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Posts Tagged ‘Kräuterwanderung’

Auch dieses Jahr veranstalten die Volkshochschulen unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume in Schleswig – Holstein, die beliebte aber noch recht unbekannte Aktionswoche „Naturerlebnis„.

Hier gibt es wirklich für jeden etwas, von DSDKS (Deutschland sucht den Krötenstar – ein Froschkonzert, oder Unken… ich weiß nicht so genau… die Biologen mögen es mir verzeihen), bis hin zur Kräuterwanderung und Blütenpirsch. Wenn da nicht für jeden etwas dabei ist, häng ich meine Kräuter an den Nagel… 😉

Da die Programme spärlich bis gar nicht ausliegen und auch nicht jede VHS sich beteiligt, könnt ihr das Programm hier einsehen, zur optimalen Übersicht

nach Kreisen 2011_ aufgeteilt.

Auch meine Wanderung mit der VHS Jevenstedt ist (schon fast Tradition) wieder dabei.

Das Ganze – über die Volkshochschulen – familienfreundlich und zu sehr moderaten Preisen.

Genug geworben. Am Besten reinschauen und sich selbst ein Bild machen!

Wer mehr wissen möchte, findet unter http://www.naturerlebniswoche.info/ alles was er braucht.

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Nein, nein, keine Angst… wir lassen den Adler unbehelligt. Die Schutzzone rund um seinen Horst wird nicht betreten. Aber Flora und Fauna im weiteren Umkreis sind schon ein Reiz. Hier im Norden leben wir in einer Kultursteppe. Vielleicht kann sich das ein Nicht-Schleswig-Holsteiner gar nicht so vorstellen, aber Wälder oder Biotope sind rar und meist sehr klein. Also besuch ich den Adler recht gern. Manchmal hat man Glück und sieht ihn auf Beutezug.

Etwas weniger Glück hatte dieser kleine Biotop – Bewohner:

... trägt ihren Namen (im Umgang mit der Zivilisation) zu Recht..

Da wir zwar stets leise und per Pedes ins Biotop gehen, hatte sie von uns nicht viel zu befürchten. Das trifft aber nicht auf jeden zu.  Oft sehe ich hier Reifenspuren, vermutlich von Jägern oder Anglern, ich weiß es nicht wirklich. Eine Begegnung mit einem Reifen oder einem Raubtier hat sie jedenfalls die Schwanzspitze gekostet. Da das Wetter auch noch schlagartig ins Kühle umschlug, lag sie ziemlich fassungs- und deckungslos mitten auf dem Weg. Wir haben sie schnell ein wenig weiter ins Gebüsch gesetzt, damit der nächste Reifen ihr keine Profilneurose verschafft…

Ich drückte der kleinen Schleiche jedenfalls die Daumen (nicht die Schwanzspitze…)

Die Natur im Biotop ist ob des langen Winters ein wenig hinter dem Plan. Die Knabenkräuter lassen sich noch gar nicht blicken, dafür sind die Schlüsselblumen präsent. Wilde Möhre und Schafgarbe erobern sich langsam ihr Terrain. Wir verlassen die Sandflächen um mehr in die feuchten Niederungen zu kommen.

Hier treffe ich mich mit einer Gruppe zur Kräuterwanderung. Da das Wetter nicht wirklich zum Kräutersammeln taugt, haben wir uns auf Wildgemüse verlegt. Hier hilft uns eine Kohldistel die Körbe zu füllen. Auch junge Buchen- und Weißdornblätter für gesunde und schmackhafte Ansatzliköre wandern in den Sammelkorb. Petrus hat ein Einsehen und hält für die Dauer der Wanderung die Schleusentore zu.

Das Sammelgut wird also verkostet. Tisch und Bank sind aufgestellt, die Suppe dampft. Eine handvoll Angler, die hier wohl morgen auch eine Veranstaltung hat, hätte nichts dagegen, sich mit verkosten zu lassen. Leider reicht dafür weder Platz noch Suppe. Aber an sich ist die Idee ja gar nicht so schlecht. Könnte man doch mal machen: Wir liefern Kräuter und Wildgemüse und die Angler den Fisch. Zusammen wirds „Wilde Küche“.

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