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Posts Tagged ‘Busencreme’

Wer sich jetzt auf diese Seite verirrt, um schöne Brüste zu betrachten, den muss ich leider enttäuschen. Sicherlich gibts genug andere Seiten, wo das möglich ist. Wer allerdings die Rezepte mal ausprobiert, kann möglicher Weise schöne Brüste bald im Spiegel sehen.

Wir Frauen haben ein recht zwiespältiges Verhältnis zu unseren Brüsten. Wir lieben sie wenn sie prall und knackig sind und hassen sie, sobald sie sich der Schwerkraft beugen. Das geht soweit, dass wir auf Silikon zurückgreifen, um immer größere Brüste zu bekommen, die eigentlich mit unseren übrigen Körperproportionen gar nicht mehr harmonieren und hier und da straffen und zerren lassen, um bis ins Rentenalter jugendliche Spannkraft vorzutäuschen.  Angeblich machen die Frauen das für sich, aber ich glaube,  dass es einfach ein verzweifelter Versuch ist, möglicher Weise unbewusst, um beim anderen Geschlecht Aufmerksamkeit zu erregen, die man ohne diese Frontalerotik nicht zu bekommen glaubt.

Aber ich will nicht auf Schönheitsoperationen eingehen. Das würde den Blog sprengen. Ja, ich denke, es gibt da gerechtfertigte Fälle. Und wenn jemand diesen Weg wählt, hat er meinen Segen. Ich beobachte nur mit Sorge, dass schon unsere Teenager einem künstlich geschaffenen Ideal nacheifern und statt auf die erste Mofa, auf die erste OP sparen.

Ich kann das auch von Seiten der Herren nicht so nachvollziehen. Was ist so anziehend an den Kunstfrauen? Ich meine jetzt explizit jene, die Körbchengrößen vor sich herschaukeln, die vor Entdeckung des Silikons noch in den Bereich der Fantasie gehörten. Ich weiß doch ganz genau, dass ich da was Künstliches in der Hand hab? Bei den Extremexemplaren küss und streichle ich Silikon mit ein wenig menschlicher Haut überdeckt, auf Lippen, Wangen, Brüsten und Po-Implantaten. Warum nehm ich nicht gleich eines dieser Püppchen, die uns in den Gunstgewerbeshops angeboten werden? Die sind billig im Unterhalt und halten die Klappe.

Ich kann mir keine Frau vorstellen, die beim Anblick eines mit „Silikon-Extra“ ausgestatteten Genitals des anderen Geschlechtes vor Verzückung ausflippt. Man stelle sich die Männerwelt vor, wenn auch wir Damen dem Trend folgen und von unseren Partnern prächtig gefüllte Hosen erwarten würden, hart an oder extrem über der Schmerzgrenze, mit so richtig Gewicht, damit man sich der „Verbesserung“ ständig bewußt ist.

Zum Glück gibt es genug Männer, die auch „Natur pur“ genießen. Die uns so lieben, wie wir sind, mit Mamabäuchen und -busen, Lachfalten, und kleinen Pölsterchen. Die Franzosen nennen die bei uns so abwertig betitelten „Hüftringe“ übrigens „Liebesgriffe“ und eine Freundin von mir erklärt sie selbstsicher zur „sexuellen Schwungmasse“.  Manche haben da eben etwas mehr Schwung. Wenn jemand meinen Körper so betrachtet und nicht mal eben die Prozente überschlägt, die die Körperfettwaage mir um die Ohren hauen könnte, ja bei dem kann ich mich fallen lassen, fühle mich geborgen, auch wenn ich einen miesen Tag hab und mal echt aussehe, wie Frankensteins Gesellenstück.

Unser Verhältnis zu unseren Brüsten ist kompliziert. Noch komplizierter wird es, durch die Angst vor Brustkrebs. Ich kenne viele Frauen, die es gar nicht über sich bringen, ihre Brüste liebevoll zu berühren, aus Angst, einen verdächtigen Knoten zu entdecken. Von daher denk ich wirklich oft darüber nach, wieviel Wert die Vorsorge hier wirklich hat, zumal nach den letzten Studien ernsthaft in Frage gestellt wird, ob durch eine Vorsorge ein Krebs tatsächlich eher entdeckt wird, als durch die Frau selbst. Angeblich ist das über einen Zeitraum von 10 Jahren bei 10000 Frauen nur bei einer der Fall… Kritische Stimmen zu den Methoden (Röntgen, Screening), die den Krebs begünstigen, gibt es auch schon lange.  Es ist nicht so einfach, seine Brüste bedingungslos zu lieben, mit solchen Gedanken im Hinterkopf.

Aber schöne Brüste haben, dass möchte jede. Skeptiker werden aufgrund meiner Überschrift erst einmal hinterfragen, wie das gehen soll. Natürlich muss ich hier auch Einschränkungen machen. Mit Kräutern lassen sich selbstverständlich nicht die optischen Effekte erzielen, wie mit Schönheits- OPs.  Aber durch gute Pflege lässt sich die Spannkraft länger halten und auch zu einem Teil wieder zurückgewinnen. Da das Brustgewebe mit Lymphknoten und Drüsen durchsetzt ist, kann ich mit Kräutern, die hier unterstützend wirken, natürlich auch viel erreichen. Die Körbchengröße lässt sich mit Kräutern nur um eine Nummer erhöhen. Wunder sind hier nicht drin. Und einen Auftrieb, wie ein Heliumballon werden wir auch nicht erreichen…

Aber nun ans Werk! Was kann ich tun?

Wie bereits erwähnt, finden sich viele Lymphknoten im Brustgewebe. Wenn wir den Lymphfluss in Gang halten, kommt das nicht nur den Brüsten zu Gute, sondern dem ganzen Körper. Die Lymphknoten spielen nicht nur bei der Immunabwehr eine Rolle, sondern auch im Säure-Basen-Haushalt. Zur Unterstützung dieser Funktionen trinken wir den

Brustgesundheitstee

2 Teile Ringelblume

1 Teil Rotklee

1 Teil Waldmeister

1 Teil Frauenmantel

als Geschmacksaufwerter: Minze

25 g der Mischung auf 1 l Wasser.  3 – 4 Tassen dieses Tees täglich trinken. Dieser Tee ist sehr mineralreich und erhöht den Lymphfluss.

Wer auf Rotklee verzichten will oder auf Anraten der Ärztin muss (bei bereits diagnostiziertem Brustkrebs wird von seiner Anwendungen von einigen Ärzten abgeraten, viele Heiler verwenden ihn allerdings auch gegen Brustkrebs), der kann das Rezept wie folgt abwandeln:

Lymphflusstee

2 Teile Ringelblume

2 Teile Waldmeister

1 Teil Königskerze

1 Teil Leckeres… (z. B. Minze)

Von diesem  Tee reichen auch 2 – 3 Tassen über ein paar Wochen.

Äußerlich unterstützen wir die Brust mit einem hochwertigen Massageöl. Beinwell kräftigt und heilt Gewebe, Ringelblume unterstützt, wie auch schon im Tee, den Lymphfluss und hat eine positive Wirkung auf Zysten. Lavendel erhöht den Stoffwechsel im Brustbereich und unterstützt das Immunsystem. Kiefernöl erhöht ebenfalls den Blutfluss und enthält Wirkstoffe, die nachgewiesener Maßen Krebszellen vernichten. Rosmarin wärmt und stimuliert das Lymphgewebe.

Brustmassageöl

15 g Ringelblume

15 g Beinwellblätter (je jünger, je besser)

500 ml Mandelöl (süß)

12 Tr. äth. Lavendelöl

6 Tr. äth. Kiefernöl

6 Tr. äth. Rosmarinöl

Geben Sie die Kräuter in das Mandelöl und lassen sie sie dort ausziehen (am sonnigen Fenster). Nach zwei Wochen die Kräuter ordenlich Ausquetschen und nochmals die gleiche Menge (neue Kräuter) in das Öl geben, nochmals zwei Wochen  ziehen lassen.

Schließlich abseihen, die ätherischen Öle hinzufügen (beste Qualität bitte!) und genussvoll anwenden.

Die „Busen-Schnellkur“: Morgenfeuchte Frauenmantelblätter in den BH legen…

Wenn Sie Probleme mit Zysten oder geschwollenen Brüsten haben, können Sie das Rezept abwandeln. Es wurde von dem Kräuterheiler Donald Yance entwickelt. Es kann zur Vorbeugung und unterstützenden Behandlung von Zysten und Tumoren eingesetzt werden.

Brustöl nach Yance

13 g Kermesbeerenwurzel Öl ( evtl. einen Ölauszug selbst herstellen, aber NUR aus der Wurzel!)

2 Teel. Arnikaöl

2 Teel. Misteltinktur

1 Teel. Rotöl

1 Teel. Vitamin E – Öl (z. B Nachtkerze)

einige Tropfen Lavendel.

Vorsicht! Die Kermesbeerenwurzel gehört zu den wirksamsten Mitteln gegen Zysten, aber gleichzeitig kann sie die Haut reizen. Hier ist eine sorgfältige Dosierung geboten. Keines Falles essen und auch nicht Blätter oder Beeren nutzen. Wenn Sie Probleme mit der Kermesbeere haben, lassen Sie sie weg. Wunderbar wäre es, wenn ihre Frauenärztin oder Heilpraktikerin Sie hier begleitet. Wer mit ernsteren Erkrankungen zu kämpfen hat, wie z. B. Brustkrebs, der befasse sich bitte eingehend mit dem Thema und picke nicht nur Rezepte heraus. Ja – man kann mit Kräutern auch bei solchen Erkrankungen viel erreichen. Aber das lässt sich nicht mal eben übers Internet klären. Als erste Hilfe rate ich zu dem Buch „Brustgesundheit“ von Susun Weed. Es ist wunderbar geschrieben, hat viele Kräuterrezepte, nimmt die Angst und gibt zahlreiche Tipps zur Prophylaxe. Auch für andere Krebsarten hilfreich.

Wenn Sie den Kräuterweg beschreiten wollen, um gegen diese Krankheit anzugehen, suchen Sie einen geschulten Therapeuten. Hervorragend wäre, wenn ihr Arzt aufgeschlossen ist und mit Ihnen die Rezepte durchgeht. Heilpraktiker, Kräuterheiler, es gibt viele Experten. Was kaum einer weiß, es gibt sogar Brustkrebssalben (Weleda) in der Apotheke. Mit Schierling, natürlich in einer verträglichen Dosis. Wenn Sie sich für Chemo oder Strahlentherapie entscheiden: es gibt Kräuter, die auch auf diesem Weg helfen. Falls Sie keinen aufgeschlossenen Arzt finden, wäre die Gesellschaft für biologische Krebsabwehr vielleicht die erste Anlaufstelle. Seien Sie kein passiver Patient. Helfen Sie aktiv mit, zu gesunden. Sprechen Sie Ihre begleitenden Maßnahmen mit ihrem Therapeuten ab. Nutzen Sie alle Wege!

Brustmaske gegen Zysten

Ein einfaches aber wunderbares Mittel ist eine Brustmaske. Erwärmen Sie sanft ein Tässchen Rhizinusöl. Geben Sie etwas Lavendel und Kiefer hinzu. Tränken Sie ein Baumwolltuch in dem Öl und legen sie es auf. Eventuell noch zwei, drei Tücher drübergeben. Zum Schluss eine Wärmfläsche obenauf (nicht zu prall füllen). Diese einfache Kräuterpackung etwa 35 Minuten einziehen lassen. Während dieser Zeit entspannen…

Für Schwangere oder Stillende sind besondere Vorsichtsmaßnahmen geboten. Sie sollten diese Rezepte erst nach dem Stillen anwenden!

Pflegeplan:

Den Brusttee sollten Sie kurmäßig anwenden, d. h. nicht länger als 8-12 Wochen (maximal). Das Brustöl oder eine Brustmaske können Sie ein bis zweimal wöchentlich anwenden. Bei einer therapeutschen Anwendung wegen Zysten oder Tumoren ziehen Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker hinzu. Wir sind Individuen und brauchen individuelle Behandlungspläne.

Wer Rhizinusöl haben möchte, wird manchmal schräg angeschaut, weil die Rhizinus hochgiftig ist. Aber wir wollen es nicht innerlich verwenden. Außerdem hat der verantwortliche Händler giftfreies Öl im Angebot. Beziehen Sie Ihre Zutaten grundsätzlich nur aus vertrauenswürdigen Quellen. Haben Sie einen schönen, glänzenden Lippenstift? Schauen Sie mal auf die Inhaltsangaben, da ist bestimmt Rhizinus drin. Nur Rhizinusöl kann so schönen Glanz bringen. Und sicherlich lecken sie sich öfter über die Lippen oder der Lippenstift wird beim Essen mit geschluckt…. Früher hat man das Öl auch zum Abführen genommen. Also auch größere Mengen werden meist vertragen. In der äußerlichen Anwendung spielt es in der Kosmetik immer noch eine große Rolle und mehr wollen wir ja auch gar nicht.

Sicherlich pflegen Sie ihre Brüste auch zusätzlich noch mit Cremes und Lotionen. Zusammen mit der Teekur und dem Massageöl haben Sie eine wunderbare runde Pflege für unsere „runden“ Sachen.

Die Körbchengröße?  Ja, ich sagte da was. Das ist allerdings schon etwas komplizierter. Auch hier wird eine 3-monatige Kur gemacht. Und das recht intensiv. Mit Brustmasken, Cremes und Tees. Die Zutaten sind teilweise nicht so ganz einfach zu beschaffen. Ich arbeite noch dran. Falls jemand also eine Quelle für Algen, speziell Dulse und Kelp weiß, gern an mich. Die kommen nämlich mit rein. Wenn jemand Lust hat, mitzutesten (der müsste sich aber auch die Rezepte selbst anrühren und die sind umfangreicher), kann gern Bescheid geben.

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So neu ist er eigentlich nicht, mein Anfang. Ich habe schon im Juli letzten Jahres ein kleines Gewerbe angemeldet. Ich kam darauf, weil ich zwar immer wieder begeisterte Teilnehmer bei meinen Kräuterwanderungen und Workshops hatte, aber dann meist die Fragen kamen: „Wo bekommt man das?“ Ob es nun um Räucherwerk oder Zubehör ging. Wir leben in einer beschaulichen Gegend und es gibt wirklich nicht viele Lädchen, weder für Kräuter, noch für Esoterik im Allgemeinen. Naja, ok, zugegeben… ein paar Lädchen gibt es schon. Aber im Moment sind Engel ziemlich angesagt. Wer sich mehr mit „Erdengeln“ beschäftigen möchte, Trollen, Gnomen und mir..  ;-), der findet nicht so viel. Scheinbar ist die Mehrheit der Suchenden schon ein paar Wolken weiter als ich und schwebt in himmlischen Sphären.

Ich buddel halt immer noch gern in Mutter Erde, sammle Kräuter, braue und koche… Mache lieber eine Mond-Wurzel-Tinktur (ähnlich wie Bachblüten), schmeiss den Alchimistenkessel an, statt Engel- und Einhornessenzen zu mir zu nehmen.

Damit will ich definitiv nichts gegen diese Essenzen sagen, wirklich nicht. Es ist nur nicht mein Weg. Ich will anfassen, riechen, genießen, schwelgen. Ich bin wohl auch zu schwer für ein Engelchen. Würde selbst mit Flügeln nicht abheben.

Nun ja, ich schweife ab. Ich habe also ein kleines Gewerbe angemeldet, um mit Räuchermitteln, ein wenig Esoterik und Kräutern handeln zu dürfen. Ausgebaut hab ich das ganze erst Anfang diesen Jahres. Im Netz natürlich. Und das Geschäft läuft tatsächlich allmählich an.

Ernähren kann ich mich davon noch nicht. Klar: Der Mensch braucht sein täglich Brot, aber nicht unbedingt sein täglich Kraut. Er wäre sicherlich gesünder, wenn er Letzteres bevorzugen würde, aber das tu selbst ich nicht, weil ich leider auf die kleinen Nasch- und Esssünden stehe.

Sehr nachgefragt werden derzeit Cremes und Salben. Eigentlich verkaufe ich die nicht, mache nur Workshops. Aber die Wirkung der Cremes ist so umwerfend (wahrscheinlich weil wir pure gute Zutaten nehmen und auf die chemischen Zusätze verzichten), dass ich damit handeln könnte.

So ohne Weiteres ist das leider nicht möglich. Wir sind in Deutschland und haben einige bürokratische Hürden. Aber ich bin dabei, sie zu nehmen. Die Mitarbeit einer Chemikerin (was Pflicht ist), bahnt sich auch an.

Das ist jetzt auch bitter nötig. Habe ich mich doch letztens ziemlich weit aus dem Fenster gehängt und behauptet, wir könnten auch mal eine Creme für den Busen machen. Ja, das wollten sie alle. Aber dann auch eine, die den Busen größer macht! Klar sagte ich…

Tja.. große Klappe… da musste ich mal wieder ran an Töpfe und Tiegel. Mein Kopf rauchte.  Habe alte Rezeptbücher gewälzt, meine Studienschriften gewälzt, das Internet.. (ach da war eigentlich nichts) und habe vielversprechende Ideen gehabt. Die erste „Eine-Nummer-Größer-Creme“ ging in Produktion. Habe tatsächlich auch Freiwillige gefunden, die mal testen wollten. Bisher sind die Rückmeldungen ermutigend.

Ob ich letztendlich eine Vergrößerung schaffe… da müssen wir nochmal genauer studieren und messen. Eine Pflege schaffen wir aber mit Sicherheit. Jedenfalls durfte ich feststellen, dass die Nachfrage für Pflege dieses sensiblen Bereiches recht groß ist. Und Nachfrage heißt, ich muss es professioneller angehen. Dafür wälze ich auch Gesetze und Bestimmungen…

Sobald das erste Bunt ("Grün" wäre wohl untertrieben) kommt, juckt es in meinen Fingern...

Ich habe jedenfalls die Gunst der Stunde genutzt und schon mal wohlriechende Öle angesetzt. Später werde ich sie mit verarbeiten. Ob nun privat oder doch geschäftlich, wird sich erweisen. Meine duftenden Pflanzenschwestern waren mir jedenfalls schon mal eine große Hilfe…

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