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Posts Tagged ‘Frauenkräuter’

22. Juni 2015

Mit der Ostseeküste bin ich erst einmal durch. Der Pelzerhaken eitert mir so langsam aus der Hüfte. Wohin also? Wie wäre es mit der Nordsee? Aber die deutsche Nordsee ist ja nicht immer da (Ebbe und Flut, für die Binnenländer…)  und ziemlich, ziemlich teuer. Da steht sie der Ostsee nicht nach. Der Strand liegt meistens hinter einem Deich, ist also nichts mit einem netten Stellplatz mit Blick aufs Wasser und auch hier gibts fette Kurtaxe. Warum die armen Dänen ohne eine solche nicht schon am Hungertuche nagen, ist mir ein Rätsel.

Nun… womöglich kenne ich noch nicht alle schönen Plätze dort, also auf! Mein erstes Ziel ist die Halbinsel Nordstrand. Leider auch eine Erfahrung, die ich nicht zweimal brauche: Wir landen in Süderhafen. Der ausgewiesene Wohnmobilstellplatz entpuppt sich als größerer Garten eines Einfamilienhauses, fein säuberlich in ziemlich kleine Parzellen unterteilt. Nun, warum nicht? Ich hab ja ein kleines Mobil.

Die Gastgeberin ist allerdings dauermürrisch. Etwa wie ich, wenn ich jemanden dick mit frischen Brötchen, Baguette und Croissants frühstücken seh (ich bin leider glutensensibel). Wenn ich die Beurteilungen des Platzes durch andere lese, ist dieser Gemütszustand aber wohl Standard. Na gut, was solls, wir müssen ja nicht heiraten. Ich werde darauf hingewiesen, dass man keine Fussmatten vor das Mobil zu legen habe, die schaden dem Rasen und das zu unserer Sicherheit (oder zur Fussmattenkontrolle?) Kameras den Platz überwachen würden. Mein Obolus für zwei Mann und eine Nacht: 26 Euro… Das finde ich recht heftig, zumal ich ungehinderten Ausblick auf den Gartenflechtzaun habe…

Naja… das krieg ich mit anderen Stellplätzen bestimmt wieder rein… was solls, ein Ausreisser eben…

Mein Mann kommt fluchend vom Herrenklo. Er sagt nur ein Wort: „Sanierungsstau“ und schüttelt ärgerlich seine Hände. Das Herrenklo ist wohl in üblem und vor allem statisch bedenklichem Zustand. Das Frauenklo nicht. Komisch… man sollte doch meinen, das Stehpinkeln sanitäre Anlagen weniger belastet.

 

Wir gehen an den „Strand“.  Leider gibt es hier nicht wirklich so etwas wie Strand, wir wandern ein bisschen an den Bootsstegen entlang und finden dann tatsächlich auch eines meiner Lieblingskräuter:

 

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Strandbeifuß, der kleine Bruder des gewöhnlichen Beifußes

 

Der Strandbeifuß hat als typische Artemisie ähnliche Wirkung wie sein großer Bruder. Vor allem seine Bitterstoffe wirken wie ein Lebenselixier. Er ist mehr ein „Frauenbeifuß“ und bei Frauenleiden etwas wirksamer (Indianerinnen hocken sich z. B. über den Rauch von glimmendem Beifuß, wenn sie Unterleibsbeschwerden haben).

Seine Blättchen und auch sein Geschmack sind feiner. Er ist etwas süßlicher, als der Große. Man kann die feinen Blattspitzen dosiert gut auf Butterbrot essen. Oder aus der Pflanze einen feinen Beifußlikör/schnaps (je nach Zuckergehalt), den Wumken, ansetzen. Dieser gesunde Magenschmeichler wird gern in Niedersachsen getrunken.

 

Wumken

Strandbeifuss (etwa ein Ästchen, was gerade so in die Flasche passt), 1 Flasche Korn (hochprozentig), nach Belieben: Kandis.

Mindestens 4 Wochen, besser länger, ziehen lassen.

Schneller und einfacher kann man einen gesunden Kräuterlikör nicht machen.

 

Wer Strandbeifuß sammelt (man darf das nicht überall!), kann ihn also getrost als feinere Variante überall da einsetzen, wo sonst der normale Beifuß gefragt ist. Wunderbar ist er auch in der „Feuer-ins-Becken“-Salbe nach Fischer. Oder fein dosiert in der Kräuterbutter. Natürlich auch zum Räuchern…. und, und, und…

Merkt man, dass ich Beifußfan bin?

Ich pflücke Beifuß, wenn immer ich einem habhaft werden kann. Nach Möglichkeit die Blüten vor dem Aufblühen. Strandbeifuß geht immer…  Wenn ich nicht so gut drauf bin, reib ich Beifuß einfach und schnupper mich daran munter, wie ein Reh im Raps. Außerdem polieren Hexchen ihre Glaskugeln mit Beifuß, um wieder klare Visionen zu haben. Wer keine Kugel hat, kann abends ein Tässchen Beifußtee trinken, um Klarträume zu bekommen. Die Räucherung verbindet uns mit der geistigen Welt. Als Schutzräucherung wird er weltweit genutzt. Der normale „Sage“ in Nordamerika, bei uns oft fälschlicher Weise als Salbei übersetzt (nicht zu verwechseln mit dem „white Sage“), ist ebenfalls ein Beifuß.

Die Heilwirkungen des Beifußes sind so vielfältig, da könnte man ein Buch drüber schreiben. Aber ich sehe das wie Wolf-Dieter Storl: Nimm die Pflanze, die dich „ruft“, suche sie nicht nach Buchwissen aus.

Vielleicht findest du so auch zum Beifuß, dann meditiere mit ihm. und erst viel viel später kannst du mal lesen, was der Rest der Welt so über ihn schreibt…

 

Nach diesem kleinen Kräuterhighlight wollen wir uns auch kulinarisch ein wenig gut tun. Wir gehen in ein Restaurant vor Ort. Nachdem ich mir etwas ausgesucht habe, meinte die Bedienung mit ähnlicher Miene wie unsere Platzbetreiberin: „Da muss ich erst einmal sehen, ob wir das noch haben…“ Okay, neuer Versuch, gleicher Satz. Nachdem sie den Satz gefühlte 80 Mal abgespult hatte (jetzt verstehe ich ihre Miene), sagte ich entnervt: „Bringen sie einfach, was sie noch da haben“. (Wir waren kurz vor Hochsaison…)

Wenig später brachte sie das Essen. Was ich da genau aß, kann ich gar nicht sagen, aber es schmeckte ganz passabel. Mein Mann, der eines der beiden Gerichte bestellt hatte, die noch da waren, bekam auch etwas ganz anderes, allerdings nicht wirklich lecker.

Nee, Nordstrand, danke nein! Du hast uns deine unschöne Seite gezeigt. Du wirktest unpersönlich und abweisend auf uns. Wir wünschen dir und deinen teils mürrischen Anwohnern alles Gute!

Wir machen uns auf die Reifen…

 

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Es ist in unseren fruchtbaren Jahren, den Jahren, denen wir Familie und/oder Karriere widmen, nicht einfach, bei Kräften zu bleiben. Damit unser Energiequell, unsere frauliche Mitte, vital bleibt (und damit auch der gesamte Körper), können wir Einiges tun:

  • Entspannung: Das gilt eigentlich für jeden. Wenn wir eingespannt sind, brauchen wir auch regelmäßige Ruhepausen. Leider nehmen sich zu wenig Menschen wichtig genug, um diesen einfachen Tipp zu beherzigen.
  • Nahrungsergänzungen: Die optimale Ernährung ist gerade im hektischen Alltag nicht immer machbar. Nahrungsergänzungen können hier sehr hilfreich sein, sollten aber keinen Ersatz für gesundes Essen darstellen. Es gibt viele pflanzliche Helfer, die die Kräfte zurückbringen können: Dong Quai – das Wunderkraut für Frauen. Es gibt fertige Präparate im Reformhaus. Nicht während der Menstruation nehmen, es könnte dann die Blutung verstärken. Bienenpollen – Vitalbömbchen für Gestresste (natürlich nicht bei Allergien dagegen). Spirulina – die ganze Kraft der Alge für uns. Floradix – oder auch ein anderes Eisentonikum (siehe auch Rezept in vorhergehendem Beitrag). Vitamin E – zum Beispiel in Nachtkerzenölkapseln, wichtig fürs Fortpflanzungssystem.  Magnesium und Kalzium – wobei Milchprodukte nicht die beste Quelle hierfür sind (auch wenn die Werbung dieses Argument liebt). Holen Sie sich ihre Mineralstoffe lieber aus Algen, Nüssen und Kräutern wie Brennnessel, Brunnenkresse, Ackerschachtelhalm, Petersilie und  Hafer.
  • Rituale: Entwickeln Sie Ihre eigenen Rituale zum Frausein. Entdecken Sie ihre Verbindung zu Mutter Erde auf völlig neuen Wegen. Gärtnern Sie, singen Sie, tanzen Sie! Geben Sie solchen Zeremonien in Ihrem Leben Raum, die Sie kräftigen, Ihre Seele streicheln und Ihre innere Frau nähren. Das stärkt unsere Kreativität, lässt die Kraft zurückkehren und der Reichtum unseres Lebens wird sich vor uns entfalten. Die Rituale können ganz einfach sein: Vielleicht machen Sie sich zu Vollmond einen schönen Mondtee und denken über die Rhythmen des Lebens nach. Vielleicht schenken Sie beim Gärtnern der Erde auch ein paar Tropfen Menstruationsblut zurück (einen Versuch wert, es wird Sie verändern). Oder Sie zelebrieren Ihr wöchentliches Entspannungsbad mit sanfter Musik, Kerzen und Düften. Rituale gehören in unser Leben. Sie stärken unser Menschsein, schenken uns Zugehörigkeit zum großen Ganzen.
  • Sitzbäder: Hinter dieser Maßnahme steckt die gleiche Idee, wie in dem Artikel „die Last mit der Lust“: Wir brauchen Wärme (Durchblutung) im Beckenbereich. Mit Sitzbädern ist das leicht zu schaffen. Dazu brauchen wir zwei große Schüsseln, wo uns das Wasser bis grob zum Bauchnabel reicht. Ja, das ist schon ein wenig umständlich, belohnt uns aber mit Kraft und Gesundheit. Eine Schüssel wir mit sehr heißem Wasser (gerade noch gut auszuhalten) gefüllt, die andere mit recht kaltem – Sie ahnen, was kommt: Wir werden uns immer abwechselnd von einer Schüssel in die andere setzen. Immer dann, wenn es angenehm wird, wechseln wir. Um die wirklich erstaunliche Wirkung zu unterstützen, können wir dem warmen Bottich Brennnessel- oder Himbeertee zusetzen.

In Glastonbury/Avalon finden wir auch heute noch einen üppigen Kräutergarten, der vom Kräuterwissen unserer Ahnen zeugt

Rezept:

Kalzium – Tee

2 Teile Haferstroh

1 Teil Ackerschachtelhalm

2 Teile  Brennnessel

4 Teile Minze

4 Teile Himbeerblätter

Setzen Sie den Tee ( 6 TL auf 1 l Wasser) kalt auf und bringen Sie ihn zum Köcheln. Vom Herd nehmen und 20 Minuten ziehen lassen. 3 Tassen täglich.

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Kalzium ist wichtig für uns Frauen. Ab 40 sollte der Kalziumtee geradezu eine Pflicht werden. Auch Maria Treben empfiehlt älteren Menschen (für Frau Treben eben ab 40) das tägliche Tässchen Ackerschachtelhalm als Jungbrunnen (für Bindegewebe und Blutgefässe)… und natürlich als Kalziumquelle (Osteoporosevorbeugend).

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Zugegeben, manche Anwendung machen schon einigen Umstand. Wie verführerisch scheint da doch oft die Ärztepille, aber wie kurzlebig ist meist ihr Erfolg. Wir sollten auch im gesundheitlichen Bereich wieder Verantwortung für uns übernehmen und autark und stark werden. Kräuter könnten hier bei die erste Wahl sein. Sie sind sanft, nebenwirkungsarm bis -frei und versprechen längerfristige Heilung, wobei sie gleichzeitig den Körper stärken.

Selbstverständlich ist bei ernsten Krankheiten, oder auch wenn die Kräuter kaum oder keine Besserung bringen, der Besuch beim Mediziner obligat.

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Akne und andere Hautprobleme

Es ist uns meist nicht bewusst, dass unsere Haut unser größtes Ausscheidungsorgan ist. Ihr Aussehen reflektiert unseren Gesundheitszustand. Wenn Teenager unter Hautproblemen leiden, können sowohl ungesunde Essgewohnheiten (Kaffee, Chips, Cola), als auch hormonelle Schwankungen der Grund sein.

Folgende diätische Maßnahmen können bei Akneproblemen hilfreich sein:

  • Eliminieren Sie Zucker, Schokolade, Frittiertes und Softdrinks aus dem Speiseplan
  • Trinken Sie viel Wasser (bis zu 4 l tägl.)
  • Nehmen Sie Schwarzkümmelöl, Borretschöl, oder Nachtkerzenöl in Kapselform ein.
  • Trinken Sie zwei bis vier Tassen Kräutertee am Tag

Wenn die Akne durch Stress verschärft wird, kann folgender Entspannungstee getrunken werden (über ein paar Wochen):

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Entspannungstee

4 Teile Kamille

2 Teil Haferstroh

2 Teil Zitronenmelisse

1/4 Teil Baldrianwurzel

1 Teil Helmkraut

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Bei Hormonschwankungen und Hautproblemen ist es wichtig, die Leber zu unterstützen. Hervorragend hier für eignet sich der „Ausgleichende Tee“ im Artikel „Frauenkräuter – Grundlagen“.

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Auch kosmetisch kann man Einiges tun. Verzichten Sie beim Waschen auf Seife und rubbeln Sie stattdessen mit einem Kräuterpeeling die Gesichtshaut sanft ab.

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Sanftes Kräuterpeeling

1 Tasse Hafermehl

2 Tassen weiße Tonerde

1/4 Tasse gemahlene Mandeln

1/8 Tasse zerkleinerte Lavendelblüten

1/8 Tasse zerkleinerte Rosenblüten

Nach Belieben ein paar Tropfen ätherisches Öl von Lavendel, Pfefferminz, oder Orange

Um es anzuwenden, mischen sie ein bis zwei Teelöffel des Peelings mit etwas Wasser und tragen es in kreisenden Bewegungen auf. Mit reichlich Wasser abnehmen. Danach die Haut mit Rosenwasser betupfen.

Danach können Sie die Haut mit einer Gesichtscreme pflegen, wie z.B. in nachfolgendem Rezept:

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Gesichtscreme

3/4 Tasse Grapefruitkernöl

1/3 Tasse Kokosnussöl

1 Tl. Lanolin

Etwas Nachtkerzenöl oder Schwarzkümmelöl

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2/3 Tasse Hamameliswasser

1/3 Tasse Aloe Vera Gel

2 Tropfen äth. Öl nach Belieben

Die Wasser- und die Fettphase getrennt erwärmen (nicht zu warm, etwa 60 Grad reichen), dann die Wasserphase vorsichtig unter ständigem Rühren (am Besten mit dem Mixer) in die Fettphase rühren. Das ätherische Öl erst dazugeben, wenn die Creme handwarm ist. Wenn die Creme andickt, abfüllen. Nicht zu lange rühren. Eventuell noch einmal händisch nachrühren.

Artemisien sind Frauenkräuter

Neben der täglichen Pflege sollten sie einmal wöchentlich eine Gesichtsmaske und ein Gesichtsdampfbad anwenden.

Als Gesichtsmaske nehmen Sie, je nach Belieben, einfache Heilerde oder Honig. Es lohnt sich, beide mal auszuprobieren. Die Haut wird frisch und rosig. Heilerde trocknet etwas mehr aus.

  • Für trockene Haut können Sie weiße Heilerde nehmen und sie durch Mischen mit Yoghurt oder Avocado noch mit nährenden Zutaten aufpeppen.
  • Für unreine, fettende Haut nehmen Sie grüne, rote oder gelbe Heilerde. Sie trocknet mehr aus, als die weiße, nährt die Haut und ist besonders gut gegen Pickel.
  • Honig eignet sich für jeden Hauttyp, entfernt Unreinheiten, und hinterlässt eine rosige, weiche Haut.

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Gesichtsdampfbäder kennt fast jeder als notwendiges Übel bei Erkältungen. Vielleicht ändert sich das, wenn Sie so ein Dampfbad für die Schönheitspflege kennen und schätzen lernen. Wenn Sie 5 Minuten durchhalten, ist das schon super. Für unreine Haut ist folgende Mischung zu empfehlen:

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Gesichtdampfbad für normale bis fettige Haut

1 Teil Hamamelis

1 Teil Salbei

3 Teile Beinwell

2 Teile Lavendel

1/4 Teil Rosmarin

Eine Handvoll dieser wundervollen Mischung auf 2-3 Liter heißes Wasser geben.

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Für die ganz hartnäckigen Fälle gibt es noch eine Pickeltinktur:

Pickeltinktur

30 g Kanadische Goldwurz pulverisiert

30 g Echinaceapulver

30 g Pulver aus grünen Walnussschalen

30 g Myrrhe, pulverisiert

500 ml Franzbranntwein

Alles zusammen 3 Wochen ziehen lassen. Täglich schütteln. Einige Tage vor dem Abseihen nicht mehr schütteln, dann setzen sich die Kräuter und es lässt sich leichter abseihen. Sie können noch 2 Tropfen Teebaumöl dazugeben, um die Wirkung zu optimieren.

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Mit diesem Pflegeprogramm lässt sich Pickelchen meist gut zu Leibe rücken.

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Bei jungen Mädchen und Frauen kann es mehrere Zyklen, ja sogar Jahre dauern, bis sich die Hormone soweit eingependelt haben, das die Menstruation regelmässig kommt. Das ist ähnlich wie in den Wechseljahren: Das Unregelmäßige ist die Regel. Ich finde das nicht sonderlich beunruhigend, wer sich dennoch daran stört, dem können meist schon ein paar Tassen Beifusstee helfen. Beifuss gehört zu den Artemisien (Artemis oder auch „Diana“ – die Mondgöttin und Göttin der Jagd) und damit sowieso zu den Kräutern, die speziell für uns Frauen hilfreich sind. Beifuss ist dabei die stärkste „Frauenartemisie“.

Beifuss ist recht bitter, daher sollte der Tee mit angenehmeren Kräutern gemischt werden, oder das Kraut als Tinktur verabreicht.

Beifuss – eine mächtige Pflanze, oft unterschätzt

Sollte eine junge Frau außer der Unregelmässigkeit aber auch noch andere Probleme mit der Periode haben, z. B.  Krämpfe oder starke Blutungen, dann kann man Folgendes probieren:

  • 2 – 4 Tassen des „Ausgleichenden Tees“ täglich trinken
  • Nachtkerzenöl, Borretschöl, oder Schwarzkümmelöl in Kapselform einnehmen
  • Leberstärkende Tees trinken (oder Tinkturen nehmen)
  • Täglich Dong Quai gemäß Packungsbeilage nehmen
  • Zusätzlich Eisen zuführen – Rezept folgt
  • Zusätzlich Kalzium nehmen – die Einnahme gern auch mit einem Schüsslersalz unterstützen
  • Den „Eiweiß-Kalzium-Shake“ trinken, bei Bedarf auch mehrmals täglich.

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„Eisen-Sirup“ für alle Generation

3 Teile Brennnessel

3 Teile Löwenzahnblätter

3 Teile Himbeerblätter

2 Teile Brunnenkresse

2 Teile Alfalfa

1 Teil Weißdornbeeren

1 Teil Algen

1/4 Teil Ackerschachtelhalm

2 Tl Spirulina pro 500 ml Sirup

2 Tl Hefeflocken pro 500 ml Sirup

60 g der Kräuter-Mischung auf 1 Liter Wasser und auf die Hälfte leicht einköcheln lassen. Das ergibt einen starken Tee. Abseihen (die Kräuter schön auf den Kompost geben, nichts verschwenden). Auf 500 ml eine Tasse Zucker oder Honig geben (da es heutzutage auch Kühlschränke gibt, kann man den Zucker auch reduzieren und den Sirup im Kühlschrank aufbewahren – Geschmackssache). Noch einmal leicht erwärmen, damit sich Honig und Tee verbinden. Wenn Sie Zucker nehmen, evtl. sogar aufkochen. Den Honig aber bitte nicht „totkochen“.

Nach leichtem Abkochen kann man, wenn man möchte, noch hinzufügen: Etwas Brandy – er konserviert zusätzlich, etwa 3 Teel. pro Tasse (wunderbar bei Hustensirup, natürlich nicht für Kinder, er entspannt die Rachenmuskeln und beruhigt Reizhusten).

Zwei Teelöffel Spirulina sollten auch noch hineingegeben werden, ebenso Hefeflocken (auch 2 Teel pro 500 ml). Wer mag, kann auch noch einen Fruchtextrakt hinzugeben (keinen Saft, der verdünnt und könnte zur Fermentation führen).

4 – 6 Tl tägl. bringen die Lebensgeister wieder.

Dieses wunderbare Rezept gibt jeder Frau Vitamine, Mineralien, EISEN, Kalzium und Spurenelmente in leicht verwertbarer Form. Der Körper kann das Eisen leichter aufnehmen, als aus künstlichen Präparaten.

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Wenn die Regel ausbleibt…

kann man auch einige Kniffe anwenden. Eine eventuelle Schwangerschaft sollte aber ausgeschlossen sein. Die folgenden Tipps sind natürlich keinen Studien entsprungen, ich kenne aber viele Frauen, die diese Erfahrungen bestätigen können. Warum das funktioniert? Ich weiß es nicht. Es sind reine Beobachtungen.

  • Mit den „regellockenden“ Maßnahmen bei Vollmond beginnen (das ist absolut ernst gemeint. Die meisten Frauen menstruieren zu Vollmond oder Neumond).
  • Vor dem ins Bett gehen den Bauch mit verdünntem Poleiminzöl einreiben – vorsicht! Nicht auf Schleimhäute oder Wunden kommen. Einfach nur ein bisschen auf den Bauch tun.
  • Rote Unterwäsche tragen (warum das funktioniert? Weiß ich wirklich nicht. Vielleicht ist das eine Art Botschaft ans Unterbewußtsein).
  • Mit menstruierenden Freundinnen ausgehen – deren Pheromone fangen 😉
  • Bei Vollmond die Nachttischlampe brennen lassen.

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Menstruationskrämpfe bei jungen Frauen

Manchmal kann die Periode schon zur Last werden. Besonders, wenn man unter starken Krämpfen zu leiden hat. Bevor hier zu starken Schmerzmitteln gegriffen wird, ist folgender Tee einen Versuch wert:

Ingwer-Zimttee

2 Teil Baldrianwurzel

2 Teil Schneeballrinde

2 Teil Ingwer (frisch geraspelt)

1 Teil Zimtrinde

6 EL der Mischung auf 1 Liter. Geben Sie die Schneeballrinde, den Ingwer und die Zimtrinde in kaltem Wasser langsam zum Kochen. 15 Minuten abgedeckt leicht köcheln lassen. Vom Herd nehmen und die Baldrianwurzel hinzufügen. Mindestens 30 Minuten ziehen lassen. In kleinen Schlucken alle 15 Minuten trinken, bis die Krämpfe nachlassen.

Wenn Sie nicht alle Zutaten zur Hand haben, versuchen Sie es mit einem einfachen  Schafgarbentee. Schon der kann in vielen Fällen helfen.

Weitere Tipps:

  • Massieren Sie den Bauch mit Poleiminzenöl. Vorsicht! Poleiminze darf nicht innerlich angewendet werden! Das pure Öl ist recht stark, Sie können es auch mit ein wenig Olivenöl verdünnen, wenn Sie empfindliche Haut haben. Achten Sie auch darauf, dass es nicht auf Schleimhäute gerät. Es reicht völlig den Bauch zu massieren. Poleizminzenöl wirkt meist recht schnell.
  • Packen Sie eine Wärmflasche ins Kreuz und einen Wickel mit frisch geraspelten Ingwer auf den Unterbauch. Dazu kochen Sie einen starken Ingwertee (15 Min. köcheln lassen), lassen ihn etwas abkühlen, tippen ein trockenes Baumwolltuch hinein und wringen überschüssigen Tee heraus. Dann kommt ein trockenes Handtuch auf den Bauch, der heiße Wickel darüber, und ein dickes Handtuch obenauf. Belassen Sie den Wickel für 15 Minuten oder bis er merklich abkühlt. Sie können auch wieder eine Wärmflasche obenauf geben. Auch der Ingwerwickel bringt meist schnell Erfolg.
  • Beruhigende Tinkturen (Baldrian, Helmkraut) haben meist auch schon eine entkrampfende Wirkung und können von den jungen Mädchen problemlos auch in der Schule eingenommen werden. Auch der Tee kann als Tinktur zubereitet und genommen werden.

Die Natur hat auch für junge Frauen viele wunderbare Helfer

Krämpfe bei jungen Mädchen und Frauen sind meist durch Kalziummangel, Mineralstoffmangel oder auch Stress bedingt. Wenn starke Krämpfe regelmässig auftreten (und organische Ursachen durch den Frauenarzt abgeklärt sind), kann man den Körper auch mit folgenden Maßnahmen unterstützen:

Täglich:

  • Nehmen Sie täglich Nachtkerzenöl, Borretschöl oder Schwarzkümmelöl (in Kapseln, gemäß Packungshinweis). Die Gammalinolsäure darin reguliert die Prostaglandinproduktion. Überschüssiges Prostaglandin ist oft die Ursache für Krämpfe, Stimmungsschwankungen und Beschwerden. Viele junge Frauen profitieren sehr von den Ölen.
  • Trinken Sie täglich drei Tassen des „Ausgleichenden“ Tees im vorigen Beitrag. Der Tee kann auf Vorrat gekocht und auch kalt getrunken werden.
  • Nehmen Sie zusätzlich ein Vitamin/Mineralstoffpräparat
  • Versuchen Sie ihre Essgewohnheiten, zumindest während einer Probezeit, auf „gesund“ umzustellen.
  • Versuchen Sie Dong Quai Kapseln. Die Einnahme sollte aber etwa eine Woche vor Einsetzen der Menstruation gestoppt werden und erst nach der Periode wieder beginnen.

Eine Woche vor der Menstruation:

  • Unterstützen Sie vermehrt die Leber. Zum Beispiel mit Löwenzahn oder anderen Bittermitteln
  • Essen Sie kalziumreicher, nehmen Sie eventuell sogar Kalzium in Kapselform

Während der Menstruation:

  • Versuchen Sie „stressarm“ zu leben.
  • Notieren Sie die körperlichen Veränderung mit dieser „Kur“ um eventuell anders zu dosieren oder andere Mittel zu probieren.
  • Oft ist schon nach der einmaligen Kur eine erhebliche Besserung zu spüren. Lassen Sie sich nicht täuschen: Um so ein langdauerndes Problem in den Griff zu bekommen, braucht es mindestens drei Menstruationzyklen. Also nicht vorzeitig aufgeben.

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Starke Blutungen (junge Frauen)

Wenn die Blutungen außergewöhnlich stark sind, sollten Sie das abklären lassen. Oft ist eine starke Hormonschwankung der Grund, es können aber auch organische Ursachen sein. Eine zu starke Blutung  hat Handlungsbedarf, da sie definitiv darauf hinweist, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist.

Unterstützend (auch zur evtuellen Therapie des Arztes) können Sie Folgendes machen:

  • Nehmen Sie Algen in den täglichen Essenplan auf. Wenn diese Ihnen (oder Ihrer Tochter) so gar nicht über die Zunge gehen: es gibt sie auch in Tablettenform im Reformhaus. Eine Nahrungsergänzung mit den jodreichen Algen könnte schon eine enorme Verbesserung erzielen (da Jodmangel ursächlich sein könnte). Bei Schilddrüsenproblemen klären Sie das bitte vorher mit dem Arzt.
  • Nehmen Sie täglich Dong Quai, außer während der Periode
  • Nehmen Sie ein Eisenpräparat (auf pflanzlicher Basis)
  • Nehmen Sie Mönchspfeffertinktur (1-4 Teel. 2 x tgl.)
  • Trinken Sie zwei – drei Tassen „Mondzeittee“ täglich

Mondzeittee

4 Teile Himbeerblätter

4 Teile Brennnessel

2 Teil Alfalfa

1 Teil Schafgarbe

6 Teel. auf 1 Liter. Mindestens 20 Minuten ziehen lassen. Kann warm und kalt getrunken werden.

  • Setzen Sie das Dong Quai eine Woche vor Zyklusbeginn ab.
  • Nehmen Sie kein Poleiminzenöl zur Massage, das könnte die Blutung erhöhen.
  • Beginnen Sie eine Woche vor der Menstruation mit der Einnahme einer Hirtentäschel/Schafgarben-Tinktur (1 – 2 Teel 3 x tgl)
  • Wenn die Blutung beginnt, erhöhen Sie die Dosis der Tinktur bis auf maximal halbstündlich
  • Trinken Sie während der Blutung folgenden Tee: 8 Teile Brennnessel, 4 Teile Hirtentäschel, 1 Teil Schafgarbe über den Tag verteilt.

Starke Blutungen lassen sich nicht mit einer einmaligen Vier-Wochenkur beheben. Das würde nur die Symptome kurieren. Auch hier sollten Sie das Ganze über mehrere Zyklen durchhalten. Wichtig ist aber immer eine vorhergehende ärztliche Abklärung, wunderbar wäre eine ärztliche Begleitung.

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Wenn wir uns mit Kräutern für Frauen beschäftigen wollen, sollten wir zunächst einige näher kennenlernen, die wir immer wieder nutzen können. Diese Kräuter werden uns ein ganzes Frauenleben lang begleiten und gehören in jeden Kräuterhexenschrank. Zu diesen Pflanzenverbündeten gehören:

Baldrian – Baldrian ist DAS Kraut gegen Stress und Anspannung. Es wird angewendet bei Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen und als Schmerzstiller. Es gibt Menschen, bei denen er scheinbar nicht wirkt. Die müssen auf andere Kräuter ausweichen (evtl. Passionsblume, Hopfen, etc.)

Beinwell – Reich an Allantoin, Eisen, Kalzium und Vitamin A ist er die Kardinalpflanze bei Wundheilung und Knochenbrüchen. Wolf-Dieter Storl hat sogar die Erfahrung gemacht, dass Knochenteilchen wieder ihren Platz finden. Er wirkt schleimbildend und hilft damit bei Lungen-, Magen-,  und Hautentzündungen und gehört zu den besten Mitteln bei Magengeschwüren. Seine Anwendung wird mittlerweile kontrovers diskutiert und für nicht länger als 6 Wochen empfohlen. Bisher konnte jedoch noch nicht ein einziger durch Beinwell entstandener Leberschaden nachgewiesen werden. Wenn Sie durch die Diskussion verunsichert sind, halten Sie sich einfach an die 6-Wochen-Empfehlung.

Brennnessel – Sie gehört zu den besten Eisenquellen (gut verwertbar) im Pflanzenreich und stellt auch noch Kalzium und Vitamin A zur Verfügung. Sie vitalisiert und kräftigt den ganzen Körper. Ihre Einsatzgebiete sind u. a. Allergien, Anämie, Heuschnupfen, Müdigkeit, Ödeme und Menstruationsprobleme.

Cayennepfeffer – Er regt Kreislauf und Verdauung an. Er ist reich an Vitamin K und stoppt Blutungen meist sehr schnell. Äußerlich aufgetragen brennt er ziemlich heftig. Er hilft bei Verstopfung und wirkt tonisierend auf das Herz. Er wärmt den ganzen Organismus.

Echinacea – Die Echinacea wird klassisch zur Stärkung des Immunsystems genutzt. Neuere Forschungen lassen ein großes Potential bei der Bekämpfung von AIDS vermuten.

Helmkraut – Auch ein Kraut, das in Europa nicht so bekannt ist, dabei ist es das Kardinalmittel bei Nervenproblemen, Ängsten und Stress. Es wird weltweit am Häufigsten gegen Kopfschmerz eingesetzt und zur Stärkung des Nervensystems genommen. Nur wir Deutschen halten uns da bedeckt. Wer es nutzen möchte, wird es in einer Kräuterei kaufen müssen.

Ingwer – Seine wärmenden und krampflösenden Eigenschaften machen ihn so beliebt. Er wird bei Magenkrämpfen, Erkältungen, Kreislaufproblemen und Übelkeit (Reiseübelkeit, morgendliche Übelkeit) genutzt. Auch bei Regelbeschwerden kann er eingesetzt werden.

Kamille – Schon lange wird sie bei Stress und nervöser Anspannung genommen. Sie ist ein Mittel gegen Magen- und Verdauungsprobleme und bei Entzündungen.

Kanadische Gelbwurz – In Europa wenig bekannt und auch schwer zu kriegen, gehört sie doch zu den besten natürlichen Antibiotika und infektionsbekämpfenden Kräutern. Sie sollte nicht überdosiert oder zu lange genommen werden.

Knoblauch – Als „Penicillin armer Leute“ hat er sich einen Namen gemacht. Seine antibiotischen und antiviralen Eigenschaften haben ihm Respekt verschafft. Er gehört zu den besten Mitteln gegen Grippe, Erkältungen, bakterielle und virale Infektionen und hohen Blutdruck.

Löwenzahn – Er gehört zu den am meisten benutzten Kräutern weltweit und wird sowohl in der Vorsorge, als auch in der Behandlung genutzt. Seine Hauptwirkung liegt bei Leber- und Nierenbeschwerden. Er ist reich an Kalzium und ist damit ein Diuretikum, das anders als chemische Alternativen, dem Körper dieses essentielle Mineral nicht ausschwemmt. Die Wurzel wird bei Leberproblemen genutzt. Wegen der hohen Mineral- und Vitamindichte von Blatt und Wurzel wird der Löwenzahn zur Rekonvaleszenz und Energiebildung genommen.

Minze – Energetisiert und gibt anderen Tees ein wenig Pfiff, wenn sie fade schmecken. Sie hilft bei Verdauungsproblemen, Magenbeschwerden, Erkältung und Fieber.

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Lernen Sie die Kräuter kennen. Wenden Sie sie zunächst bei harmlosen Beschwerden an. So werden Sie sicher im Umgang mit den Heilpflanzen, lernen sich, ihren Körper und die optimale Dosierung kennen.

Wir Frauen sind unterschiedlich, unsere Körper sind es und sogar die Ansprüche ändern sich, je nach Lebensalter. Heute möchte ich Kräuter für junge Frauen vorstellen. Leider lassen wir unsere Töchter oft allein, mit ihrer Frauwerdung, weil wir der falschen Annahme unterliegen, sie wüssten durch Schulunterricht, Fernsehen oder Jugendzeitschriften genug über ihren Körper. Das ist leider nicht so. Auch über Verhütung weiß die bereits „praktizierende“ Jugend meist recht wenig.

Ich finde es schade, dass es in unserer Kultur keine Rituale mehr zur Frau- oder Mannwerdung gibt. Eine Feier, ein Einstand ins Erwachsenenleben. Kommunion oder Konfirmation hat mir da nicht den richtigen Hintergrund. Diese werden zwar grob in dem besagten Alter gefeiert, ist mir aber nicht persönlich genug und zelebriert ja auch etwas Anderes: Eine bestätigte Religionszugehörigkeit.

Nein, ich finde, es sollte Rituale und Feste für Mädchen geben, die das erste Mal menstruieren und auch für Jungs, die somit offiziell in der Männerwelt aufgenommen werden. Vielleicht sollten sich unsere Psychologen mal mit den Gedanken befassen. Ich glaube jedenfalls, dass unserer Jugend solche Initiationsriten fehlen.

Das Wort „Hormon“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „antreiben„. Ja, das merken wir nur zu deutlich. Vor Allem, wenn in einem Haushalt Mutter und Tochter mit ihren antreibenden Hormonen zu kämpfen haben, die Tochter mit der Pubertät, die Mutter mit den Wechseljahren. Wir kennen sicher alle noch unsere körperlichen Beschwerden aus den Jahren dieses ersten „Antriebs“ wenn die Hormone sich erst einmal ausbalancieren müssen.  Dabei können wir unseren Töchtern helfen. Ein wichtiges Organ, dass im Hormonchaos unterstützt werden muss, ist die Leber. Das gilt für alle Generationen. Wenn die Leber überlastet ist, kann sich das in unregelmässigen und zu starken Perioden, Energiemangel, Akne, Allergien, Verdauungsproblemen und allgemeinen gesundheitlichen Problemen zeigen.

Helfen wir unseren Töchtern also, einen sanften Weg ins Frausein zu gehen.

Ein Universalhelfer und Schützer bei Frauenbeschwerden – der Frauenmantel

Ein milder Kräutertee, der tonisierend und ausgleichend wirkt und den Körper stärkt, wäre Folgender:

Ausgleichender Tee für junge Frauen

2 Teile Himbeerblätter

1 Teil Brennnesselblätter

1 Teil Alfalfa

2 Teile Minze

1 Teil Löwenzahn

1 Teil Süßholz

1 Teil Herzgespann

1 Teil Zitronengras

etwas Stevia für die Süße (keine Angst – Stevia steht kurz vor der Lebensmittelzulassung)

1 Teel. der Mischung pro Tasse, 3 -4 Tassen täglich (20 min abgedeckt ziehen lassen). Während, oder bei Bedarf auch schon kurz vor der Periode trinken.

Sollte die junge Dame dennoch unter körperlichen Problemen (z. B. Akne) leiden, können Sie sie vielleicht dazu bewegen, mal probeweise für 4 Wochen die Ernährung zu ändern. Sie wissen schon: weißen Zucker und Koffein meiden, Weißmehl, Snacks, Softdrinks auch und dafür mehr Früchte und Gemüse, Salate, Fisch und Rohkost zu sich zu nehmen.

Vielleicht können Sie sie mit diesem Eiweiß-Kalzium Shake ein wenig locken. Er ist auch eine gute Alternative zum Frühstück, wenn ihr Teenager normaler Weise ohne aus dem Haus geht…

Eiweiß-Kalzium-Shake

1 Tasse Milch

1 Tasse Saft, ungesüßt

1 Banane

1/2 Tasse Erdbeeren (geht auch gefroren)

1/4 Tasse Yoghurt

1 TL Pollen

2 TL Spirulina

Etwas Vanillemark

Das ergibt zwei Portionen. Ihnen schadet der Shake auch nicht. Sie können variieren, auch mal nur Saft und keine Milch nehmen und müssen keine Angst mehr haben, dass die junge Dame kein anständiges Frühstück hatte.  Wenn Pollen nicht vertragen wird, können Sie ihn natürlich weglassen (sollten Sie auch – bei Unverträglichkeiten jeglicher Art sollte man nichts riskieren). Ein enorm wertvoller Bestandteil ist aber die Spirulina-Alge. Diese Nährstoffbombe vitalisiert. Tun Sie ihrer Tochter (gern auch sich) etwas Gutes. Spirulina gibt es auch in Tablettenform, wenn sie im Shake nicht so gut ankommt.

Ich denke, damit haben wir einen guten Start ins Frauenleben. Reden Sie mit ihrer Tochter über das Frausein. So selbstverständlich, wie man meint, ist es auch heutzutage nicht. Wir können unsere Kinder nur gut vorbereiten – durchboxen müssen sie sich allein.

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