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Posts Tagged ‘Krankheit’


ein Zeitungsartikel in der FAZ ließ mich den Gedanken des vorhergehenden Beitrags weiterführen…

Wer grad krank ist, hat hier sicherlich sofort die Antwort parat. Vielleicht kennen Sie das Sprüchlein:

Alle Wünsche werden klein, gegen den, gesund zu sein!“

Und wie so oft, steckt hier wirklich viel viel Wahrheit drin. Ich meine jetzt nicht, das Gesundwerdenwollen. Das will mit Sicherheit jeder, jedenfalls bewußt. Unbewußtes will ich hier mal außer Acht lassen. Aber am Anfang steht: „alle Wünsche werden klein“: Die Krankheit fordert, dass ich einzig und allein sie im Fokus habe. Und das ist vielleicht der Schlüssel.

In der Schulmedizin gibt es eine einfache Gleichung: Krankheit = Böse. Das rechtfertigt nahezu jede Maßnahme, die Krankheit auszumerzen, man arbeitet schließlich gegen das Böse, gegen einen Fehler in Gottes Schöpfung. Womit wir schon mal unterstellen, dass ein göttliches Wesen Fehler macht. Oder wir sind gar so aufgeklärt, dass wir an nichts Übersinnliches glauben, die Entstehung von Krankheiten aus negativen Umwelteinflüssen und, zur Zeit sehr beliebt, Genfehlern, herausinterpretieren.

Könnte Krankheit nicht doch einen tieferen Sinn haben, oder eben, für unsere kopflastigen Mitmenschen, ein von der Evolution zur Wiederherstellung des Gleichgewichts eingesetzter Mechanismus sein?

Ein Artikel aus der FAZ sollte uns da wirklich zu denken geben:

„Nach einer durchgestandenen Mumpserkrankung verringert sich für Frauen deutlich das Risiko, im späteren Leben an Eierstockkrebs zu erkranken (West R., Cancer 1966, 19:1001-1007). Auch andere Krebsarten sind nach einer Mumpserkrankung seltener (Albonico H.U., Med Hypotheses 1998, 51(4):315-320). Mumps in der Kindheit senkt ausserdem die Wahrscheinlichkeit im späteren Leben an Multiple Sklerose zu erkranken. (Kesselring, J. Schweiz Med Wochenschrift 1990, 120:1083-1090).“

Heutzutage lächeln Mediziner bestenfalls nur milde über unsere Großeltern, die alle Kinder bei Kinderkrankheiten „zusammenpackten“, damit die Kinder das hinter sich hätten. Kinderkrankheiten sind harmlos. Jedenfalls im Kindesalter. Ja, ich weiß, es können sich auch lebensbedrohliche Zustände entwickeln, bei den Masern zum Beispiel. Und trotzdem packten unsere Eltern und Großeltern die Kinder zusammen und ließen Sie die Krankheiten durchstehen. Sie wußten auch, das es zu Fällen kommen kann, wo der Zustand kritisch wird. Sie merkten aber auch, dass unsere Kinder nach jeder durchstandenen Krankheit einen Entwicklungsschub machten. Sie wurden etwas erwachsener und reifer.

 

Die Klostergärten unserer Vorfahren bergen auch heute noch zu hebende Wissensschätze (Abb.: Klostergarten Glastonbury)

 

In unserer Zeit zählen diese Argumente nicht. Man erklärt, dass Todesfälle möglich sind (wie im Autoverkehr und in der Badewanne auch…) und wenn das nicht hilft, wird der neuerdings angeblich aggressivere Verlauf ins Spiel gebracht.

Ob Kinderkrankheiten aggressiver verlaufen, weiß ich nicht. Wenn ja, sollte man sich mal fragen, warum. Wenn wir über die heutige Jugend nur noch den Kopf schütteln, sollten wir uns mal überlegen, ob die vielleicht gegen Kinderkrankheiten „durchgeimpft“ sind und ob ihnen da irgendwelche Reifephasen fehlen könnten. Eine gewagte These? Mag sein, aber damit steh ich nicht allein.

Aber zurück zum Artikel… eine durchlebte Mumpserkrankung verringert das Krebsrisiko und auch das Multiple Sklerose Gefahr. Hier sollten wirklich alle Alarmglocken schrillen… Unserer Wissenschaft sind bis heute die Mechanismen nur in Ansätzen bekannt! Und immer noch wird zu voreilig in gut und böse kategorisiert. Eigentlich sollte uns die Geschichte schon gelehrt haben, dass man mit dem völligen Ausmerzen einer Sache, eine andere über Gebühr stärkt.

Wir können kein risikofreies Leben führen. Auch wenn uns Pharmazie und Versicherungsunternehmen das gern suggerieren wollen, um ihre Produkte an den Mann zu bringen. Besonders wir Deutschen sind so leicht zu kriegen. So überversichert wie wir ist weltweit kein anderes Volk. Eine Kollegin sagte mal zu mir: „Ich habe keine Lebensversicherung, ich will echte Tränen an meinem Grab!“ Womit sie eigentlich schon zum Kern kommt: Eine Versicherung versichert einen nicht gegen das Unglück oder den Vorfall. Ein bisschen Geld kann ich möglicher Weise bekommen. Finanzielle Absicherung kann aber auch anders aussehen.

Kann Krankheit oder Unglück auch einen Sinn haben? Ist Krankheit vielleicht der Wink mit dem Zaunpfahl?

Mir sagte einmal ein Therapeut, dass wir, wenn wir im Leben mit Problemen konfrontiert werden, eine geraume Zeit haben, diese zu lösen. Sollte das schließlich nicht möglich sein und wir uns wirklich mit der Situation nur noch quälen, entwickelt sich die Krankheit und nimmt der Seele die Last…

Also spätestens jetzt sollten wir realisieren, dass die Krankheit sich entwickelt hat, weil etwas in unseren Lebensumständen nicht stimmt. Eine Krankheit ist das rote Alarmlämpchen. Ich denke, das trifft wirklich auf viele, wenn nicht gar auf alle Krankheiten zu. In meinem Umfeld konnte ich das jedenfalls immer nachvollziehen. Louise Hay hat die Krankheitsursachen in ihrem Klassiker ja bereits zusammengestellt. Wenn Sie hier nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, sondern den Sinn als solchen erfassen, kann das Büchlein eine Lebenshilfe sein.

Eingeprägt hat sich mir besonders die Kombination: Pickel = kleine Wutausbrüche. Ich könnte mir das gut vorstellen. Gerade in der Pubertät leidet man ja besonders. Kritiker werden einfach einen Hormonüberschuss als Schuldigen betiteln. Aber warum schießen nicht nur meine Emotionen, sondern auch meine Hormone über? Es gibt durchaus auch Jugendliche, die relativ unbeschwert durch die Pubertät kommen.

Und schwere Krankheiten, wie Krebs? Auch hier bestätigen immer mehr Mediziner und Wissenschaftlicher den seelisch-emotionalen Zusammenhang.

Ja, sogar bei dem beliebten Thema „Kreislaufkrankheiten“ gibt es Neues. So wird uns immer wieder klargemacht, dass z. B. Fettleibigkeit eindeutig Herz-Kreislaufkrankheiten forcieren würden.

Seltsamer Weise laufen die Statistikkurven der „Dickwerdenden Amerikaner“ nicht mit der „Zunahme der Herz-Kreislaufkrankheiten“ parallel.  Das „Moppelsyndrom“ der Amerikaner hätte diese Krankheiten auch sprunghaft ansteigen lassen müssen… Hier schweigt sich die Statistik aus.

Es geht also nicht so einfach: schwarz-weiß, gut-böse…

Viele Heiler sehen in Krebs inzwischen sogar als einen „guten Botschafter“ an. In der deutschen Literatur hab ich solche Äußerungen noch nicht gefunden. Er ist die letzte mahnende Instanz, die zur Umkehr bewegen will, weil sonst meine Erdenzeit verwirkt ist. Viele ehemals Krebskranke können das bestätigen. Ich will hier nicht behaupten, das wäre immer so und wie wunderbar es wäre, Krebs zu haben, nein, ganz bestimmt nicht. Ich möchte nur ermutigen, einmal anders mit Krankheit umzugehen.

Wir sind ja eher dran gewöhnt, alles Unangenehme „wegmachen“ zu lassen. Krebs rausschneiden, die Pille gegen den Schmerz, ja die Werbung zeigt es uns ja: Wirf eine Pille ein und schon kannst du doch in die Kneipe, ins Theater, zum Schlittschuhlaufen…

Wir setzen uns nicht mit unserer Krankheit auseinander. Wir überlassen die Beseitigung Anderen. Unsere Wünsche werden nicht klein, gegen den, gesund zu sein. Wir wollen einfach die Krankheit über Medikamente ignorieren und weitermachen, wie bisher. Das die „ungehörten“ Krankheiten dann mal eben heftiger werden, kann man sich auch denken.

Aber auch, wenn ich mich einlasse und den Sinn der Krankheit erfassen möchte, ist das leider keine Garantie. Wir sind schon zu hirnlastig geworden und wollen Zusammenhänge über die Logik begreifen. Die Seele ist nicht logisch. Und Logik hilft nicht, weil uns die großen Zusammenhänge eben noch gar nicht klar sind. Sonst würde uns dieser Mumps-Krebszusammenhang nicht so aus der Bahn werfen. Wir verstehen ihn nicht und sind geneigt, ihn als Humbug dazustellen.

Da sagt uns der Blutdruck deutlich: „wechsle deinen Job, dein Chef ist unbelehrbar, da stellst du dein Licht unter einen Scheffel, du hast Besseres verdient“ und wir ersticken diese Stimme mit Tabletten. Wir haben mehr Angst vor Arbeitslosigkeit als vor drohendem Herzinfarkt…

Wir passen unseren Körper und mehr und mehr auch unsere Seele mit Chemikalien den Umständen an, statt die Umstände zu ändern. Das sich der Körper irgendwann doch noch über dann vielleicht schwerere Krankheit Gehör verschaffen will, liegt eigentlich auf der Hand.

Was machen wir, wenn wir die Krebsdiagnose bekommen? Tun wir uns etwas Gutes? Denken wir endlich mal an uns? Meist nicht. Wir malträtieren unseren Körper mit Chemo oder Strahlentherapie, laufen die ganze schulmedizinische Therapie ab, und verschieben das Leben auf die erhoffte gesunde Zeit nach der Therapie.

Ob wir die Zeit nach der Therapie noch erleben, wissen wir aber nicht.

Die Krankheit wird mit allen Mitteln bekämpft, der Körper leidet mit, aber der MUSS er halt durch… ob er will, oder nicht.

Wäre ich der Körper, hätte ich spätestens hier die Nase voll. Ich ringe um Aufmerksamkeit, was scheinbar nur mit Krankheit geht, mein Besitzer versteht unter „Kümmern“ nur Vitamine, Medizin und Sport und meint damit, seiner Sorgfalt Genüge getan zu haben und ich würde härter malträtiert, als vorher. Hab ich denn auch Spaß gehabt, hab ich gelebt? Oder nur funktioniert? Ich würde die Kommunikation mit meinem Besitzer aufgeben und ins Nirvana gehen.

Eigentlich möchte ich jedem schwer Erkrankten zurufen: Werd jetzt egoistisch! Auch wenn du dabei über das Ziel hinausschießt! Denk an dich, gönn dir das Beste! Wenn du Chemo machen willst, dann tu das, aber gönn dir trotzdem noch Auszeiten und Dinge, die du schon immer wolltest. Sei ruhig mal zickig und nicht immer höflich. Lass es raus. Wenn du keine Chemo machen willst, dann tu das, dann lebe jetzt, quetsch aus deinen letzten Tagen soviel Freude, wie möglich. Es kommt nicht darauf an, wie lange man lebt, sondern wie gut. Ja, Krebs hat keine gute Prognose. Ja, wir könnten dran sterben. Aber sterben müssen wir so oder so. Es könnte auch das nächste Auto sein. Mit dem Leben erst anfangen, wenn ich so eine Diagnose bekomme, ist ein wenig arg spät und dann auch nicht mehr so einfach. Aber es gibt wirklich Fälle, wo sich Seele und Körper wieder vertragen haben und der Krebs, weil er nicht mehr gebraucht wurde, ging… Ein Fall sitzt hier an der Tastatur.

Ihr Arzt sagt es Ihnen vielleicht nicht. Aber die meisten von uns haben ständig irgendwelche Krebszellen im Körper. Und unser Körper hat kein Problem damit und vernichtet die. Wie all die anderen schädigenden Eindringlinge auch. Der Krebs scheint sich nur entwickeln zu können, wenn der Körper diese Zellen nicht mehr eliminiert. Warum er das tut, ist noch nicht geklärt. Natürlich ist ein gesundes Immunsystem eines der ersten Ziele zur Behandlung von Krebs. Aber manchmal reicht das nicht. Hier spielt meiner Meinung nach eben die Seele mit. Schulmediziner sehen das anders, haben aber den Auslöser auch noch nicht gefunden. Nicht jeder Raucher kriegt Lungenkrebs. So einfach sind Krankheiten nicht zu erklären.

Was also tun, wenn ich krank bin?

  • hör in deinen Körper hinein. Oft kommt man dahinter, was wirklich der Auslöser war. Da kann ein Abstellen der Umstände, oder ein bloßes Erkennen schon ausreichen, um zu gesunden.
  • gib deinem Körper die Chance auf Selbstheilung. Bei akuten und gefährlichen Zuständen, gibst du natürlich zuerst dem Arzt die Chance. Du kannst Selbstheilung durch sanfte Hausmittel unterstützen.
  • kriegst du die Krankheit nicht in den Griff, such einen Therapeuten. Lies genau: Such DU! Lass dir keinen aufschwatzen. Es ist immer wichtig, dass du mit Leib und Seele an der Heilung teilnimmst. Wenn du die Therapie anderen zu Liebe machst und nicht dahinter stehst, kannst du es gleich sein lassen. Außerdem solltest du die Verantwortung nicht abgeben. Bleib aktiv am Heilungsprozess beteiligt.
  • Auch wenn du dich in therapeutische Hände begibst, solltest du nicht in Passivität verfallen. Informiere dich und gönne dir unterstützende Maßnahmen. Teile auch deinem Behandler deine Entscheidungen mit.
  • Solltest du tatsächlich am Ende deines Lebensweges angekommen sein, so ist es dein gutes Recht, eine aussichtslose Therapie zu beenden und deine letzten Tage an einem Ort deiner Wahl oder mit den Menschen deiner Wahl zu verbringen. Auch wenn es dir schon recht schlecht gehen sollte und du das Bett nicht mehr verlassen kannst, wäre das möglich. Wenn deine Lieben einverstanden sind, kannst du auch zu Haus gepflegt werden.

Auch bei der Diagnose „Krebs“ hat man meistens noch genug Zeit, ein paar Tage in sich zu gehen, um nicht aus der Panik heraus zu entscheiden. Wenden Sie sich in diesem Fall auch gern an die „Gesellschaft für biologische Krebsabwehr“.

 

Ich hab tatsächlich Menschen kennengelernt, die sich auf der Diagnose „schulmedizinisch unheilbar“ ausruhen. Sie tun nichts mehr, weil es ja nichts gibt, was helfen könnte. Sie ergeben sich, oft wütend, manchmal traurig, oder auch gleichgültig, dem Schicksal.

Es heißt aber „schulmedizinisch“ nicht heilbar. Es kann durchaus sein, dass andere Methoden doch noch helfen könnten. Ja, es kann sogar sein, dass der Körper das mal eben selbst macht. Es sei denn, sie haben ihm eingeimpft, dass das nicht geht.

 

Eine Krankheit, deren Botschaft, oder meinetwegen rein wissenschaftlich gesehen, auch deren Ursache (Ich meine wirklich Erstursache und nicht Symptom, hier tappt die Medizin oft noch im Dunkeln), erkannt wird, kann somit wirklich ein Geschenk sein. Sie tun sich natürlich einen Gefallen, wenn sie schon die kleinen, harmlosen Geschenke verstehen, auspacken und bearbeiten, damit die große Bescherung nicht nötig wird. Auch wenn die Botschaft ein schlichtes Immunsystemtraining ist, wie bei den Erkältungen oft der Fall, oder, wenn der Artikel der FAZ so stehengelassen werden kann, durchaus auch bei ernsteren Krankheiten der Hintergrund sein könnte.

 

Unser Umgang mit Krankheit sollte überdacht werden.

 

Vielleicht denken Sie bei einer guten Tasse Kräutertee nach. Denn bis wir das Geheimnis um Gesundheit und Krankheit gelöst haben, müssen wir uns ja behelfen. Dabei muss man nicht unbedingt die dicken Kräuterenzyklopädien wälzen.

Um uns mit guten Nährstoffen zu versorgen, suche ich mein Wildgemüse auf fetterem (unbelasteten) Boden. Hier finde ich Brennnessel, Gänseblümchen und Löwenzahn, die Kardinalpflanzen um wieder zu Kräften zu kommen. Das ist ein guter Anfang. In einer netten Buchhandlung finden Sie sicherlich auch weiterführende kleine Büchlein, um ihr Wildgemüserepertoire zu erweitern. Und dann gehts ans Sammeln. Das geht nur stressfrei und langsam. Eine gesunde Entschleunigung schon vor dem Genuss.

Wenn Sie mit einer ernsthaften Krankheit zu kämpfen haben, bieten Löwenzahn und Co. immer noch eine gute Grundlage, um die Kräfte zu stärken. Zur reinen Behandlung bedarf es dann aber wohl mehr. Hier helfen uns Pflanzen, die tatsächlich um ihre Nährstoffe „kämpfen“ müssen. Die Anpassungsfähigen, Zähen, Unbeugsamen… Erwandern Sie doch mal solche scheinbar „lebensfeindlichen“ Gebiete und schauen sie sich die Pflanzen an, die mit der Umgebung klar kommen. Nehmen Sie mal eine oder zwei ansprechende mit. Es könnte z. B. die Schafgarbe sein, die schon immer gegen allerlei Gebrechen genutzt wurde und auch als „Strahlenschutzpflanze“ ihren Einsatz findet. Eine Frauenpflanze schlechthin. Es könnte das Tausendgüldenkraut sein, dass unseren Vorfahren Tausend Gulden wert war… Einbildung? Oder doch so ein Heilpotential?

Vielleicht finden Sie auch eine eher giftige Pflanze anziehend. Das muss kein Widerspruch sein. Natürlich empfehle ich nicht, diese als Tee zuzubereiten. Man kann sich ihr aber homöopathisch nähern. Wenn Sie mehr über eine so gefundene Pflanze herausfinden wollen, schauen sie nicht nur in ein klassisches Kräuterbuch, sondern schauen Sie auch mal, ob es eine homöopathische Verwendung gibt. Vielleicht haben Sie auch eine „Bachblüte“, ein Blütenmittel, das über Schwingung heilt.

 

Ja und auch unter den „düsteren, bösen“, vom Volksglauben den Hexen zugeordneten Pflanzen, kann ich Hilfe finden. Da die Hexenpflanzen ungeheure Kräfte haben, können Sie nicht nur Leben, sondern auch Tod bescheren. Sie sind oft Helfer, wenn ich mich tatsächlich schon auf der Gratwanderung zwischen Leben und Tod befinde.

Ein Experimentieren verbietet sich damit natürlich. Ein Befassen nicht. Und da das vor uns schon so manches kleine Naturheilmittelunternehmen gemacht hat, finde ich die gefährlichen Pflanzenschwestern in verträglicher Form im Handel, z. B. eine Schierlingscreme zu unterstützenden Brustkrebsbehandlung.

 

Heilkraut oder Heulkraut… eine Frage der Dosierung, besonders auch bei der Bilse…

 

Das uns todbringende Pflanzen vielleicht auch vorm Tod retten können, ist schon seltsam. Sie lehren uns damit aber, dass nichts so schlecht ist, das es nicht auch irgendwo gut ist, dass alles in der Schöpfung seinen Sinn hat, wenn er sich uns vielleicht auch noch nicht erschlossen hat und schließlich auch, dass die Dosis das Gift macht. Das gilt nicht nur für Sustanzen, die wir zu uns nehmen sondern auch für Lebensumstände und Beziehungen. Auch zuviel Arbeit kann Gift sein, auch zuviel „Liebe“ (Klammern) kann Gift sein.

 

Wenn Sie sich auf diese Reise einlassen und wachen Sinnes durch die Natur streifen, müssen Sie automatisch andere Dinge etwas kürzen. Vielleicht die Arbeit, das Aufreiben für andere, das Verfallen in Depressionen… schon das kann heilsam sein. Sie ändern etwas in ihrem Leben.

Die Naturvölker und Weisen eines Volkes glauben sowieso, dass wir am Besten aus der Natur direkt und nicht aus Büchern lernen. Nun, die Antworten zu ungeklärten Fragen finden sich in keinem Buch. Also ist es keine schlechte Idee, diesem Weg einmal zu folgen. Auch damit wir lernen, mal wieder mit uns allein zu sein. Das können nur noch wenige. Sie verfallen meist in hektische Betriebssamkeit, nur um nicht über das eigene Leben nachdenken zu müssen.

Wenn das alles nicht so fruchtet, besuchen Sie doch mal uns Muschelschubbser. Der Nordseewind bläst Ihnen schon mal ordentlich das Hirn frei. Das Reizklima macht seinem Namen alle Ehre und fordert dem Körper umgehende Reaktionen ab. Und zur Eile antreiben, lassen wir uns auch nicht.

Einfach mal eine andere Perspektive einnehmen… Wenn der bisherige Weg nicht erfolgreich war, dann sollte man mal einen anderen nehmen (Buchtipp: Die Mäusestrategie für Manager: Veränderungen erfolgreich begegnen – ein recht deutlicher Einblick ins menschliche Festhalten am Gewohnten mit Schmunzelgarantie…).

 

Alles Gute!

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