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Posts Tagged ‘Hausapotheke’

Die Sonne scheint uns wohlgesonnen, so dass ich frohen Mutes bin, meine Hausapotheke ein wenig aufzustocken. Die ersten Pflänzlein für Auszugsöle sind ja schon da.  Als Erstes werde ich mich der Brand- und Wundsalbe widmen. Hierzu landen bei meinen Kräuterwanderungen schon mal Beinwellblätter und hier und da Johanniskraut in meiner Tasche.  Was im Moment reichlich vorhanden ist: Die Vogelmiere. Ich liebe dieses unscheinbare Kräutlein.  Als Wildsalat schmeckt es wie junger Mais und zusammen mit Ananassaft gemischt (Presssaft oder kleingehackt), ist es nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund (Kalzium, Eisen, etc.). Die Vogelmiere lässt sich schlecht trocknen, daher verwende ich sie frisch oder gleich als Salbenzutat. Besonders wer Kinder hat, wird sie zu schätzen wissen, denn aus Vogelmiere kann man eine herrliche Salbe machen, die beim Splitter ziehen wunderbar hilft. Überhaupt ist das Mierchen gut bei Hautproblemen. In der Salbe macht es die Haut weich und lässt die eingerissenen Splitter leicht vorquellen. So können wir sie schmerzarm und leicht entfernen.

Johanniskraut – für Kräuterheiler unverzichtbar

Brand- und Wundsalbe

1/3 Ringelblume

1/3 Johanniskraut

1/3 Beinwellblätter

in Öl ausziehen und zur Salbe verarbeiten.

Das Rezept ist absolut einfach, aber genial. Diese Salbe hat schon bei vielen Blessuren ihre Dienste getan. Natürlich können auch Wundkräuter wie Wegerich oder Schafgarbe mit in die Mixtur kommen.

Das Johanniskraut guckt an manchen Ecken schon, auf die Ringelblume werde ich etwas warten müssen. Ich ziehe die Öle meist sowieso einzeln aus, da es viele Verwendungsmöglichkeiten gibt. Ein Fläschchen pures Rotöl (aus dem Johanniskraut) gehört in jede Hausapotheke.

Ebenfalls aufstocken werde ich meinen Vorrat von grüner Tonerde, da sie wunderbar bei Wunden oder Hautinfektionen anzuwenden ist. Bisher hab ich nur noch keine Quelle dafür aufgetan. Ein Aloe Vera Blatt kommt ebenfalls in die Hausapotheke, um genau zu sein: In den Froster. So hält es sich nicht nur, sondern hat auch bei der Anwendung auf Verbrennungen sehr kühlende Eigenschaften. Auch sollte man die Brandsalbe nicht auf Brandwunden geben, die offen oder noch „heiß“ sind. Die pochende Hitze sollte abgeklungen sein, bevor ein wärmehaltendes Öl/ Fett draufgegeben wird. Hier wird die Aloe gute Dienste leisten. In Ermangelung von Aloe kann man aber auch den gewöhnlichen Hauswurz nehmen.

Damit hätte ich schon mal beste Vorarbeit zur Wundversorgung geleistet. Auch mein Pappelknospenöl, dass ich im Frühjahr angesetzt habe, werde ich wahrscheinlich mit verarbeiten, da die meisten Harze zur Wundheilung prädestiniert sind.

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