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Posts Tagged ‘Krebs’

Leider, leider ist dieses wunderbare Zitat nicht von mir…

ich habe es aus diesem aufschlußreichen Buch eines Querdenkers

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Die Frage „Wieviel Medizin überlebt der Mensch?“ halte ich durchaus für berechtigt. Günther Loewit, selbst Arzt, macht sich beunruhigende Gedanken. Beunruhigend, weil man es irgendwie schon geahnt hat, das da etwas nicht stimmt, mit unserer „Gesundheitspolitik“.

Loewit nimmt kein Blatt vor den Mund:

Wissenschaftler belegen, dass Patienten, die derartige Alzheimer-Medikamente einnehmen, im Durchschnitt doppelt so oft in ein Krankenhaus aufgenommen werden müssen wie Demenzpatienten, die diese Tabletten nicht benutzen. Das Risiko, einen Herzschrittmacher implantiert zu bekommen, steigt um 49 %, das Risiko, einen Hüftbruch mit anschließend notwendiger Operation zu erleiden, um 18 %.

Mit dieser Äußerung dürfte er auf der Hassliste der Pharma ganz oben stehen.

Dr. Loewit prangert schonungslos an. Schon seine Widmung ließ ein Kribbeln über meine Haut laufen:

Im Gedenken an meine Mutter und ihren Bruder …, die beide, mit einer schweren Krebserkrankung konfrontiert, der Dankbarkeit über ein erfülltes Leben den Vorzug gegenüber einem sinnlosen medizinischen Kampf um Wochen und Tage gegeben haben.

Oha, da trifft er bei mir voll ins Schwarze. Ich musste bei meiner Mutter, die sich eben genau für das Gegenteil entschied, ein leidvolles Siechtum erleben, das nach Aussage ihrer Ärzte etwa ein Jahr mehr Lebenserwartung bringen sollte…

Ich weiß nicht, ob das stimmte. Mag sein, dass sie ohne Chemo eher gegangen wäre. Aber was ich bei der Begleitung ihres letzten Weges erleben musste, hat meine eigene persönliche Entscheidung stark beeinflusst.

Nein, ich will hier keinem meinen Weg anraten. Die Person, die die Hauptverantwortung für dein Leben trägt, siehst du täglich vor dem Spiegel. Ich habe sicherlich auch nicht den ultimativen Weg oder Tipp für Krebserkrankungen. Aber ich plädiere dafür, dass du dich mit den Alternativen auseinandersetzt, dir ALLE Meinungen anhörst (sowohl Schulmedizinisch, als auch Alternativ) und dann DEINE Entscheidung triffst.

Das die Schulmedizin nicht uneingeschränkt das Monopol auf Gesundung hat, sollte sich ja allmählich herumgesprochen haben. Und das Dr. Loewit hier mal Tacheles redet, finde ich sehr, sehr gut. Ich hoffe nämlich auch auf ein Umdenken – darauf, dass wir endlich zu einer ganzheitlichen Medizin kommen. Und das bedeutet die harmonische – optimaler Weise synergetische – Ergänzung beider Methoden.

Nun, es gibt sie ja schon längst, die Mediziner, die als Fachkräfte auch kritisch ihren Lehrherren und ganz besonders der Pharma gegenüberstehen. Dr. Loewit ist so einer. Er puzzelt die Statistiken auseinander und kommt zu der Erkenntnis:

Rechnet man die Zahlen der einzelnen medizinischen Fachgesellschaften zusammen, stellt sich heraus, dass es scheinbar mehr Patienten als Einwohner gibt.

Sagte nicht schon mal ein ganz berühmter Kopf  „ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe…?“

Und damit nicht genug. Günther Loewit prangert auch die „Standardisierung“ des Patienten an: Das Anheben der Grenzwerte, um schön feine neue Medikamente zu verschreiben.  Er sagt (und auch das werde ich wieder groß und deutlich schreiben, ihr Lieben 😉 )

jede weitere Abweichung von der Norm wird pharmakologisch bestraft.

Hei, wie ketzerisch. „Pharmakologisch bestraft“. Der Mann gefällt mir. Also seine Denk- und Ausdrucksweise. Privat kenn ich ihn ja nicht.

Ich habe beileibe nichts gegen lebensverlängernde Maßnahmen. Schließlich ernähre ich mich täglich mehr oder weniger gesund und versuche ausreichend Schlaf zu kriegen. Eben genau deshalb, um noch ein Weilchen auf diesem Planeten zu bleiben. Und wenn ich krank bin, mach ich was dagegen. Aber ich ziehe doch eine deutliche Trennlinie zwischen „lebensverlängernd“ und „leidensverlängernd“. Wo die ist, kann ich allerdings nur für mich persönlich entscheiden.

Und das könnt ihr natürlich auch. Übernehmt die Verantwortung für euer Leben. Da gehört erst einmal dazu, dass ihr euch informiert. Jedem, der unser sogenanntes Gesundheitssystem hinterfragt, dem rate ich wirklich zu Lektüre dieses Buches.  Ihr könnt es wie immer im Buchhandel, mit Klick aufs Buch auch bei Amazon direkt, oder in Büchereien bekommen. Skoobe hat´s auf alle Fälle (die bieten grad ein kostenloses Schnupperabo an).

und dann meine Lieben, trefft eure Entscheidungen. Es ist EUER Leben. Ich will es mal mit Kästner sagen:

Wird’s besser? Wird’s schlimmer? fragt man alljährlich. Seien wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich!

Da lohnt es sich doch wirklich, aus jeder Lebenssekunde das Beste herauszuholen… fangt einfach an!

 

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Eigentlich sollte im Titel stehen: „Gesundheit aus dem dritten Reich“, aber das hätte sehr leicht zu Missverständnissen führen können. Dieses 3. Reich ist nicht der Geschichte entnommen, sondern der Biologie. Es gibt Pflanzen, Tiere und eben diese „Zwischenlebewesen“, die heutzutage eigentlich mehr in der Nähe des Tierreiches angesiedelt werden, als zum Pflanzenreich. Also mehr Tier, als Pflanze.

 

Während dem Biologen jetzt wahrscheinlich ein wissendes Lächeln entrückt, hat so manch einer noch ein Fragezeichen auf der Stirn. Na, da will ich mal helfen: Ich meine Pilze!

Ha! Die kennt doch jeder, das sind diese rauchertapetenbeigefarbenen Kugeln aus der Dose…

Mitnichten! Ach ja… nichts gegen Raucher übrigens, wir haben ja alle unsere Laster, ich möchte das mal schnell relativieren und ein „Buchhalterbeige“ daraus machen. So…

Gut… also natürlich meine ich keine Dosenchampignons. Die stehen, zumindest rein geschmacksmäßig, doch dem Styropor näher, als dem Lebensmittelreich…

 

Manch einer sammelt noch selbst Pilze. Dem brauch ich über Geschmack und Genuss nichts zu sagen. Die meisten beschränken sich auf Supermarktware. Hier findet sich eine wirklich kleine und leider oft auch recht betagte Auswahl der eigentlich köstlichen Vertreter des Pilzreiches.

Wir Deutschen scheinen eine Champignon-Nation zu sein. Der Champigon steht an allererster Stelle und ist für viele der Inbegriff des Pilzes überhaupt.

Wenn wir mal weltweit schauen, läuft im jedoch ein ganz anderer Pilz den Rang ab: der Shiitake.

Nein, das ist weder ein Schreibfehler, noch ein verunglückter Milchshake, es ist einer der begehrtesten Pilze überhaupt. Darüber hinaus ist dieser Pilz überaus gesund. In China ist er seit Jahrtausenden als „Pilz der Unsterblichkeit“ bekannt und wird gegen vorzeitiges Altern eingesetzt. Aber er kann noch viel mehr:

  • Er schützt die Leber vor Giftstoffen, Chemikalien, Alkohol, Drogen und Infektion
  • Kann erhöhte Leberwerte senken
  • Atherosklerose mindern
  • Blutdruck senken
  • Blutzucker regulieren
  • Cholesterin senken
  • Gerinnsel verhindern
  • Herzinfarkt und Schlaganfall verhindern helfen
  • Bei Anämien stärkend wirken
  • den Interferon-Level heben (hilft gegen Grippe)
  • das Immunsystem generell stärken und ständig wiederkehrende Erkältung, Husten und Bronchitis vermeiden
  • Ist ein Anitallergen (Heuschnupfen, Asthma)
  • Stärkt das Immunsystem vor allem auch bei Aids- und Krebspatienten
  • Guter Helfer beim chronischen Müdigkeitssyndrom
  • Eingesetzt bei Fibromyalgie
  • Er wird verwendet bei Arthritis, Müdigkeit und Hepatitis.
  • Gekocht kann er die Bildung von krebsfördernden Nitriten im Magen verhindern
  • Der Inhaltsstoff  „Lentinan“ kann die Lebenszeit von Krebspatienten verlängern, die sich einer Chemotherapie unterziehen müssen
  • Er stimuliert die Stammzellen zur Bildung von B und T-Zellen und hemmt die Verklumpung von Blutkörperchen
  • Durch das Anheben des Interferonlevels und der erhöhten Anzahl von Killerzellen wirkt er tumorwidrig.
  • Erfolgreich eingesetzt bei einigen Herpes Simplex-Viren.

Das sind doch erstaunliche Eigenschaften, oder? Ich will ja nicht behaupten, dass das Pilzlein den Arzt spart, aber vielleicht müssen sie diesen nicht mehr ganz so oft sehen. Und trotz dieser positiven Eigenschaften ist er ein schmackhafter Speisepilz. Mehr geht ja wohl nicht!

Achtung: Wer allerdings sehr schwach ist, oder unter Durchfall leidet, sollte auf diese Gesundheitsbombe verzichten. Wer Thyroxin oder Hydrocortison nehmen muss, hat leider nichts von den krebswidrigen Eigenschaften. Wer Blutverdünner nimmt, sollte vor allzu üppigem Genuss des Pilzes Rücksprache mit dem Arzt halten. Vorsicht ist da aber eher bei den käuflichen, wasserlöslichen Extrakten angebracht. Eine normale Pilzmahlzeit hat bisher noch keine negativen Wirkungen gezeigt.

 

Und das Beste: Sie können diesen Wunderpilz selbst pflücken und zwar jetzt! Wie? Es gibt ihn als Kultur zu kaufen. Mit einem kleinen Mini-Gewächshaus, dass man kühl und relativ dunkel (Keller, Abstellkammer)  aufstellt. Die Ernten sind üppig. Bezugsquelle

Die Firma Hawlik berät auch telefonisch stets freundlich und kompetent. Also, was hindert Sie noch daran, schmackhafte Gesundheit zu pflücken?

 

Guten Appetit!

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Ich bin recht zwiespältig beim Thema „Vorsorge“.

Irgendwas hat mich immer daran gestört, regelmäßig den Körper unters Mikroskop zu legen. Ja, sogar das obligatiorische Brüste abtasten ( im medizinischen Sinne, meine Herren!), war und ist mir unangenehm. Irgendwie assoziiert man seine Brüste nicht mehr mit Lust und Weiblichkeit, sondern als potentiellen Todbringer… Lasst uns die bloß gründlichst im Auge haben!

Dieses Vertrauen in Labor- und Gerätemedizin, ja auch das Verteufeln jeder Normabweichung (wie oft wurden die Normen z. b. für Blutdruck, Cholesterin und Gewicht schon geändert?) erscheint mir so widernatürlich.

Als ich mein erstes Kind bekam, stürmte die Hebamme dreimal mit dem Aufschrei: „Das Kind ist tot – wir haben keine Herztöne!“ auf mich zu (was selbst in dem Fall, dass das gestimmt hätte sträflich gewesen wäre), nur um festzustellen, dass sich diese blöde Kopfschwartenelektrode gelöst hat.

Kopfschwarte… irgendwie suggeriert das ja, das Babys dien Hornhaut am Kopf haben und sie nicht merken, wenn ihnen diese Metallfeder dort reingebohrt wird…

Mein Kind sah das wohl anders und hat sich das Ding regelmäßig  rausgerissen.

 

Eine andere Freundin war einige Monate nach der Geburt immer noch so fertig und geschafft, dass sie erstmal ein großes Blutbild machen ließ, um zu sehen “ wie es ihr geht“.

Also ich weiß das nach dem morgendlichen Aufstehen immer sofort und ohne Labor.

Als ich selbst nach einer schweren Krise vom Internisten ein 24 Stunden EKG machen ließ, überlegte er erst, ob er mich an dien Kardiologen weiterleiten sollte, aber dann zerknüllte er die Auswertung mit den Worten:

„Man kann Patienten auch machen.“

 

Oha, wieviel Weisheit in diesen Worten! Nicht jede Normabweichung ist unbedingt zu behandeln. Schwierig ist natürlich die Frage, was tolerierbar ist.

Da wurde ich zum ersten Mal darauf aufmerksam, wer um mich herum überhaupt Medikamente bekommt und wogegen. Und plötzlich unterhält man sich nicht mehr über Theater und Balett, sondern über seinen Blutdruck

Unser Fokus liegt nun auf der strengen Einnahmekontrolle und den Kontrolluntersuchungen.

Fast jeder, den ich kenne, und der Medikamente nehmen muss, bastelt eigenmächtig an der Dosierung. Da werden Tabletten halbiert, geachtelt, oder auch mal weggelassen. Man wird zum „Profi“. Weiß, in welcher Stimmung man wieviel Bruchteile seiner Arznei ins Wasserglas krümeln muss. Die Nebenwirkungen sind ja beängstigend. Manchmal nicht nur auf dem Papier, sondern tatsächlich auch in Natura.

Ich finde diese Entwicklung nun wieder bedenklich… der Arzt verschreibt mir Medikamente und geht davon aus, dass ich diese Dosis zu mir nehme. Er stimmt seine Behandlung und zukünftige Dosierungen natürlich darauf ab. Mit eigenmächtigen Rezeptveränderungen ist der Behandlungserfolg nicht wirklich einzuschätzen.

 

Mein Vater hat öfter Probleme mit seinen Medikamenten. Teils schwillt ihm das Zahnfleisch so an, dass er kaum sprechen kann. Der Zahnarzt schneidet es dann schon mal runter. Da ihn das sehr belastet, „bastelt“ er an der Dosierung. Schraubt runter, regt sich auf, weil der Blutdruck zu hoch ist, nimmt mehr, hat dickes Zahnfleisch, mogelt runter…

Wie oft lag ich ihm in den Ohren, doch einfach den Arzt ein wenig zu nerven. Es muss ja wohl Alternativen geben. Wenigstens in der Medizin ist man doch nicht so alternativlos, wie in der Politik…

Sollte der Arzt so gar nicht zugänglich sein, würde ich einen anderen fragen… Punkt!

 

Völlig daneben finde ich die neuen Darmkrebsvorsorge-Werbespots. Wie gehen wir mit ernsten Krankheiten um? Wir gucken regelmässig in den Körper und schaun mal, ob was da ist… würde man genauso viel Energie in die „Vorbeugung“ legen, wie in die „Vorsorge“ (im Sinne von „vorher Sorgen machen“), hätten wir sicherlich weniger Krebsfälle. Denn eins ist sicher: Wenn ich nachguck und wegschneiden muss, dann ist der Krebs ja da. Ich habe da absolut nicht vorgesorgt, sondern nur kontrolliert, ob mein Körper mir eventuell gefährlich wird.

 

Mit dieser ständigen Fokussierung auf meinen „gefährlichen Körper“ wird Angst geschürt. In den USA ist „frau“ teilweise so verängstigt, dass sie sich die Brüste vorsorglich abnehmen lässt…  Was nicht da ist, kann nicht entarten. Mit diesen Worten hat mir auch mal ein Chirurg mehrere Leberflecke entfernt, die nachweislich nicht bösartig waren. Dafür habe ich heute ein paar Ziernarben am Körper, die Frankensteins Gesellenstück alle Ehre machen würden. Nun, ich war jung, ließ mich noch in Panik versetzen…

Für meine obigen Ausführungen, gibt es mittlerweile Studien. In Bezug auf Brustkrebs ist der Wert der Vorsorge tatsächlich umstritten. Zum Einen, weil Sie ein ständiges Angstbild hinterlässt und zum Anderen weil sie längst nicht die Erfolgsquote hat, die man uns glauben machen will. Die meisten Brustkrebsknoten werden immer noch von den Frauen selbst und nicht bei einer Vorsorgeuntersuchung entdeckt.

Interessant ist dabei eine Studie aus Dänemark (hier), die zu dem Ergebnis kommt, das der Brustkrebs im allgemeinen zurückgegangen ist. Das gilt aber nicht nur für die Frauen, die die Vorsorgetermine einhielten, sondern auch für die Gruppe, die keine Vorsorgetermine in Anspruch nahm. Bedenklich ist eine gewisse Zunahme bei jüngeren Frauen.

Bei „Bild der Wissenschaft“ geht man sogar noch weiter und zeigt negative Folgen der Vorsorge (Beispiel Prostatakrebs) auf (hier).

„Mythos Krebsvorsorge“ ist der Artikel betitelt.

Glaube also keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Bisher sieht es scheinbar so aus, das in 10 Jahren eine von 1000 Frauen ihren Brustkrebs durch die Vorsorge entdeckt…

Nun, da scheiden sich absolut die Geister und die Fachleute. Wie sinnvoll das „vorher Sorgen“ ist, lässt sich sicherlich nicht abschließend beantworten.

„Ich habe viel durchgemacht, in meinem Leben und einiges davon hab ich auch erlebt…“

Dieser Satz geht mir nicht aus dem Sinn. Ich kenne viele, die sich ständig um irgendetwas sorgen, was dann doch nie eintritt. Meine liebe Mutter hatte vor so vielen bösen Krankheiten Angst, die nie eingetreten sind. Für mich zählt übertriebene Vorsorge dazu.

Was heißt übertrieben? Ja, da hab ich auch kein Patentrezept. Zum Zahnarzt würde ich regelmässig gehen, auch wenn hier die Säumigkeit nicht tödlich wäre…

Speziell beim Krebs hab ich es in meinem Umfeld oft erlebt, dass die Erkrankung vom Patienten selbst, aber nicht durch die Vorsorge entdeckt wurde. Die nahezu als Stippvisite zwischen Mittag und Kaffeetrinken umworbene Darmspiegelung ist ebenso umstritten. Sowohl in ihrer Zuverlässigkeit (nicht jeder Polyp ist ein Tumor), als auch in ihrer Belastung für den Körper, gerade für Ältere. Wer einfach mal „Vorsorge“ und „Kritik“ googelt, wird hier eine Menge finden.

Das verunsichert noch mehr. Es gibt Bereiche, wo ich Vorsorge, die ja eigentlich mehr eine Kontrolle ist, uneingeschränkt  für wichtig halte. Bei der Entwicklung von Kindern zum Beispiel. Aber viele andere Fälle halte ich sogar für bedenklich.

Genaugenommen ist der Weg auch nicht der, den Krebs rechtzeitig zu entdecken, das wäre zweitrangig, der Weg wäre, ihn zu verhindern. Was eben Vorbeugung und nicht Vorsorge ist.

Wenn wir uns da mal mein Lieblingsthema „Darmsanierung“ angucken, haben wir schon einen Ansatzpunkt. Eine gesunde Darmflora ist in der Lage kanzerogene Zellen zu neutralisieren, eine kranke produziert u. U. welche. Also saniere ich hier und warte nicht ab, bis ich einen Krebs entdecke…

Ich will nicht behaupten, dass Darmsanierung ein Allheilmittel oder eine Garantie gegen Darmkrebs ist. Aber mit Sicherheit ein wichtiger Punkt. Nach meiner ganz persönlichen Meinung wichtiger, als diese propagierte „Hafenrundfahrt“ in meinen Eingeweiden.

 

Es gibt viele einfache Mittel gegen Krebs. Keines davon ist ein Wundermittel mit Heilungsgarantie. Aber genauso, wie ich Krebsauslöser meiden soll (Essen und Umfeld, Stress…), kann ich Krebsbekämpfer bevorzugen. Ich lebe damit vielleicht das kleine Bisschen gesünder, das einen Krebsausbruch verhindern könnte… da die Krebsbekämpfer keinerlei Nebenwirkungen haben und oft auch schmackhaft sind, wüsste ich nicht, was dagegen sprechen sollte. Wir können sie in unseren Alltag integrieren.

 

Vielleicht müssen wir Krankheiten wie Krebs völlig neu bewerten. Schulmedizinisch wird die Bekämpfung der entarteten Zellen in den Fokus gerückt. Was aber macht der Herbalist (Kräuterheilkundige)?

Im Herbalismus wird Krankheit anders gesehen. Herbalisten (in England – hier gibt es keine Praktizierenden) und viele Heilpraktiker können nur durch Ansehen und Zuhören sehr viel über den Gesundheitszustand des Patienten lesen. So ungefähr wie der mittlerweile ausgestorbene Landarzt, früher, ohne Labormedizin.

Das ist keine Zauberei. Eine Krankheit im Inneren sendet immer ihre Zeichen auch ins Außen. Wer aufmerksam zuhört, zusieht, riecht… der dürfte eine recht gute Diagnose hinbekommen. Es gibt sogar die „Antlitzdiagnostik“, wo man dem Patienten nur ins Gesicht schauen braucht… ich verlasse mich jedenfalls lieber auf den gesunden Menschenverstand meines Behandlers, als auf eine Laborauswertung.

 

Im Herbalismus sieht man Krebs als ein Versagen des Immunsystems. Jeder Mensch hat normalerweise eine gewisse Anzahl von Krebszellen im Körper. Und normalerweise entledigt sich der Körper dieser Zellen, wie jedem anderen Stör- oder Schadstoff auch.  Aber plötzlich passiert etwas: Der Körper scheint die Krebszelle nicht als solche zu erkennen.

Der Herbalist wird nun also immunstimulierende Kräuter verschreiben, auch Kräuter, die das befallene Organsystem stärken. Außerdem wird er die Leber unterstützen. So ungefähr darf man sich eine Begleitung eines Krebsgeschehens bei einem englischen Herbalisten vorstellen.

Es gibt auch Kräuter, die direkt auf, oder über dem Tumor (auf der Haut eben) aufgetragen werden. Diese Kräuter gehören allerdings nicht in Laienhand. Ich kenne auch keine Herbalisten, die das bei Menschen anwenden. Bei Tieren wirds noch oft erfolgreich gemacht (Herbalisten behandeln auch Tiere – oder eben der Tierheilpraktiker). Ansonsten machen es einige Mutige in Eigenregie. Für den Fall, dass die Schulmedizin aufgegeben hat, wäre das meiner Meinung nach durchaus legitim.

 

Nun, wir sind die Meister unseres Lebens! Von unserer Entscheidung hängen unsere Chancen ab. Wir können uns unsere Therapeuten und Therapien selbst aussuchen. Natürlich müssen wir mit den Konsequenzen auch leben. Wenn ich mich wirklich nach allen Seiten informiert habe, ist meine Entscheidung ok. Auch wenns letztendlich vielleicht doch die falsche Entscheidung war…

 

Also ich empfehle „vorbeugen“ und nicht „Sorgen machen“. Sorgen machen dann, wenns auch wirklich nötig ist. Schon allein ein bisschen gesünder leben, dürfte ein paar Pluspunkte in der Vorbeugung geben. Alles was den Körper stärkt. Sport, Ernährung, seelische Streicheleinheiten, gesunde Beziehungen und Jobs.

Wer mehr tun will, nimmt auch öfter krebswidrige Kräuter zu sich. Auch wer vielleicht familiär belastet ist, könnte mit den „grünen Schwestern“ viel tun. Kräuter, die im allgemeinen in den sog. „Lebenselexieren“ enthalten sind z. B., Brennnessel, Löwenzahn, Schafgarbe, die Vielzahl der asiatischen Kräuter, die jetzt im Handel sind, wie z. B. der Jiaogulan…

Brennnessel für die Herren, Kakaobutter und Rhizinusöl (Rhizinus natürlich äußerlich) für den Busen…, Schokolade (in therapeutischen Dosen ;-)).

Nebenbei werden wir insgesamt gesünder und auch schöner… den in der Hautpflege ist Kakaobutter fast nicht zu übertreffen.

 

Meine ganz persönliche Meinung: Durch unsere Entfremdung von der Natur, besonders durch die permanente Belastung mit Chemikalien und Schwermetallen (allein durch unsere denaturierten und gepanschten Lebensmittel), hat es unser Körper schwer, sich selbst zu helfen. Sobald wir „Natürliches“ zu uns nehmen, wie z. B. Wildgemüse, spricht unser Körper sofort freudig darauf an. Seltsamer Weise werden fast täglich neue krebswidrige Kräuter gefunden. Wie kann das sein? Ich denke, weil da halt noch etwas drin ist, was in unseren Lebensmitteln nicht mehr zu finden ist, der Körper aber dringend braucht. Somit wäre eine natürliche Ernährung an sich krebswidrig und nicht unbedingt jedes einzelne Kraut.

 

Wieviel „Vorsorge“ jeder braucht, kann ich natürlich nicht beantworten. Vielleicht fühlen Sie sich sicher, wenn Sie die Empfehlungen gewissenhaft befolgen. Vielleicht quälen sie sich auch unnötig Wochen vorher… für mich gibt es auch hier den „goldenen Mittelweg“. Wie Ihrer aussieht, kann ich nicht sagen. Alternativlos sind wir hier aber nicht 😉

 

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Als Kräuterhexe muss ich da natürlich antworten: Mitnichten!

Ja, ich merke es immer wieder, dass ich als „einfache Kräuterexpertin“ von „ernsthaften“ Wissenschaftlern nur milde belächelt werde. So habe ich erst vor kurzem versucht, Algen von einem Kieler Unternehmen zu erwerben, was mir mit der Begründung, man liefere nur an „Fachleute“ wie „Therapeuten und Kosmetikerinnen“ verwehrt wurde…

Tja, was soll ich sagen? Genaugenommen hab ich die Forschungsergebnisse der Firma hochinteressiert verfolgt und ja, auch wenn ich keine Kosmetikausbildung habe, konnte ich das begreifen…  😉

Bitte nichts gegen ausgebildete Kosmetikerinnen, aber ich hab Herbalismus studiert und bin durchaus auch in der Lage, die Wirkweisen von Inhaltsstoffen zu verstehen. Was Kräuter angeht, womöglich sogar besser als manche Kosmetikerin. Der Begriff „Therapeut“ ist ohnehin nicht geschützt und damit ebenfalls keine Qualifikation. Nun ja… wir Deutschen sind halt titelgläubig.

Das Kieler Unternehmen betreibt auch ernsthafte Forschung mit den Inhaltsstoffen von Algen. Stolz wird in einem Bericht erklärt, wie die Pflanze behandelt wird, um die wertvollen Wirkstoffe schließlich zu bekommen. Das ist nun nicht mein Weg. Dieses „Rauspulen“ der eigentlichen Wirkstoffe halte ich für falsch. Synergien (das Zusammenwirken der einzelnen Wirkstoffe) bleiben dabei unberücksichtigt.

 

Das Fixieren auf den eigentlichen „Wirkstoff“ ist m. E. das Problem: Es wird geforscht, extrahiert, synthetisiert… alte Rezepturen so überprüft (die Wirkstoffe werden festgestellt und einzeln getestet) und oft für unwirksam befunden.

Mit diesen Testmethoden kann man eben nur EINE Möglichkeit der Heilung feststellen. Ob Heilung auch anders möglich ist, wird so nicht ersichtlich. Wir „dummen“ Kräutertanten und unsere „ahnungslosen“ Ahnen haben eben auch andere Methoden angewendet, die heute nur allzu leicht als „Aberglauben“ abgetan werden. Es wurde auch gebetet, oder es wurden bestimmte Rituale eingehalten. Erst nach und nach kommt man dahinter, welche für Wirkmechanismen hier tatsächlich  hinterstehen könnten.

 

Wenn man gar bei einer richtig ernsten Krankheit, wie z. B. Krebs, mit sanften Heilvorschlägen kommt, auch wenn nur die schulmedizinische Therapie begleitend, bekommt man leicht den Stempel des gefährlichen Scharlatans aufgedrückt.

Dabei gibt es mittlerweile wirklich erstaunliche Forschungsergebnisse. Es werden Mittel (wieder-) entdeckt, die sanft und sicher sind und sich, wenn wir unseren Ahnen glauben dürfen, durchaus schon bewährt haben.

 

Wenn Sie jetzt hoffen, das solche Mittel vielleicht bald auch in der Praxis angewendet werden, muss ich sie entäuschen: Es wäre erst ein jahrzehntelanger Hürdenlauf mit Forschung, klinischen Tests und viel viel Geld zu bestehen, bevor wir so ein Präparat bekommen. Und selbst wenn es sie schon gibt (z. B. eine Brustkrebssalbe von Weleda), werden sie dezent „totgeschwiegen“. Wahrscheinlich weiß ihr behandelnder Arzt gar nicht, dass es sie gibt, oder er hält sie schlicht und einfach für unwirksam, sonst müssten die Heilerfolge ja schon medienwirksam ans Tageslicht gedrungen sein.

Es gibt sie aber noch, die Neugierigen, die Idealisten, die Offenen…

Ganz offensichtlich gehört Hanns Hatt dazu. Wie sonst sollte er auf die Idee kommen, „Riechzellen“ nicht nur in der Nase zu suchen. Bei dieser Suche entdeckte er wirklich Rezeptoren für Düfte an allen möglichen Stellen. Ich möchte hier nicht zuviel verraten, sondern Sie ermuntern, sein Büchlein

 

 

Niemand riecht so gut wie du: Die geheimen Botschaften der Düfte

 

zu lesen. Vielen Dank an dieser Stelle an Eliane Zimmermann für den Hinweis auf dieses Buch!

 

Hanns Hatt findet also „Riechzellen“ an Körperstellen, wo sie scheinbar keine Funktion haben. Zumindest können Sie die „Information Duft“ nicht weiterleiten. Dazu brauchen wir weiterhin die Nase. Was machen diese Zellen also mit dieser Information?

 

Im dargestellten Fallbeispiel experimentierte Hatt mit Veilchenduft und Prostatakrebszellen. Der Kontakt mit dem Duft bewirkte, dass der Zellkern die Information bekam: „Keine weitere Zellteilung mehr!“ – Für diejenigen, bei denen Bio schon lange her ist: Wenn sich eine Zelle nicht mehr teilt, vermehrt sie sich nicht mehr…

Hatt konnte experimentell nachweisen, dass der Veilchenduft die Teilung von Prostatakrebszellen und damit das Wachstum des Krebses, verhindert.

Müssten da in der Krebsforschung nicht alle Alarmglocken schrillen???

Duft gegen Krebs?

 

Leider geht das Alles nicht so schnell, wie ich bereits oben erklärt habe. Darauf, dass die Wirksamkeit von echten Düften auf Krebs ernsthaft erforscht wird, werden wir wohl recht lange warten müssen, wenn es denn überhaupt ein Interesse seitens eines Geldgebers für die Forschung in diese Richtung gibt. Auch fürchte ich, dass man bei gefährlichen Krankheiten sanften Mitteln keine Chance lässt. Krebs ist so angstbesetzt, das fast Jeder (und das kann ich keinem übel nehmen) erstmal alles versucht, um ihn loszuwerden, auch wenn die Nebenwirkungen hoch sind. Würden Sie z. B. freiwillig sagen: „Ok, ich teste mal die Salbe und lass alles andere weg?“ Wohl kaum, zum Experimentieren ist man der Situation weder in der Lage noch geneigt.

 

Aber es spricht absolut nichts dagegen, so ein Mittel unterstützend mit einzusetzen. Und da ich ja nach wie vor der Meinung bin, dass unsere Vorfahren nicht dumm waren, bin ich gleich mal auf die Suche gegangen, ob das Veilchen nicht wirklich schon früher benutzt wurde und ja… es wurde. Schon von Hildegard von Bingen. Da will ich gleich mal das vermutliche Originalrezept liefern (ich habe mich an anderer Stelle schon dazu geäußert, dass man nicht 100 %ig davon ausgehen kann, das die Rezepte genau so von Hildegard stammen).

 

Veilchensalbe

Antitumor-Salbe

3 Teile Veilchen

1 Teil Olivenöl

3 Teile Bockstalg/ Ziegenfett

Die Veilchen auspressen und den Saft durch ein Seihtuch geben. Das Olivenöl und den Bockstalg dazugeben. In einem sauberen Topf kochen und als Salbe auf geschwürige Tumoren oder jeden schmerzenden Körperteil auftragen. Diese Salbe kann auch bei „harmlosen“ Bindegewebszsysten, Knoten und präkanzerösen Geschwülsten, Muskelschmerzen und Kopfweh verwandt werden.

 

Ich würde das Rezept heutzutage ein wenig abwandeln. Bockstalg würd ich nicht dazutun (obwohl der möglicher Weise auch eine Wirkung hat) und ihn durch Kakaobutter ersetzen. Kakaobutter dringt gut in die Haut ein und schleust somit auch Wirkstoffe tiefer, als manch anderes Basisfett. Den Veilchensaft würde ich erst während des Abkühlvorganges dazugeben, um die Duftstoffe nicht zu gefährden. Kakaobutter hat einen niedrigen Schmelzpunkt, da reicht es sogar schon, das Töpfchen auf einen Heizkörper zu stellen. Vielleicht würde ich sogar ein wenig kostbares Veilchenwachs einarbeiten.

 

Nach den Ergebnissen von Hatt würde ich natürlich das Duftveilchen bevorzugen und nicht die „undufte“ Variante.

 

Wir haben hier also eine Salbe, die sanft und pflegend ist. Die können wir gefahrlos begleitend einsetzen. Das Rezept habe ich dem Buch

 

Krebs behandeln mit pflanzlichen Salben. Bewährte phytotherapeutische Verfahren wieder entdeckt.

entnommen.

Das Buch enthält die beste deutschsprachige Kräuter-Krebsrezeptsammlung, die ich kenne. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass sie alle Rezepte einfach nachmachen und anwenden sollen. Auch hier gibt es recht aggressive Rezepturen, die man nicht unbedacht einsetzen sollte. Ich denke schon, dass sie eine Berechtigung haben, so eine Chemo ist schließlich auch keine sanfte Alternative.

 

Allerdings hat meiner Meinung nach jeder mündige Patient ein Recht zu wissen, was es gibt. Wenn Sie betroffen sind, kann Ihnen das Buch sicherlich nützlich sein. Es gibt eine Reihe von unbedenklichen Kräuterrezepten, wie z. B. auch die Veilchensalbe, die sie durchaus einsetzen können. Die aggressiven Cremes sollten Sie aber mit einem Therapeuten absprechen.

 

Das Buch ist nicht unbedingt für empfindliche Gemüter, es werden auch Fallbeispiele gezeigt, wo das Heilungsgeschehen in detailfreudigen Farbfotos dargestellt ist. Bei den aggressiven Salben wird da auch das gesunde Gewebe angegriffen.

 

Ich selbst habe diese potenten Cremes noch nicht ausprobiert. Musste ich auch zum Glück nicht. Ich könnte mir allerdings vorstellen, das in einer aussichtslosen Lage zu tun. Meines Wissens finden die Cremes in der Tierheilkunde noch recht verbreitete Anwendung, jedenfalls in den englischsprachigen Ländern.

 

 

Eine Krankheit wie Krebs ist sehr individuell. Da gibt es nunmal nicht „die“ Pille oder „die“ Therapie, genauso wenig wie „die“ Ursache. Betroffene müssen sich da halt die Rosinen rauspicken. Optimaler Weise zusammen mit ihrem Therapeuten. In diesem Buch gibt es Einiges, das sich rauszupicken lohnt. Aber es sollte nicht die einzige Wahl sein. In vorhergehenden Beiträgen hab ich mich auch mehrfach zur geistigen Einstellung und zur Lebensumstellung allgemein geäußert.

Auch Angelika Wolf, eine bekannte Therapeutin (www.hof-hutmacher.de), hat sich dem Thema „Krebs und Lebensumstände“ in diesem Monat gewidmet und einige gute Denkanstöße veröffentlicht, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:


Tipp 1: Sei DU selbst

Wichtiger denn je scheint es zu sein, echt, authentisch, ehrlich sich selbst gegenüber zu sein. Dies auch nach außen zu leben!!!!  Für viele Menschen war der Krebs-Tod der esoterischen Bestseller-Autorin Bärbel Mohr ein Schock. Ich kannte sie nur über Freunde. Aber durch meine eigene Krebserkrankung vor 16 Jahren, und durch viele Krebspatienten, die in meiner Praxis zur Beratung kamen, bin ich mir sicher:

Wer Krebs bekommen hat, da wird/ wurde besonders viel gemogelt! Nicht umsonst heißt meine Krebs-CD: Die Guten sterben immer zuerst. (…)

Krankheit, Schicksalsschlag, Arbeitslosigkeit, Einsamkeit kommt weil innerlich Verstrickungen zum unheilen Familiensystem sind. Es werden im Leben einige Punkte gelebt, die nicht zum Herzen passen. Da wird sich in die Tasche gemogelt bis die Balken biegen. Nicht mal enge Freude merken manchmal was da alles nicht stimmt. Der Krebspatient selbst macht sich ein X für ein U vor. Wie oft habe ich in Beratungen beharrlich sagen müssen: Um eine Krankheit zu haben die zum Tode führt, muss ein Teil in einem sterben wollen!!!! Man möchte nur den Liebsten, diese Botschaft nicht sagen, man möchte ihnen kein Leid zufügen, und SO ein Wunsch ist peinlich!!

Dabei gibt es nichts heilsameres als die Wahrheit. Und so manch ein Patient hat in der Aufstellung mit Blick auf den Tod tief durchgeatmet und sagen können: Ja, zu dir will ich, aber es darf niemand wissen!!!

 

Häufig scheint die innere Wahrheit mit anderen zu teilen, wesentlich schlimmer wie zu sterben. Wenn wir die Idee haben, dass nach dem Tod die Rückkehr ins All-Eins-Sein folgt, na dann ist es doch schön nach Hause zu kommen, warum also nicht?!!!

 

Menschen zu sagen: Du, ich habe lange die Brave gespielt, aber in mir ist mächtig viel Hass!! Ich habe die Hasskappe auf, sagte mir kürzlich eine Freundin, die immer so nett war. Pu, war ich erleichtert, dann weiß ich Krankheit braucht es nicht!!!! um sonst den inneren Hass auf der Körperebene wiederzuspiegeln!!!

 

Ich weiß durch viele Gespräche, es macht mächtig Angst über diese inneren Wahrheiten zu sprechen!

 

Angst vor Ablehnung, Angst vor Zugehörigkeit, Angst vor Gesichtsverlust, Angst davor ausgelacht zu werden, Existenzangst u.v.m….

 

Für mich hat es total mit Wertschätzung mir selbst gegenüber zu tun. Ich selbst zu sein!! Und vor allem vor den Menschen die ich liebe, die mir nahe sind. Vor dem Kind, dem Partner zu weinen, auch mal auszurasten, weil es gerade innerlich so ist. Dann über die Angst, Kleinheitsgefühle und Sehnsüchte darunter zu sprechen, die immer unter Wut, Ohnmacht und allem liegt.

 

Angelika Wolf arbeitet erfolgreich mit Homöopathie und Aufstellungen. Ihre Homepage ist eine „Surfreise“ wert.

 

Sehr Lesenswertes zum Thema „sanfte Alternativen bei Krebs“ bietet aber auch der Blog von Eliane Zimmermann (den Link unter „Blogroll“ anklicken), die regelmässig über neueste Erkenntnisse von krebswidrigen ätherischen Ölen berichtet. Da ist eigentlich auch die Frage egal, was hier wirkt: Inhaltsstoff oder der reine Duft. In der Aromatherapie haben wir schließlich Beides: geballte Wirkstoffpakete und seelenbefreiende Düfte.

 

Meine Empfehlung: Da die Forschung in diesem Gebiet sicherlich noch ein paar Jahre auf sich warten lässt, schwelgen Sie nach Lust und Laune in ihren Lieblingsdüften. Massage- und Pflegeöle, Cremes…

Sicherlich gibt es hier noch reichlich unentdecktes Potential. Natürlich nur bei echten, natürlichen Ölen…

 

Und sehen Sie das unscheinbare Veilchen einfach mal mit anderen Augen!

 

Also gönnen Sie sich das Beste, Sie haben es verdient! Bei wem Sie das abfordern sollen? Na, da schauen Sie mal in den Spiegel. Dort findet sich derjenige, der Ihnen bisher das Beste verweigert hat. Und es kann sein, das Sie, im Gegensatz zu einem beliebten Werbeslogan, eben NICHT „so bleiben, wie Sie sind“… sondern ein besserer, weil zufriedenerer und gesünderer Mensch werden.

 

Denn auch was Angelika Wolf zum Thema tödliche Krankheit sagt – dass man innerlich schon irgendwo einen toten Teil haben muss – konnte ich im engsten Umfeld beobachten: Der Mensch hatte schon lange keinen Lebenswillen mehr, nur die Angst vor dem Tod ließ ihn noch klammern. Der Krebs und der darauffolgende Tod erfüllten nur noch den Beschluss der Seele auch im Körperlichen.

 

Natürlich ist das keine repräsentative Beobachtung und vielleicht trifft es auch nicht immer zu. Es soll Sie aber dazu anhalten, ein Krankheitsgeschehen stets von allen Seiten zu betrachten.

 

Ha, irgendwie kommen mir heute so viele Weisheiten aus Spielfilmen in den Sinn: „Das Leben findet immer einen Weg“ (Jurassic Park) und „solange es Menschen gibt, gibt es Hoffnung“ (woher weiß ich nicht…) und „wenn morgen die Welt untergehen würde, würde ich heute noch ein Bäumchen pflanzen“ (zugegeben, kein Film, aber ein kluger Kopf).

 

Eine schöne Adventszeit!

 

 

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ein Zeitungsartikel in der FAZ ließ mich den Gedanken des vorhergehenden Beitrags weiterführen…

Wer grad krank ist, hat hier sicherlich sofort die Antwort parat. Vielleicht kennen Sie das Sprüchlein:

Alle Wünsche werden klein, gegen den, gesund zu sein!“

Und wie so oft, steckt hier wirklich viel viel Wahrheit drin. Ich meine jetzt nicht, das Gesundwerdenwollen. Das will mit Sicherheit jeder, jedenfalls bewußt. Unbewußtes will ich hier mal außer Acht lassen. Aber am Anfang steht: „alle Wünsche werden klein“: Die Krankheit fordert, dass ich einzig und allein sie im Fokus habe. Und das ist vielleicht der Schlüssel.

In der Schulmedizin gibt es eine einfache Gleichung: Krankheit = Böse. Das rechtfertigt nahezu jede Maßnahme, die Krankheit auszumerzen, man arbeitet schließlich gegen das Böse, gegen einen Fehler in Gottes Schöpfung. Womit wir schon mal unterstellen, dass ein göttliches Wesen Fehler macht. Oder wir sind gar so aufgeklärt, dass wir an nichts Übersinnliches glauben, die Entstehung von Krankheiten aus negativen Umwelteinflüssen und, zur Zeit sehr beliebt, Genfehlern, herausinterpretieren.

Könnte Krankheit nicht doch einen tieferen Sinn haben, oder eben, für unsere kopflastigen Mitmenschen, ein von der Evolution zur Wiederherstellung des Gleichgewichts eingesetzter Mechanismus sein?

Ein Artikel aus der FAZ sollte uns da wirklich zu denken geben:

„Nach einer durchgestandenen Mumpserkrankung verringert sich für Frauen deutlich das Risiko, im späteren Leben an Eierstockkrebs zu erkranken (West R., Cancer 1966, 19:1001-1007). Auch andere Krebsarten sind nach einer Mumpserkrankung seltener (Albonico H.U., Med Hypotheses 1998, 51(4):315-320). Mumps in der Kindheit senkt ausserdem die Wahrscheinlichkeit im späteren Leben an Multiple Sklerose zu erkranken. (Kesselring, J. Schweiz Med Wochenschrift 1990, 120:1083-1090).“

Heutzutage lächeln Mediziner bestenfalls nur milde über unsere Großeltern, die alle Kinder bei Kinderkrankheiten „zusammenpackten“, damit die Kinder das hinter sich hätten. Kinderkrankheiten sind harmlos. Jedenfalls im Kindesalter. Ja, ich weiß, es können sich auch lebensbedrohliche Zustände entwickeln, bei den Masern zum Beispiel. Und trotzdem packten unsere Eltern und Großeltern die Kinder zusammen und ließen Sie die Krankheiten durchstehen. Sie wußten auch, das es zu Fällen kommen kann, wo der Zustand kritisch wird. Sie merkten aber auch, dass unsere Kinder nach jeder durchstandenen Krankheit einen Entwicklungsschub machten. Sie wurden etwas erwachsener und reifer.

 

Die Klostergärten unserer Vorfahren bergen auch heute noch zu hebende Wissensschätze (Abb.: Klostergarten Glastonbury)

 

In unserer Zeit zählen diese Argumente nicht. Man erklärt, dass Todesfälle möglich sind (wie im Autoverkehr und in der Badewanne auch…) und wenn das nicht hilft, wird der neuerdings angeblich aggressivere Verlauf ins Spiel gebracht.

Ob Kinderkrankheiten aggressiver verlaufen, weiß ich nicht. Wenn ja, sollte man sich mal fragen, warum. Wenn wir über die heutige Jugend nur noch den Kopf schütteln, sollten wir uns mal überlegen, ob die vielleicht gegen Kinderkrankheiten „durchgeimpft“ sind und ob ihnen da irgendwelche Reifephasen fehlen könnten. Eine gewagte These? Mag sein, aber damit steh ich nicht allein.

Aber zurück zum Artikel… eine durchlebte Mumpserkrankung verringert das Krebsrisiko und auch das Multiple Sklerose Gefahr. Hier sollten wirklich alle Alarmglocken schrillen… Unserer Wissenschaft sind bis heute die Mechanismen nur in Ansätzen bekannt! Und immer noch wird zu voreilig in gut und böse kategorisiert. Eigentlich sollte uns die Geschichte schon gelehrt haben, dass man mit dem völligen Ausmerzen einer Sache, eine andere über Gebühr stärkt.

Wir können kein risikofreies Leben führen. Auch wenn uns Pharmazie und Versicherungsunternehmen das gern suggerieren wollen, um ihre Produkte an den Mann zu bringen. Besonders wir Deutschen sind so leicht zu kriegen. So überversichert wie wir ist weltweit kein anderes Volk. Eine Kollegin sagte mal zu mir: „Ich habe keine Lebensversicherung, ich will echte Tränen an meinem Grab!“ Womit sie eigentlich schon zum Kern kommt: Eine Versicherung versichert einen nicht gegen das Unglück oder den Vorfall. Ein bisschen Geld kann ich möglicher Weise bekommen. Finanzielle Absicherung kann aber auch anders aussehen.

Kann Krankheit oder Unglück auch einen Sinn haben? Ist Krankheit vielleicht der Wink mit dem Zaunpfahl?

Mir sagte einmal ein Therapeut, dass wir, wenn wir im Leben mit Problemen konfrontiert werden, eine geraume Zeit haben, diese zu lösen. Sollte das schließlich nicht möglich sein und wir uns wirklich mit der Situation nur noch quälen, entwickelt sich die Krankheit und nimmt der Seele die Last…

Also spätestens jetzt sollten wir realisieren, dass die Krankheit sich entwickelt hat, weil etwas in unseren Lebensumständen nicht stimmt. Eine Krankheit ist das rote Alarmlämpchen. Ich denke, das trifft wirklich auf viele, wenn nicht gar auf alle Krankheiten zu. In meinem Umfeld konnte ich das jedenfalls immer nachvollziehen. Louise Hay hat die Krankheitsursachen in ihrem Klassiker ja bereits zusammengestellt. Wenn Sie hier nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, sondern den Sinn als solchen erfassen, kann das Büchlein eine Lebenshilfe sein.

Eingeprägt hat sich mir besonders die Kombination: Pickel = kleine Wutausbrüche. Ich könnte mir das gut vorstellen. Gerade in der Pubertät leidet man ja besonders. Kritiker werden einfach einen Hormonüberschuss als Schuldigen betiteln. Aber warum schießen nicht nur meine Emotionen, sondern auch meine Hormone über? Es gibt durchaus auch Jugendliche, die relativ unbeschwert durch die Pubertät kommen.

Und schwere Krankheiten, wie Krebs? Auch hier bestätigen immer mehr Mediziner und Wissenschaftlicher den seelisch-emotionalen Zusammenhang.

Ja, sogar bei dem beliebten Thema „Kreislaufkrankheiten“ gibt es Neues. So wird uns immer wieder klargemacht, dass z. B. Fettleibigkeit eindeutig Herz-Kreislaufkrankheiten forcieren würden.

Seltsamer Weise laufen die Statistikkurven der „Dickwerdenden Amerikaner“ nicht mit der „Zunahme der Herz-Kreislaufkrankheiten“ parallel.  Das „Moppelsyndrom“ der Amerikaner hätte diese Krankheiten auch sprunghaft ansteigen lassen müssen… Hier schweigt sich die Statistik aus.

Es geht also nicht so einfach: schwarz-weiß, gut-böse…

Viele Heiler sehen in Krebs inzwischen sogar als einen „guten Botschafter“ an. In der deutschen Literatur hab ich solche Äußerungen noch nicht gefunden. Er ist die letzte mahnende Instanz, die zur Umkehr bewegen will, weil sonst meine Erdenzeit verwirkt ist. Viele ehemals Krebskranke können das bestätigen. Ich will hier nicht behaupten, das wäre immer so und wie wunderbar es wäre, Krebs zu haben, nein, ganz bestimmt nicht. Ich möchte nur ermutigen, einmal anders mit Krankheit umzugehen.

Wir sind ja eher dran gewöhnt, alles Unangenehme „wegmachen“ zu lassen. Krebs rausschneiden, die Pille gegen den Schmerz, ja die Werbung zeigt es uns ja: Wirf eine Pille ein und schon kannst du doch in die Kneipe, ins Theater, zum Schlittschuhlaufen…

Wir setzen uns nicht mit unserer Krankheit auseinander. Wir überlassen die Beseitigung Anderen. Unsere Wünsche werden nicht klein, gegen den, gesund zu sein. Wir wollen einfach die Krankheit über Medikamente ignorieren und weitermachen, wie bisher. Das die „ungehörten“ Krankheiten dann mal eben heftiger werden, kann man sich auch denken.

Aber auch, wenn ich mich einlasse und den Sinn der Krankheit erfassen möchte, ist das leider keine Garantie. Wir sind schon zu hirnlastig geworden und wollen Zusammenhänge über die Logik begreifen. Die Seele ist nicht logisch. Und Logik hilft nicht, weil uns die großen Zusammenhänge eben noch gar nicht klar sind. Sonst würde uns dieser Mumps-Krebszusammenhang nicht so aus der Bahn werfen. Wir verstehen ihn nicht und sind geneigt, ihn als Humbug dazustellen.

Da sagt uns der Blutdruck deutlich: „wechsle deinen Job, dein Chef ist unbelehrbar, da stellst du dein Licht unter einen Scheffel, du hast Besseres verdient“ und wir ersticken diese Stimme mit Tabletten. Wir haben mehr Angst vor Arbeitslosigkeit als vor drohendem Herzinfarkt…

Wir passen unseren Körper und mehr und mehr auch unsere Seele mit Chemikalien den Umständen an, statt die Umstände zu ändern. Das sich der Körper irgendwann doch noch über dann vielleicht schwerere Krankheit Gehör verschaffen will, liegt eigentlich auf der Hand.

Was machen wir, wenn wir die Krebsdiagnose bekommen? Tun wir uns etwas Gutes? Denken wir endlich mal an uns? Meist nicht. Wir malträtieren unseren Körper mit Chemo oder Strahlentherapie, laufen die ganze schulmedizinische Therapie ab, und verschieben das Leben auf die erhoffte gesunde Zeit nach der Therapie.

Ob wir die Zeit nach der Therapie noch erleben, wissen wir aber nicht.

Die Krankheit wird mit allen Mitteln bekämpft, der Körper leidet mit, aber der MUSS er halt durch… ob er will, oder nicht.

Wäre ich der Körper, hätte ich spätestens hier die Nase voll. Ich ringe um Aufmerksamkeit, was scheinbar nur mit Krankheit geht, mein Besitzer versteht unter „Kümmern“ nur Vitamine, Medizin und Sport und meint damit, seiner Sorgfalt Genüge getan zu haben und ich würde härter malträtiert, als vorher. Hab ich denn auch Spaß gehabt, hab ich gelebt? Oder nur funktioniert? Ich würde die Kommunikation mit meinem Besitzer aufgeben und ins Nirvana gehen.

Eigentlich möchte ich jedem schwer Erkrankten zurufen: Werd jetzt egoistisch! Auch wenn du dabei über das Ziel hinausschießt! Denk an dich, gönn dir das Beste! Wenn du Chemo machen willst, dann tu das, aber gönn dir trotzdem noch Auszeiten und Dinge, die du schon immer wolltest. Sei ruhig mal zickig und nicht immer höflich. Lass es raus. Wenn du keine Chemo machen willst, dann tu das, dann lebe jetzt, quetsch aus deinen letzten Tagen soviel Freude, wie möglich. Es kommt nicht darauf an, wie lange man lebt, sondern wie gut. Ja, Krebs hat keine gute Prognose. Ja, wir könnten dran sterben. Aber sterben müssen wir so oder so. Es könnte auch das nächste Auto sein. Mit dem Leben erst anfangen, wenn ich so eine Diagnose bekomme, ist ein wenig arg spät und dann auch nicht mehr so einfach. Aber es gibt wirklich Fälle, wo sich Seele und Körper wieder vertragen haben und der Krebs, weil er nicht mehr gebraucht wurde, ging… Ein Fall sitzt hier an der Tastatur.

Ihr Arzt sagt es Ihnen vielleicht nicht. Aber die meisten von uns haben ständig irgendwelche Krebszellen im Körper. Und unser Körper hat kein Problem damit und vernichtet die. Wie all die anderen schädigenden Eindringlinge auch. Der Krebs scheint sich nur entwickeln zu können, wenn der Körper diese Zellen nicht mehr eliminiert. Warum er das tut, ist noch nicht geklärt. Natürlich ist ein gesundes Immunsystem eines der ersten Ziele zur Behandlung von Krebs. Aber manchmal reicht das nicht. Hier spielt meiner Meinung nach eben die Seele mit. Schulmediziner sehen das anders, haben aber den Auslöser auch noch nicht gefunden. Nicht jeder Raucher kriegt Lungenkrebs. So einfach sind Krankheiten nicht zu erklären.

Was also tun, wenn ich krank bin?

  • hör in deinen Körper hinein. Oft kommt man dahinter, was wirklich der Auslöser war. Da kann ein Abstellen der Umstände, oder ein bloßes Erkennen schon ausreichen, um zu gesunden.
  • gib deinem Körper die Chance auf Selbstheilung. Bei akuten und gefährlichen Zuständen, gibst du natürlich zuerst dem Arzt die Chance. Du kannst Selbstheilung durch sanfte Hausmittel unterstützen.
  • kriegst du die Krankheit nicht in den Griff, such einen Therapeuten. Lies genau: Such DU! Lass dir keinen aufschwatzen. Es ist immer wichtig, dass du mit Leib und Seele an der Heilung teilnimmst. Wenn du die Therapie anderen zu Liebe machst und nicht dahinter stehst, kannst du es gleich sein lassen. Außerdem solltest du die Verantwortung nicht abgeben. Bleib aktiv am Heilungsprozess beteiligt.
  • Auch wenn du dich in therapeutische Hände begibst, solltest du nicht in Passivität verfallen. Informiere dich und gönne dir unterstützende Maßnahmen. Teile auch deinem Behandler deine Entscheidungen mit.
  • Solltest du tatsächlich am Ende deines Lebensweges angekommen sein, so ist es dein gutes Recht, eine aussichtslose Therapie zu beenden und deine letzten Tage an einem Ort deiner Wahl oder mit den Menschen deiner Wahl zu verbringen. Auch wenn es dir schon recht schlecht gehen sollte und du das Bett nicht mehr verlassen kannst, wäre das möglich. Wenn deine Lieben einverstanden sind, kannst du auch zu Haus gepflegt werden.

Auch bei der Diagnose „Krebs“ hat man meistens noch genug Zeit, ein paar Tage in sich zu gehen, um nicht aus der Panik heraus zu entscheiden. Wenden Sie sich in diesem Fall auch gern an die „Gesellschaft für biologische Krebsabwehr“.

 

Ich hab tatsächlich Menschen kennengelernt, die sich auf der Diagnose „schulmedizinisch unheilbar“ ausruhen. Sie tun nichts mehr, weil es ja nichts gibt, was helfen könnte. Sie ergeben sich, oft wütend, manchmal traurig, oder auch gleichgültig, dem Schicksal.

Es heißt aber „schulmedizinisch“ nicht heilbar. Es kann durchaus sein, dass andere Methoden doch noch helfen könnten. Ja, es kann sogar sein, dass der Körper das mal eben selbst macht. Es sei denn, sie haben ihm eingeimpft, dass das nicht geht.

 

Eine Krankheit, deren Botschaft, oder meinetwegen rein wissenschaftlich gesehen, auch deren Ursache (Ich meine wirklich Erstursache und nicht Symptom, hier tappt die Medizin oft noch im Dunkeln), erkannt wird, kann somit wirklich ein Geschenk sein. Sie tun sich natürlich einen Gefallen, wenn sie schon die kleinen, harmlosen Geschenke verstehen, auspacken und bearbeiten, damit die große Bescherung nicht nötig wird. Auch wenn die Botschaft ein schlichtes Immunsystemtraining ist, wie bei den Erkältungen oft der Fall, oder, wenn der Artikel der FAZ so stehengelassen werden kann, durchaus auch bei ernsteren Krankheiten der Hintergrund sein könnte.

 

Unser Umgang mit Krankheit sollte überdacht werden.

 

Vielleicht denken Sie bei einer guten Tasse Kräutertee nach. Denn bis wir das Geheimnis um Gesundheit und Krankheit gelöst haben, müssen wir uns ja behelfen. Dabei muss man nicht unbedingt die dicken Kräuterenzyklopädien wälzen.

Um uns mit guten Nährstoffen zu versorgen, suche ich mein Wildgemüse auf fetterem (unbelasteten) Boden. Hier finde ich Brennnessel, Gänseblümchen und Löwenzahn, die Kardinalpflanzen um wieder zu Kräften zu kommen. Das ist ein guter Anfang. In einer netten Buchhandlung finden Sie sicherlich auch weiterführende kleine Büchlein, um ihr Wildgemüserepertoire zu erweitern. Und dann gehts ans Sammeln. Das geht nur stressfrei und langsam. Eine gesunde Entschleunigung schon vor dem Genuss.

Wenn Sie mit einer ernsthaften Krankheit zu kämpfen haben, bieten Löwenzahn und Co. immer noch eine gute Grundlage, um die Kräfte zu stärken. Zur reinen Behandlung bedarf es dann aber wohl mehr. Hier helfen uns Pflanzen, die tatsächlich um ihre Nährstoffe „kämpfen“ müssen. Die Anpassungsfähigen, Zähen, Unbeugsamen… Erwandern Sie doch mal solche scheinbar „lebensfeindlichen“ Gebiete und schauen sie sich die Pflanzen an, die mit der Umgebung klar kommen. Nehmen Sie mal eine oder zwei ansprechende mit. Es könnte z. B. die Schafgarbe sein, die schon immer gegen allerlei Gebrechen genutzt wurde und auch als „Strahlenschutzpflanze“ ihren Einsatz findet. Eine Frauenpflanze schlechthin. Es könnte das Tausendgüldenkraut sein, dass unseren Vorfahren Tausend Gulden wert war… Einbildung? Oder doch so ein Heilpotential?

Vielleicht finden Sie auch eine eher giftige Pflanze anziehend. Das muss kein Widerspruch sein. Natürlich empfehle ich nicht, diese als Tee zuzubereiten. Man kann sich ihr aber homöopathisch nähern. Wenn Sie mehr über eine so gefundene Pflanze herausfinden wollen, schauen sie nicht nur in ein klassisches Kräuterbuch, sondern schauen Sie auch mal, ob es eine homöopathische Verwendung gibt. Vielleicht haben Sie auch eine „Bachblüte“, ein Blütenmittel, das über Schwingung heilt.

 

Ja und auch unter den „düsteren, bösen“, vom Volksglauben den Hexen zugeordneten Pflanzen, kann ich Hilfe finden. Da die Hexenpflanzen ungeheure Kräfte haben, können Sie nicht nur Leben, sondern auch Tod bescheren. Sie sind oft Helfer, wenn ich mich tatsächlich schon auf der Gratwanderung zwischen Leben und Tod befinde.

Ein Experimentieren verbietet sich damit natürlich. Ein Befassen nicht. Und da das vor uns schon so manches kleine Naturheilmittelunternehmen gemacht hat, finde ich die gefährlichen Pflanzenschwestern in verträglicher Form im Handel, z. B. eine Schierlingscreme zu unterstützenden Brustkrebsbehandlung.

 

Heilkraut oder Heulkraut… eine Frage der Dosierung, besonders auch bei der Bilse…

 

Das uns todbringende Pflanzen vielleicht auch vorm Tod retten können, ist schon seltsam. Sie lehren uns damit aber, dass nichts so schlecht ist, das es nicht auch irgendwo gut ist, dass alles in der Schöpfung seinen Sinn hat, wenn er sich uns vielleicht auch noch nicht erschlossen hat und schließlich auch, dass die Dosis das Gift macht. Das gilt nicht nur für Sustanzen, die wir zu uns nehmen sondern auch für Lebensumstände und Beziehungen. Auch zuviel Arbeit kann Gift sein, auch zuviel „Liebe“ (Klammern) kann Gift sein.

 

Wenn Sie sich auf diese Reise einlassen und wachen Sinnes durch die Natur streifen, müssen Sie automatisch andere Dinge etwas kürzen. Vielleicht die Arbeit, das Aufreiben für andere, das Verfallen in Depressionen… schon das kann heilsam sein. Sie ändern etwas in ihrem Leben.

Die Naturvölker und Weisen eines Volkes glauben sowieso, dass wir am Besten aus der Natur direkt und nicht aus Büchern lernen. Nun, die Antworten zu ungeklärten Fragen finden sich in keinem Buch. Also ist es keine schlechte Idee, diesem Weg einmal zu folgen. Auch damit wir lernen, mal wieder mit uns allein zu sein. Das können nur noch wenige. Sie verfallen meist in hektische Betriebssamkeit, nur um nicht über das eigene Leben nachdenken zu müssen.

Wenn das alles nicht so fruchtet, besuchen Sie doch mal uns Muschelschubbser. Der Nordseewind bläst Ihnen schon mal ordentlich das Hirn frei. Das Reizklima macht seinem Namen alle Ehre und fordert dem Körper umgehende Reaktionen ab. Und zur Eile antreiben, lassen wir uns auch nicht.

Einfach mal eine andere Perspektive einnehmen… Wenn der bisherige Weg nicht erfolgreich war, dann sollte man mal einen anderen nehmen (Buchtipp: Die Mäusestrategie für Manager: Veränderungen erfolgreich begegnen – ein recht deutlicher Einblick ins menschliche Festhalten am Gewohnten mit Schmunzelgarantie…).

 

Alles Gute!

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