt und einzeln getestet) und oft für unwirksam befunden.

Mit diesen Testmethoden kann man eben nur EINE Möglichkeit der Heilung feststellen. Ob Heilung auch anders möglich ist, wird so nicht ersichtlich. Wir „dummen“ Kräutertanten und unsere „ahnungslosen“ Ahnen haben eben auch andere Methoden angewendet, die heute nur allzu leicht als „Aberglauben“ abgetan werden. Es wurde auch gebetet, oder es wurden bestimmte Rituale eingehalten. Erst nach und nach kommt man dahinter, welche für Wirkmechanismen hier tatsächlich  hinterstehen könnten.

 

Wenn man gar bei einer richtig ernsten Krankheit, wie z. B. Krebs, mit sanften Heilvorschlägen kommt, auch wenn nur die schulmedizinische Therapie begleitend, bekommt man leicht den Stempel des gefährlichen Scharlatans aufgedrückt.

Dabei gibt es mittlerweile wirklich erstaunliche Forschungsergebnisse. Es werden Mittel (wieder-) entdeckt, die sanft und sicher sind und sich, wenn wir unseren Ahnen glauben dürfen, durchaus schon bewährt haben.

 

Wenn Sie jetzt hoffen, das solche Mittel vielleicht bald auch in der Praxis angewendet werden, muss ich sie entäuschen: Es wäre erst ein jahrzehntelanger Hürdenlauf mit Forschung, klinischen Tests und viel viel Geld zu bestehen, bevor wir so ein Präparat bekommen. Und selbst wenn es sie schon gibt (z. B. eine Brustkrebssalbe von Weleda), werden sie dezent „totgeschwiegen“. Wahrscheinlich weiß ihr behandelnder Arzt gar nicht, dass es sie gibt, oder er hält sie schlicht und einfach für unwirksam, sonst müssten die Heilerfolge ja schon medienwirksam ans Tageslicht gedrungen sein.

Es gibt sie aber noch, die Neugierigen, die Idealisten, die Offenen…

Ganz offensichtlich gehört Hanns Hatt dazu. Wie sonst sollte er auf die Idee kommen, „Riechzellen“ nicht nur in der Nase zu suchen. Bei dieser Suche entdeckte er wirklich Rezeptoren für Düfte an allen möglichen Stellen. Ich möchte hier nicht zuviel verraten, sondern Sie ermuntern, sein Büchlein

 

 

Niemand riecht so gut wie du: Die geheimen Botschaften der Düfte

 

zu lesen. Vielen Dank an dieser Stelle an Eliane Zimmermann für den Hinweis auf dieses Buch!

 

Hanns Hatt findet also „Riechzellen“ an Körperstellen, wo sie scheinbar keine Funktion haben. Zumindest können Sie die „Information Duft“ nicht weiterleiten. Dazu brauchen wir weiterhin die Nase. Was machen diese Zellen also mit dieser Information?

 

Im dargestellten Fallbeispiel experimentierte Hatt mit Veilchenduft und Prostatakrebszellen. Der Kontakt mit dem Duft bewirkte, dass der Zellkern die Information bekam: „Keine weitere Zellteilung mehr!“ – Für diejenigen, bei denen Bio schon lange her ist: Wenn sich eine Zelle nicht mehr teilt, vermehrt sie sich nicht mehr…

Hatt konnte experimentell nachweisen, dass der Veilchenduft die Teilung von Prostatakrebszellen und damit das Wachstum des Krebses, verhindert.

Müssten da in der Krebsforschung nicht alle Alarmglocken schrillen???

Duft gegen Krebs?

 

Leider geht das Alles nicht so schnell, wie ich bereits oben erklärt habe. Darauf, dass die Wirksamkeit von echten Düften auf Krebs ernsthaft erforscht wird, werden wir wohl recht lange warten müssen, wenn es denn überhaupt ein Interesse seitens eines Geldgebers für die Forschung in diese Richtung gibt. Auch fürchte ich, dass man bei gefährlichen Krankheiten sanften Mitteln keine Chance lässt. Krebs ist so angstbesetzt, das fast Jeder (und das kann ich keinem übel nehmen) erstmal alles versucht, um ihn loszuwerden, auch wenn die Nebenwirkungen hoch sind. Würden Sie z. B. freiwillig sagen: „Ok, ich teste mal die Salbe und lass alles andere weg?“ Wohl kaum, zum Experimentieren ist man der Situation weder in der Lage noch geneigt.

 

Aber es spricht absolut nichts dagegen, so ein Mittel unterstützend mit einzusetzen. Und da ich ja nach wie vor der Meinung bin, dass unsere Vorfahren nicht dumm waren, bin ich gleich mal auf die Suche gegangen, ob das Veilchen nicht wirklich schon früher benutzt wurde und ja… es wurde. Schon von Hildegard von Bingen. Da will ich gleich mal das vermutliche Originalrezept liefern (ich habe mich an anderer Stelle schon dazu geäußert, dass man nicht 100 %ig davon ausgehen kann, das die Rezepte genau so von Hildegard stammen).

 

Veilchensalbe

Antitumor-Salbe

3 Teile Veilchen

1 Teil Olivenöl

3 Teile Bockstalg/ Ziegenfett

Die Veilchen auspressen und den Saft durch ein Seihtuch geben. Das Olivenöl und den Bockstalg dazugeben. In einem sauberen Topf kochen und als Salbe auf geschwürige Tumoren oder jeden schmerzenden Körperteil auftragen. Diese Salbe kann auch bei „harmlosen“ Bindegewebszsysten, Knoten und präkanzerösen Geschwülsten, Muskelschmerzen und Kopfweh verwandt werden.

 

Ich würde das Rezept heutzutage ein wenig abwandeln. Bockstalg würd ich nicht dazutun (obwohl der möglicher Weise auch eine Wirkung hat) und ihn durch Kakaobutter ersetzen. Kakaobutter dringt gut in die Haut ein und schleust somit auch Wirkstoffe tiefer, als manch anderes Basisfett. Den Veilchensaft würde ich erst während des Abkühlvorganges dazugeben, um die Duftstoffe nicht zu gefährden. Kakaobutter hat einen niedrigen Schmelzpunkt, da reicht es sogar schon, das Töpfchen auf einen Heizkörper zu stellen. Vielleicht würde ich sogar ein wenig kostbares Veilchenwachs einarbeiten.

 

Nach den Ergebnissen von Hatt würde ich natürlich das Duftveilchen bevorzugen und nicht die „undufte“ Variante.

 

Wir haben hier also eine Salbe, die sanft und pflegend ist. Die können wir gefahrlos begleitend einsetzen. Das Rezept habe ich dem Buch

 

Krebs behandeln mit pflanzlichen Salben. Bewährte phytotherapeutische Verfahren wieder entdeckt.

entnommen.

Das Buch enthält die beste deutschsprachige Kräuter-Krebsrezeptsammlung, die ich kenne. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass sie alle Rezepte einfach nachmachen und anwenden sollen. Auch hier gibt es recht aggressive Rezepturen, die man nicht unbedacht einsetzen sollte. Ich denke schon, dass sie eine Berechtigung haben, so eine Chemo ist schließlich auch keine sanfte Alternative.

 

Allerdings hat meiner Meinung nach jeder mündige Patient ein Recht zu wissen, was es gibt. Wenn Sie betroffen sind, kann Ihnen das Buch sicherlich nützlich sein. Es gibt eine Reihe von unbedenklichen Kräuterrezepten, wie z. B. auch die Veilchensalbe, die sie durchaus einsetzen können. Die aggressiven Cremes sollten Sie aber mit einem Therapeuten absprechen.

 

Das Buch ist nicht unbedingt für empfindliche Gemüter, es werden auch Fallbeispiele gezeigt, wo das Heilungsgeschehen in detailfreudigen Farbfotos dargestellt ist. Bei den aggressiven Salben wird da auch das gesunde Gewebe angegriffen.

 

Ich selbst habe diese potenten Cremes noch nicht ausprobiert. Musste ich auch zum Glück nicht. Ich könnte mir allerdings vorstellen, das in einer aussichtslosen Lage zu tun. Meines Wissens finden die Cremes in der Tierheilkunde noch recht verbreitete Anwendung, jedenfalls in den englischsprachigen Ländern.

 

 

Eine Krankheit wie Krebs ist sehr individuell. Da gibt es nunmal nicht „die“ Pille oder „die“ Therapie, genauso wenig wie „die“ Ursache. Betroffene müssen sich da halt die Rosinen rauspicken. Optimaler Weise zusammen mit ihrem Therapeuten. In diesem Buch gibt es Einiges, das sich rauszupicken lohnt. Aber es sollte nicht die einzige Wahl sein. In vorhergehenden Beiträgen hab ich mich auch mehrfach zur geistigen Einstellung und zur Lebensumstellung allgemein geäußert.

Auch Angelika Wolf, eine bekannte Therapeutin (www.hof-hutmacher.de), hat sich dem Thema „Krebs und Lebensumstände“ in diesem Monat gewidmet und einige gute Denkanstöße veröffentlicht, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:


Tipp 1: Sei DU selbst

Wichtiger denn je scheint es zu sein, echt, authentisch, ehrlich sich selbst gegenüber zu sein. Dies auch nach außen zu leben!!!!  Für viele Menschen war der Krebs-Tod der esoterischen Bestseller-Autorin Bärbel Mohr ein Schock. Ich kannte sie nur über Freunde. Aber durch meine eigene Krebserkrankung vor 16 Jahren, und durch viele Krebspatienten, die in meiner Praxis zur Beratung kamen, bin ich mir sicher:

Wer Krebs bekommen hat, da wird/ wurde besonders viel gemogelt! Nicht umsonst heißt meine Krebs-CD: Die Guten sterben immer zuerst. (…)

Krankheit, Schicksalsschlag, Arbeitslosigkeit, Einsamkeit kommt weil innerlich Verstrickungen zum unheilen Familiensystem sind. Es werden im Leben einige Punkte gelebt, die nicht zum Herzen passen. Da wird sich in die Tasche gemogelt bis die Balken biegen. Nicht mal enge Freude merken manchmal was da alles nicht stimmt. Der Krebspatient selbst macht sich ein X für ein U vor. Wie oft habe ich in Beratungen beharrlich sagen müssen: Um eine Krankheit zu haben die zum Tode führt, muss ein Teil in einem sterben wollen!!!! Man möchte nur den Liebsten, diese Botschaft nicht sagen, man möchte ihnen kein Leid zufügen, und SO ein Wunsch ist peinlich!!

Dabei gibt es nichts heilsameres als die Wahrheit. Und so manch ein Patient hat in der Aufstellung mit Blick auf den Tod tief durchgeatmet und sagen können: Ja, zu dir will ich, aber es darf niemand wissen!!!

 

Häufig scheint die innere Wahrheit mit anderen zu teilen, wesentlich schlimmer wie zu sterben. Wenn wir die Idee haben, dass nach dem Tod die Rückkehr ins All-Eins-Sein folgt, na dann ist es doch schön nach Hause zu kommen, warum also nicht?!!!

 

Menschen zu sagen: Du, ich habe lange die Brave gespielt, aber in mir ist mächtig viel Hass!! Ich habe die Hasskappe auf, sagte mir kürzlich eine Freundin, die immer so nett war. Pu, war ich erleichtert, dann weiß ich Krankheit braucht es nicht!!!! um sonst den inneren Hass auf der Körperebene wiederzuspiegeln!!!

 

Ich weiß durch viele Gespräche, es macht mächtig Angst über diese inneren Wahrheiten zu sprechen!

 

Angst vor Ablehnung, Angst vor Zugehörigkeit, Angst vor Gesichtsverlust, Angst davor ausgelacht zu werden, Existenzangst u.v.m….

 

Für mich hat es total mit Wertschätzung mir selbst gegenüber zu tun. Ich selbst zu sein!! Und vor allem vor den Menschen die ich liebe, die mir nahe sind. Vor dem Kind, dem Partner zu weinen, auch mal auszurasten, weil es gerade innerlich so ist. Dann über die Angst, Kleinheitsgefühle und Sehnsüchte darunter zu sprechen, die immer unter Wut, Ohnmacht und allem liegt.

 

Angelika Wolf arbeitet erfolgreich mit Homöopathie und Aufstellungen. Ihre Homepage ist eine „Surfreise“ wert.

 

Sehr Lesenswertes zum Thema „sanfte Alternativen bei Krebs“ bietet aber auch der Blog von Eliane Zimmermann (den Link unter „Blogroll“ anklicken), die regelmässig über neueste Erkenntnisse von krebswidrigen ätherischen Ölen berichtet. Da ist eigentlich auch die Frage egal, was hier wirkt: Inhaltsstoff oder der reine Duft. In der Aromatherapie haben wir schließlich Beides: geballte Wirkstoffpakete und seelenbefreiende Düfte.

 

Meine Empfehlung: Da die Forschung in diesem Gebiet sicherlich noch ein paar Jahre auf sich warten lässt, schwelgen Sie nach Lust und Laune in ihren Lieblingsdüften. Massage- und Pflegeöle, Cremes…

Sicherlich gibt es hier noch reichlich unentdecktes Potential. Natürlich nur bei echten, natürlichen Ölen…

 

Und sehen Sie das unscheinbare Veilchen einfach mal mit anderen Augen!

 

Also gönnen Sie sich das Beste, Sie haben es verdient! Bei wem Sie das abfordern sollen? Na, da schauen Sie mal in den Spiegel. Dort findet sich derjenige, der Ihnen bisher das Beste verweigert hat. Und es kann sein, das Sie, im Gegensatz zu einem beliebten Werbeslogan, eben NICHT „so bleiben, wie Sie sind“… sondern ein besserer, weil zufriedenerer und gesünderer Mensch werden.

 

Denn auch was Angelika Wolf zum Thema tödliche Krankheit sagt – dass man innerlich schon irgendwo einen toten Teil haben muss – konnte ich im engsten Umfeld beobachten: Der Mensch hatte schon lange keinen Lebenswillen mehr, nur die Angst vor dem Tod ließ ihn noch klammern. Der Krebs und der darauffolgende Tod erfüllten nur noch den Beschluss der Seele auch im Körperlichen.

 

Natürlich ist das keine repräsentative Beobachtung und vielleicht trifft es auch nicht immer zu. Es soll Sie aber dazu anhalten, ein Krankheitsgeschehen stets von allen Seiten zu betrachten.

 

Ha, irgendwie kommen mir heute so viele Weisheiten aus Spielfilmen in den Sinn: „Das Leben findet immer einen Weg“ (Jurassic Park) und „solange es Menschen gibt, gibt es Hoffnung“ (woher weiß ich nicht…) und „wenn morgen die Welt untergehen würde, würde ich heute noch ein Bäumchen pflanzen“ (zugegeben, kein Film, aber ein kluger Kopf).

 

Eine schöne Adventszeit!

 

 

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