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Posts Tagged ‘Bachblüten’

Wer meinen Blog bisher verfolgt hat, wird sehen, dass wir nicht gar so hilflos bei Strahleneinwirkungen sind. Natürlich hab auch ich keine Wundermittel zu bieten, aber da Strahlung besonders durch Kumulierung gefährlich wird, haben wir Chancen. Jedes kleine Bisschen vermeiden oder neutralisieren hilft.

Homöopathie, Ernährung, Heilkräuter, wir finden überall Hilfe. Natürlich auch bei Schwingungsmitteln wie Bachblüten. Das Problem ist hier, wie anderswo, dass uns ganz einfach Erfahrungswerte fehlen.

Diese Lücke füllt im bescheidenen Rahmen Dr. rer.nat Creyaufmüller. Dr. Creyaufmüller arbeitet mit der „Biofeld-Therapie“ und hat, teils im Selbstversuch, die Potenz von Bachblüten bei Strahlenschäden untersucht. Freundlicher Weise lässt er uns hier daran teilhaben.

Als Blüten gegen Fallout (Tschernobyl) hat er z. B. auch Holly und Walnut gefunden. Da ich ja schon im vorherigen Kapitel darum bat, auf sich „aufdrängende“ Pflanzen zu achten, finde ich diese Kombination bemerkenswert. Gerade diesen Winter schien mir die Stechpalme allgegenwärtig. Ich möchte hierfür einmal aus dem Buch von Mechthild  Scheffer zitieren:

… die Stechpalme als Weihnachtsbaum der angelsächsischen Länder ist das Symbol für die Wiedergeburt des Christusbewußtseins in unserem Herzen. Das ist kein Zufall. Die Blütenessenz Holly verkörpert das Prinzip der göttlichen, allumfassenden Liebe, die diese Welt erhält und größter ist, als die menschliche Vernunft. diese Liebe oder höchste Energiequaltität, durch die und in der wir alle leben, wie die Blätter an einem Baum, ist unser wahres Lebenselixier, die größte Heilkraft, die stärkste Triebkraft, die ewige Wahrheit, die das Bewußtsein der Einheit, das Positive an sich. In dem Reigen der 38 Bach-Blüten nimmt Holly deshalb eine zentrale Stellung ein.

Bach selbst sagt dazu:

Holly schützt uns vor allem, was nicht Liebe ist.

 

 

Leider werden viele alternative Heiler nach und nach auf den schulmedizinischen Denkansatz geführt. Über Bachblüten sind unendlich viele Bücher geschrieben worden, entweder kompliziert gemacht (Fragebogen, Systeme nach Schienen…) oder mit eigenen Ideen (Bachblüten und Steine, neue Bachblüten…) erweitert… der Laie, für den Bach diese Blüten explizit als „Hausapotheke“ entwickelt hat, fühlt sich dem gegenüber oft hilflos.

 

Bach selbst hat gesagt „Alles Geniale ist einfach!“  Also wagen Sie sich auch als Laie an die Blüten, ohne Kurse und komplizierter Literatur (ich empfehle Maschmann-Ringe).

Die richtigen Blüten können Sie sich schlicht blind und aus dem Bauch heraus aus dem Grundkasten greifen. Oh ja, ich höre das Aufschreien einiger Praktiker. Es gibt so viele „Du darfst nicht“-Regeln.  Nicht mehr als 6 Blüten auf einmal etc. pp…

 

Nicht verunsichern lassen! Befassen Sie sich einfach mit den Blüten. Denken Sie an Bachs Intention, ein einfaches System für den normalen Menschen zu schaffen. Lesen Sie einmal nach, was für Blüten Sie sich da gegriffen haben, die passen immer irgendwie. Wenn Sie ihre Kinder selbst „aussuchen“ lassen, die haben IMMER die richtigen Blüten in der Hand, die sind nicht so kopflastig.

 

Also Mut!

 

Was viele vielleicht nicht wissen: Bach wurde bei der Wahl dieser Heilpflanzen stark von der keltischen Kräuterkunde beeinflusst. Nicht umsonst finden wir viele heilige Heilkräuter der Druiden in seinen Blütenmitteln. Womöglich ist sogar das der Grund, dass Bach die Anzahl seiner Pflanzen auf 36 begrenzte.

Bach hat durchaus eine normale medizinische Ausbildung genossen. Er wandte ihr jedoch den Rücken zu. Er kannte auch die Homöopathie.  Vielleicht beeinflusste Letzteres die Idee, die klassischen Heilpflanzen seiner Heimat auf ihre feinstoffliche Potenz zu prüfen.

 

Auch die Walnuss ist hier interessant. Für Bach war sie der „Spellbreaker“, der Bannbrecher. Sie ist ein beliebtes Mittel in Übergangszeiten und Krisen. Krise… dieses aus dem Griechischen abgeleitete Wort bedeutet: Chance…

 

Ein Walnussbäumchen habe ich mir letztes Jahr gepflanzt.

 

Neue Probleme fordern neues Denken. Bisher wurde die Gefährlichkeit von Strahlung, vor allem von der Kumulierung derselben, entweder unterschätzt oder verdrängt. Strahlungsschäden sind nicht einfach so Krankheiten, die uns das Schicksal vor die Füsse wirft. Meist werfen wir selbst. Wir tun uns das selbst an. Sie entstehen nicht durch irgendeinen Fehler oder Mangel im Körper. Sie kommt gezielt von außen.  Ich denke, wir müssen hier auch gänzlich anders ansetzen. Und auf Dauer werden wir (und unsere Körper) sich mit ihr arrangieren müssen. Denn mal so eben in der Umwelt neutralisieren, dass geht nicht. Wer mal auf der Seite des Bundesamtes für Strahlenschutz schaut, sieht, dass wir immer noch einen radioaktiven Fall out von Tschernobyl haben. Nun haben wir Fukushima auch noch. Das addieren wir mal… wenn noch irgendwo etwas passiert, na, ich brauchs gar nicht sagen, noch mehr Strahlung drauf. Teilweise mit Halbwertszeiten (Zerfallzeiten), von denen noch nachfolgende Generationen etwas haben. Wir können also die Strahlung nicht umgehen, wir müssen mit ihr leben lernen. Irgendwie. Die Bachblüten machen mir hier Mut.

 

Ich möchte auch alle ermutigen, weiter ihre Erfahrungen mit mir zu teilen. Es hilft nicht alles jedem, weil wir Menschen nicht standardisiert sind, aber dem einen oder anderen kann vielleicht doch geholfen werden.

 

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Nichts gegen Stevia und Co., ich bestelle selbst regelmässig meine Pflänzchen beim Rühlemann. Aber ich bin nach wie vor auf der Suche nach einheimischen Pendants. Ich kann mir z. B. auch nicht vorstellen, dass nur die Chinesen heilkräftige Pflanzen haben. Der ganze Hype um die TCM (traditionelle chinesische Medizin) ist nichts für mich. Nicht etwa, weil ich von chinesischen Kräutern nichts halte – im Gegenteil – TCM ist hochwirksam.

Aber ich bin nun mal hier, europäisch aufgewachsen, lebe und nähre mich auf und von diesem Grund und Boden. Ich denke, für meinen Organismus wären Heilkräuter aus dem Umfeld optimal. Sie sind den gleichen Einflüssen ausgesetzt, wie ich.

Leider ist unsere Kräuterkunde verbrannt und ersäuft worden. Im leichtesten Fall noch ignoriert…

Erfahrungen in dieser Richtung durfte ich z. B. mit Bachblüten machen. So gibt es für die meisten Anhänger dieser Mittel nur die einzig wahren, ENGLISCHEN, original „Bachblüten“. Ich habe mich damals während meiner Heilpraktikerausbildung aber auch mit den Deutschen befasst. Die dürfen sich nur nicht „Bachblüten“ nennen. In Deutschland heissen sie einfach „Deutsche Blütenmittel“ (Fa. Keilholz in Hilpoltstein), was auch Sinn macht, denn sie sind hier aus deutschen Blüten hergestellt.

Ich wich also so manches Mal auf die deutschen Mittel aus, teils auch aus Geldgründen (sie sind erheblich preiswerter) und nach meiner Beobachtung, zumindest bei uns Deutschen, auch wirksamer…

Aber zurück.

Ich bin eine Naschkatze, was meine Waage mir leider jeden Tag um die Ohren schleudert. Da kam mir ein Kraut, wie Stevia schon recht. Stevia ist ja mittlerweile schon ein Politikum geworden, wie leider unsere Heilkräuter überhaupt. Es scheint doch eine Lobby zu geben, die uns dringend von kostenlosen und gesunden Mitteln wegbringen möchte. Vor allem, wenn das wirtschaftlich zu Lasten der Süßstoffe geht. Wer die wohl auf den Markt gebracht hat? Ja, das große „M“… genau das „M“, dass dafür sorgt, dass im Frühjahr in Schleswig-Holstein kein gesundes Grün auf den Äckern schimmert, sondern schmutzigbraun Verdorrtes. Verbranntes Land… „Roundup“ machts möglich. Unser Kulturgemüse scheint nur zu gedeihen, wenn der wilde Gegner aufs Brutalste vernichtet wurde. Ich frag mich manchmal, welches Kulturgemüse auf diesen Böden noch kommt. Richtig geraten: Die Saaten kommen auch vom großen „M“.

Ich schweife schon wieder ab. Vollmond… oder schlechter Schlaf… 😉

Also gut: heimische Süßkraft ist leider rar. Zumindest pflanzliche. Zuckerrüben zähl ich hier nicht, die sind mir zu „raffiniert“.  Zuckerahorn wächst hier nicht (mehr). Scheinbar ist die Süßdolde das einzige heimische, relativ süße, Kräutlein.

Zugegeben, so richtig „süß“ ist sie nicht, mehr süß-aromatisch. Ein Hauch Anis schwingt mit. Das merkt man schon in Blätter oder Blüten. Ganz lecker, mit leichter Schärfe, sind die noch grünen Samenstände. Die nasch ich oft so oder streu sie über Desserts und Müsli.

Da sie als Doldenblütler viele giftige Verwandte hat, ist es für den Anfänger ratsam, sich doch erstmal ein Exemplar im Kräuterfachhandel zu holen. Außerdem ist sie in Norddeutschland leider auch nicht heimisch. Wer beim Sammeln alle Sinne öffnet (und das sollte man immer tun), kann sie aber eigentlich nicht verwechseln.

Man kann tatsächlich alle Pflanzenteile nutzen. Als Heilpflanze wird sie hier nur in homöopathischer Form bei Venenschwäche genutzt. Aber sie kann mehr: Sie ist hilfreich bei Magen-Darm-Beschwerden (auch Blähungen), Husten und zur sanften Stimulation des Verdauungssystems. Abkochungen der Wurzel wurden bei Tierbissen (Schlange, Hund) angewandt. Wurzelsalbe mildert Gicht und wirkt wundheilend.

Die Blätter oder grünen Samen können auch super als Möbelpolitur genommen werden. Besonders für Eichenholz. Einfach pur rüberrubbeln und nachpolieren, bis das Grüne weg ist. Der angenehme Duft dazu ist gratis.

Sie hat jedenfalls einen (mittlerweile großen) Platz in meinem Garten. Oft zupf ich mir Blättchen oder Blüte und natürlich auch die Samen. Selbst ausgereift kann man sie gemahlen noch verwenden.

Und was ist sonst noch süß? Viel fällt mir leider nicht mehr ein. Man kann Schilf anritzen, oder Engelwurz/Wiesenbärenklau und am nächsten Tag den dicklichen Saft naschen. Manche Blüten sind süß… Flieder, Taubnessel… aber nur, wenn das kleine Flügelvolk nicht schon vor dir dran war und die Mengen sind bescheiden.

Wer also noch Kräutersüßtipps für mich hat, immer her damit! Engelsüß vielleicht noch, aber das schmeckt doch mehr lakritzig…

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