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Posts Tagged ‘Fortpflanzungssytem’

Es ist in unseren fruchtbaren Jahren, den Jahren, denen wir Familie und/oder Karriere widmen, nicht einfach, bei Kräften zu bleiben. Damit unser Energiequell, unsere frauliche Mitte, vital bleibt (und damit auch der gesamte Körper), können wir Einiges tun:

  • Entspannung: Das gilt eigentlich für jeden. Wenn wir eingespannt sind, brauchen wir auch regelmäßige Ruhepausen. Leider nehmen sich zu wenig Menschen wichtig genug, um diesen einfachen Tipp zu beherzigen.
  • Nahrungsergänzungen: Die optimale Ernährung ist gerade im hektischen Alltag nicht immer machbar. Nahrungsergänzungen können hier sehr hilfreich sein, sollten aber keinen Ersatz für gesundes Essen darstellen. Es gibt viele pflanzliche Helfer, die die Kräfte zurückbringen können: Dong Quai – das Wunderkraut für Frauen. Es gibt fertige Präparate im Reformhaus. Nicht während der Menstruation nehmen, es könnte dann die Blutung verstärken. Bienenpollen – Vitalbömbchen für Gestresste (natürlich nicht bei Allergien dagegen). Spirulina – die ganze Kraft der Alge für uns. Floradix – oder auch ein anderes Eisentonikum (siehe auch Rezept in vorhergehendem Beitrag). Vitamin E – zum Beispiel in Nachtkerzenölkapseln, wichtig fürs Fortpflanzungssystem.  Magnesium und Kalzium – wobei Milchprodukte nicht die beste Quelle hierfür sind (auch wenn die Werbung dieses Argument liebt). Holen Sie sich ihre Mineralstoffe lieber aus Algen, Nüssen und Kräutern wie Brennnessel, Brunnenkresse, Ackerschachtelhalm, Petersilie und  Hafer.
  • Rituale: Entwickeln Sie Ihre eigenen Rituale zum Frausein. Entdecken Sie ihre Verbindung zu Mutter Erde auf völlig neuen Wegen. Gärtnern Sie, singen Sie, tanzen Sie! Geben Sie solchen Zeremonien in Ihrem Leben Raum, die Sie kräftigen, Ihre Seele streicheln und Ihre innere Frau nähren. Das stärkt unsere Kreativität, lässt die Kraft zurückkehren und der Reichtum unseres Lebens wird sich vor uns entfalten. Die Rituale können ganz einfach sein: Vielleicht machen Sie sich zu Vollmond einen schönen Mondtee und denken über die Rhythmen des Lebens nach. Vielleicht schenken Sie beim Gärtnern der Erde auch ein paar Tropfen Menstruationsblut zurück (einen Versuch wert, es wird Sie verändern). Oder Sie zelebrieren Ihr wöchentliches Entspannungsbad mit sanfter Musik, Kerzen und Düften. Rituale gehören in unser Leben. Sie stärken unser Menschsein, schenken uns Zugehörigkeit zum großen Ganzen.
  • Sitzbäder: Hinter dieser Maßnahme steckt die gleiche Idee, wie in dem Artikel „die Last mit der Lust“: Wir brauchen Wärme (Durchblutung) im Beckenbereich. Mit Sitzbädern ist das leicht zu schaffen. Dazu brauchen wir zwei große Schüsseln, wo uns das Wasser bis grob zum Bauchnabel reicht. Ja, das ist schon ein wenig umständlich, belohnt uns aber mit Kraft und Gesundheit. Eine Schüssel wir mit sehr heißem Wasser (gerade noch gut auszuhalten) gefüllt, die andere mit recht kaltem – Sie ahnen, was kommt: Wir werden uns immer abwechselnd von einer Schüssel in die andere setzen. Immer dann, wenn es angenehm wird, wechseln wir. Um die wirklich erstaunliche Wirkung zu unterstützen, können wir dem warmen Bottich Brennnessel- oder Himbeertee zusetzen.

In Glastonbury/Avalon finden wir auch heute noch einen üppigen Kräutergarten, der vom Kräuterwissen unserer Ahnen zeugt

Rezept:

Kalzium – Tee

2 Teile Haferstroh

1 Teil Ackerschachtelhalm

2 Teile  Brennnessel

4 Teile Minze

4 Teile Himbeerblätter

Setzen Sie den Tee ( 6 TL auf 1 l Wasser) kalt auf und bringen Sie ihn zum Köcheln. Vom Herd nehmen und 20 Minuten ziehen lassen. 3 Tassen täglich.

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Kalzium ist wichtig für uns Frauen. Ab 40 sollte der Kalziumtee geradezu eine Pflicht werden. Auch Maria Treben empfiehlt älteren Menschen (für Frau Treben eben ab 40) das tägliche Tässchen Ackerschachtelhalm als Jungbrunnen (für Bindegewebe und Blutgefässe)… und natürlich als Kalziumquelle (Osteoporosevorbeugend).

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Zugegeben, manche Anwendung machen schon einigen Umstand. Wie verführerisch scheint da doch oft die Ärztepille, aber wie kurzlebig ist meist ihr Erfolg. Wir sollten auch im gesundheitlichen Bereich wieder Verantwortung für uns übernehmen und autark und stark werden. Kräuter könnten hier bei die erste Wahl sein. Sie sind sanft, nebenwirkungsarm bis -frei und versprechen längerfristige Heilung, wobei sie gleichzeitig den Körper stärken.

Selbstverständlich ist bei ernsten Krankheiten, oder auch wenn die Kräuter kaum oder keine Besserung bringen, der Besuch beim Mediziner obligat.

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