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Archive for August 2011

Nein, das wird absolut kein Plädoyer dafür, noch mehr Wasser zu trinken. Das schlabbert sogar mein innerer Schweinehund nicht so gern im Übermaß. Wobei das „Übermaß“ im Wassertrinken noch gar nicht definiert ist. Tatsächlich ist auch hier  das Übertreiben eine gefährliche Sache. Aber so etwas geht kaum durch die Medien. Die ganzen „Trink-viel-Wasser“-Kampagnen sind meist von den Getränkeherstellern gesponsert.

Ich hab nur immer Gedacht, bei den kursierenden Litervorgaben sind gerade die armen Wüstenvölker vom Aussterben bedroht. Aber scheinbar gehts denen ganz gut…

Es ist natürlich unstrittig, das zu wenig auch nicht gut ist. Gerade alte Menschen bringen sich damit leicht in Gefahr. Aber wenn ich, wie in der Werbung, überall Zettel mit Trinkerinnerungen habe, dann stimmt doch da etwas nicht.

Ich mag schon deshalb nicht so viel Trinken, weil ich dann vom Klo gar nicht mehr runter komme. Mein Körper scheint doch Tuareg-Gene zu haben. Vielleicht käme ich in einer Wüste ganz gut zurecht.

Nun… zum Wassertrinken braucht ihr keine Rezepte. Ich denke, dass kriegt ihr auch ohne mich hin. Wer dazu Post-its braucht, der wird wahrscheinlich eh auf die Hilfe anderer angewiesen sein.

Darum möchte ich hier einfach gesunde und schmackhafte Getränke vorstellen, die zwar Arzt und Apotheker nicht ersetzen, aber viel zum Gesundungs- und Heilungsprozess beitragen können. Wir Deutschen halten uns ja oft für den Nabel der Welt und gucken dabei nicht über den Tellerrand. Dabei hätten wir da eine recht interessante Aussicht auf Dinge, die sich anderswo längst bewährt haben. So z. B. die leckeren und wertvollen

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Smoothies (auf deutsch unspektakulär: cremiges Ganzfruchtgetränk)

Ihr kennt sie vielleicht nur aus dem Supermarktregal, fertig angemischt, aus verschiedenen Früchten. Das ist natürlich schon mal nicht schlecht. Aber selbstgemacht, vielleicht auch mit den Zutaten auf die Beschwerden abgestimmt, sind sie wertvoller und wirksamer.

Wer sich ob des Sommers vor Frust vielleicht die Bikini-Figur wieder versaut hat, der greift genussvoll zum:

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Apfel-Aprikosen-Schlankmacher-Smoothie  

6 getrocknete Aprikosen

125 ml Apfelsaft

100 g fettarmer Biojoghurt

ein Hauch Muskatnuss

Die Aprikosen in wenig Wasser weichkochen, dann im Mixer mit Joghurt und Apfelsaft cremig rühren, den Muskat überhauchen… 😉

So einfach, so wirksam. Und fast eine kleine Mahlzeit. Die Aprikosen sind reich an Ballaststoffen und stillen gleichzeitig den Japp auf Süßes. Äpfel dämpfen den übermäßigen Appetit und helfen der Verdauung. Gesund und lecker. Eine Frühstücksalternative für die nächsten guten Vorsätze.

Eine Tasse voll Gesundheit 

Aber auch wenn unsere Hormone ein wenig außer Rand und Band geraten, wie z. B. in der Menopause oder kurz vor unseren Tagen, können wir die Beschwerden einfach wegschlemmen, mit dem Smoothie

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Avocadotraum

1 reife Avocado (geschält, entkernt)

1 Knoblauchzehe

Saft einer halben Zitrone

300 ml Reismilch

etwas Salz und frischgemahlenen Pfeffer

ein paar Korianderblättchen als leckere Dekoration

Auch bei diesem Smoothie die Zutaten im Mixer zerkleinern und mischen, bis das Getränk cremig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit Koriander garnieren.

Die zarte, fluffige Konsistenz, der cremige, würzige Geschmack, reichen normaler Weise aus, um die typischen Essgelüste dieser Zeit zu befriedigen. Besonders die Avocado ist hier hilfreich, weil sie reich an Vitamin B und E ist und außerdem das Nervensystem besänftigt. Einen Versuch ist das doch wert!

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Selbst die Seele profitiert von „flüssiger“ Hilfe. So lohnt es sich z. B. für ängstliche Menschen, einmal die

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Italienische Tomaten-Kartoffelsuppe   zu probieren

4 El Olivenöl

1 große Zwiebel in Scheiben

1 Lorbeerblatt

1 kg Kartoffeln geschält und grob gehackt

500 g Tomaten, enthäutet, gehackt

2 Handvoll Basilikumblätter

1,5 Liter Wasser

Salz, Pfeffer

Die Zwiebel und das Lorbeerblatt in einem El Olivenöl bei mittlerer Hitze 4- 5 Minuten erhitzen. Die Kartoffeln und etwas Salz hinzufügen und bedeckt bei schwacher Hitze etwa 5 Minuten garen lassen. Das Wasser hinzugeben und bedeckt etwa 20 Minuten köcheln, bis die Kartoffeln weich sind. Dann mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken.

Die Tomaten mit einem El Olivenöl in der Pfanne bei mittlerer Hitze kochen, bis die Masse andickt, dabei die Tomaten zerdrücken, um eine soßenartige Konsistenz zu erhalten. Abschmecken und zu den Kartoffeln geben.

Das Basilikum mit 2 El Öl und etwas Salz und Pfeffer in den Mixer geben.

Das Süppchen mit einem Löffelchen Basilikumpaste und viel frischem Pfeffer servieren.

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Allein die Kartoffeln sind hier schon eine wunderbare Mineralstoff-, Kalium-, und Vitamin B – Quelle (optimal als Pellkartoffeln), was das Nervensystem streichelt.  Die Tomaten bereichern das Gericht mit den Vitaminen A und E und mit viel Eisen. Das Basilikum schließlich macht aus dem Süppchen ein natürliches Beruhigungs- und Entspannungsmittel. Er wirkt auf den angespannten Körper und vertreibt die Angst.

Eine schmackhafte „Arznei“ für alle stressbedingten Symptome…

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Du bist, was du isst (und trinkst), Arznei muss nicht bitter sein. Und die Gesundheit zu pflegen ist viel leichter, als die Krankheit zu heilen. Es gibt tatsächlich Kräuter, die einen Krebsausbruch verhindern können, aber wenn die Krankheit erstmal da ist, leider nicht mehr so wirksam sind.

Wir selbst können natürlich nicht feststellen, ob uns unsere Lebensmittelausswahl vor der einen oder anderen Krankheit bewahrt hat (so was geht nur im Laborversuch), aber die Statistik ist auf unserer Seite. Wer sich ein bisschen Intuition und Körpergefühl bewahren konnte, merkt auch selbst, was ihm gut tut (wer nach dem Essen müde wird, sollte seinen Speiseplan mal überdenken).

Also ran an die Gesundheit…. (überlasst den Fischen das Wasser! 😉  )

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Wir sind nicht Gott…

nun, ich möchte hier keine religöse Diskussion lostreten. Es gibt schon Mitmenschen, die glauben, dass wir als Gotteskinder nun mal auch Götter sind. Oder eben Götter sind, die es nur nicht wirklich genau mitbekommen haben, dass sie mehr können…

Nun ja… wie gesagt, nichts gegen diese Thesen. Aber wenn wir wirklich göttlich sind, dann leiden wir zumindest an Gedächtnislücken erheblichen Ausmaßes.

Andererseits – wenn wir mal schauen, mit welcher Inbrunst wir die Ziele mancher wissenschaftlicher Forschung verteidigen: Als wären wir allmächtig und allwissend! Wir glauben, die Auswirkungen voll im Griff zu haben, wenn wir der Schöpfung ins Handwerk pfuschen und per Genmanipulation oder anderen technischen Raffinessen „verbesserte Modelle“ in den Umlauf bringen.

Ob es den wirklich „Verbesserungen“ sind, stelle ich aber ernsthaft in Frage. Denn das Gesamtbild erfasst unser kleines Menschenhirn gar nicht. Wir vergleichen bei unseren Entscheidungen nur einige wenige Parameter. Und immer wieder werden diese Entscheidungen mit dem Totschlagargument „alternativlos“ untermauert.

Ein Beispiel:

Wir (oder die meisten von uns) lieben Wein, oder Traubensaft. Nun laufen Weinreben recht leicht Gefahr, von Mehltau befallen zu werden. Was liegt dem wissenschaftlich geprägten Hirn näher, als mehltausresistente Pflanzen zu züchten und alles ist gut.

Alles ist gut? Nicht unbedingt. Was haben wir gemacht? Wir haben eine Pflanze per eigenmächtigem Eingreifen in die natürliche Selektion gegen Mehltau geschützt. Fein. Das ist ja auch eine üble Sache, so ein Mehltau. Der muss weg. Und eine normale Weinpflanze kann sich gegen Mehltau nicht schützen.

Kann Sie nicht?

Nun, manch ein Bauer oder Gärtner, der seine Kulturen ob des Mehltaubefalls verloren hat, mag das bestätigen. Tatsächlich bilden aber Pflanzen Wirkstoffe gegen Parasiten und Krankheiten. Der Wein u. a. „Resveratrol“. Da die Wirkstoffe meist erst bei Befall gebildet werden, kann es da natürlich bei mancher Pflanze schon zu spät sein.

Pflanzen können sich bei Befall gegenseitig warnen. Meist geht das über Duftstoffe… Vielleicht kann man sich vorstellen, dass die Duftnachricht nicht ankommt, wenn Chemikalien (Pflanzenschutzmittel), die Nachricht verwässern.

Gut… also Pflanzen können Abwehrstoffe gegen Parasiten und Krankheiten bilden, aber ist es nicht einfacher, resistente Pflanzen zu züchten und damit auf Nr. sicher zu gehen?

Tja, das scheint so… aber Schein ist nicht unbedingt Sein. Möglicher Weise ist das aus Sicht der Pflanze tatsächlich ein Gewinn, aber sicher wäre ich mir da auch nicht.

Die Pflanzenkonsumenten dagegen müssen ein Wirkstoffdefizit hinnehmen. Denn gerade diese Wirkstoffe, die die Pflanzen gegen Schädlinge, oder als Kommunikations- und Lockmittel bilden, sind oft unsere Medizin. Die ätherischen Öle fallen auch in diese Kategorie. Das Resveratrol im Wein z. B. gilt bei vielen nahezu als Zaubermittel und brachte dem abendlichen Gläschen Rotwein einen guten Ruf ein.

Es scheint ein erstaunliches Potential zu haben, die Forschungen weisen auf Hilfe bei:

  • Krebs (Initiiert die Apoptose – den Zelltod)
  • Arteriosklerose
  • Alzheimer
  • möglicher Weise auch MS
hin.
Resvertrol kommt auch im japanischen Staudenknöterich und in Himbeeren vor. Allerdings bilden alle diese Pflanzen den Wirkstoff nur, wenn es auch was zum Wehren gibt. Bei Parasitenbefall oder in feuchten Sommern…
Und natürlich auch nur, wenn es keine mehltauresistenten Züchtungen sind.
Daher ist natürlich auch nicht jedes Gläschen Rotwein so wirksam. Diese schwankenden Wirkstoffe machen Studien leider auch nicht leichter.
Nein, ich will hier niemanden verdammen, der mehltausresistentes Gemüse im Garten hat. Ich möchte nur zur Vorsicht mahnen. Die Natur (oder Gott, die Schöpfung…) hat sich schon was dabei gedacht, die Lebewesen so zu gestalten, wie sie sind. Wir haben längst noch nicht alle Zusammenhänge und symbiotischen Bezüge erfasst, maßen uns aber an, die Wirkstoffgehalte am Besten selbst zu bestimmen. Das geht so weit, dass die französischen Lavendelbauern kurz vor der Ernte die Wirkstoffe per Flugzeug noch mal übers Feld verteilen, wenn der Lavendel Gefahr läuft, nicht die „Normwerte“ der Arzneimittelbücher zu erreichen.
Man kann die Natur nun mal nicht normen. Auch das Wetter nicht. Patienten schon gar nicht. Wir fangen viele Dinge einfach an, ohne Testreihen, Versuche oder vielleicht auch mal das Anhören der Kritiker.
Pflanzen kann man nicht auf Wirkstoffe reduzieren. Menschen auch nicht. Alles hat seinen Sinn und findet meist auch eine natürliche Balance, wenn der Mensch nicht eingreift…
Aber das kann er ja leider nicht lassen. Mit Sorgenfalten beobachte ich, dass teilweise schon 50 % der landwirtschaftlichen Flächen (Niedersachsen) für Biogas genutzt werden (ich wüsste gern mal, was an der megagespritzten Pampe noch Bio ist) und frage mich, wohin unsere Lebensmittelpreise noch steigen, nachdem das Wetter uns dieses Jahr einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.
Meine Sorgenfalten werden geradezu zu Schluchten, wenn ich sehe, dass die Maisfelder für Biogas immer größer und größer werden, weil die Knicks zur besseren Bearbeitung weichen müssen, wie immer öfter „Roundup“ sämtliches Leben auf den Feldern vergiftet…wer im Frühjahr durch Schleswig-Holstein fährt, sieht immer öfter tote Mondlandschaften, statt blühenden Raps…  für meine letzte Rapsblüte musste ich nach Nordrhein-Westfalen.
Traurig…
Ich sehe aber auch, dass immer mehr und mehr Umdenken stattfindet. Ich hoffe, dass wir die Umkehr noch schaffen. Ich hoffe, dass wir nicht weiterhin so überheblich sind und die Schöpfung für minderwertig halten und uns stolz auf die Brust klopfen, weil wir meinen, wir können es besser.
Ja, die Medizin hat ungeheure Fortschritte gemacht, aber die Menschheit ist nicht gesünder.
Vielleicht sollte man Mensch, Pflanze und Tier nicht an die Lebensbedingungen anpassen, sondern die Lebensbedingungen verbessern. Nicht Medikamente gegen die Nebenwirkungen von Medikamenten einnehmen, sondern auch den Menschen wieder „wehrfähig“ zu machen. Unsere Körper endlich in die Selbständigkeit entlassen.
Ich bin jetzt 50… ein halbes Jahrhundert. Ich nehme z. Zt. keine Medikamente gegen irgendetwas ein. Damit dürfte ich schon mal zu einer Minderheit gehören. Es scheint schon völlig normal, seine Blutdrucksenker oder Diabetestabletten im Handtäschchen zu haben. Oder ein paar Psychopharmaka… der Beruf (die Schwiegermama, die Kinder, der Mann…) ist ja so stressig.
Fragt euch: Seid ihr glücklich? Fallt ihr abends wohlig müde ins Bett oder schlicht nur „geschafft“ und „völlig fertig“?
Erstere können beruhigt weiterschlafen, Letztere sollten etwas ändern.
Ihr könntet:
  • nur noch Dinge kaufen (essen, benutzen) die mit Liebe gefertigt wurden
  • ehrliche und einheimische Unternehmen unterstützen (Ja, wenn wir beim Bauern nebenan kaufen, überlebt er vielleicht auch ohne Biogas)
  • die „Richtigen“ bei der nächsten Bundestagswahl wählen (das ist wohl das Schwerste 😉 )
  • Aufklären, wenn euch Missstände auffallen
  • euch nichts mehr gefallen lassen, auch nicht vom Chef… (man muss in Deutschland nicht verhungern! Und die meisten Chefs schätzen ein ehrliches Wort).
  • euch mit euren Mitgeschöpfen befassen. Ich denke da natürlich zuerst an meine Kräutlein. Wir bemerken sie schlicht nicht und sie haben uns so viel zu bieten. Vielleicht nehmt ihr euch mal eines vor und wenn es auch „nur“ der heilkräftige Löwenzahn ist und befasst euch eingehend mit ihm… da gibt es viel zu entdecken.
Wir sind nicht Gott… aber wir könnten uns göttlich fühlen mit erfüllenden Beziehungen, Jobs und einer guten Wohnqualität. Sagt nicht, ihr könnt allein nichts ändern. Na, mit mir sind wir doch schon zwei! Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Auch die Reise in eine neue, bessere Welt. Das Umdenken ist bereits da. Unterstützen wir es.
Ja und da fällt mir ein recht weiser Satz aus einem Kinofilm ein (Perlen der Weisheit kann man überall finden, auch im „Jurassic Park“): „Die Natur findet immer einen Weg.“
Das glaube ich auch. Vielleicht sollten wir ihr dabei helfen, dann geht es schneller. Vielleicht hat dieser Schietsommer schon zur Folge, dass wir uns mehr Gedanken über unseren Umgang mit Mutter Erde machen und über ihre Geheimnisse…

							

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Liegt es an meinem runden Geburtstag, meiner Abneigung gegen sportliche Betätigung oder meinen Naschattacken? Ich fühle mich wie Achtzig. Die Knochen tun weh, ich komm kaum aus dem Bett, bin müde, kann mich nicht aufraffen… Regelmässig Kopfschmerzen und Unlust auf oder gegen Alles… (Allein das Wort „regelmässig“ hätte mich hier schon aufhorchen lassen müssen…)

Während ich also in vermeintlich weiser Vorraussicht mein Testament überarbeitete, Altersheime besichtigte und Anstaltspackungen „Biovital“ orderte, flatterte mir der Newsletter der Freiburger Heilpflanzenschule (geleitet von der genialen Ursel Bühring) in die Mailbox. Hier klagt eine Patientin über Gelenk- und Muskelschmerz, regelmäßige Migräneattacken und noch so allerlei Zipperlein, die mir sehr bekannt vorkamen. Ich las also weiter…

Die Patienten befand sich in der Menopause! Den Aufschlag meiner Kinnlade auf die Tastatur hat man, glaub ich, noch zwei Straßen weiter gehört…

Der Schuster hat den schlechtesten Leisten, heißt es doch auch. Wie oft hab ich Teerezeptchen und Tipps an Wechseljahresgequälte weitergegeben… aber an mich selbst?

Ursel Bühring listet die Beschwerden der Patientin noch einmal auf:

  • Migräneanfälle (im 14 tägigen Rhythmus)
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • diffuse Gelenkschmerzen
  • Müdigkeit
  • Spannungskopfschmerz
  • Spannende Brüste vor der Menstruation
  • stärkere Menstruation
  • verkürzte Menstruation
In diesem Fall waren wirklich die Hormone der Verursacher. Was man bei Gelenkschmerzen nicht gleich mutmaßen würde.
Natürlich gibt Ursel Bühring auch die Therapie preis. Gegen die Migräneattacken empfiehlt sie Mutterkraut in Form des Fertigpräparates „Nemargan“ und einen Minzölroller (leicht selbst zu machen, siehe diesen Blog oder bei Eliane Zimmermann), „Retterspitz äußerlich“ gegen die Gelenkbeschwerden (in Kombination mit einem Enzympräparat) und eine leichte Ernährungsumstellung.
Auch der Mönchspfeffer kommt hier als Hormonbalancierer zu Ehren. Gegen die spannenden Brüste empfiehlt Ursula Bühring ein einfach herzustellendes Brustöl mit ätherischem Rosengeranienöl (wenn das jetzt nicht genügend Gründe sind, den interessanten Newsletter zu bestellen… 😉 )
Die Therapie ist natürlich gänzlich auf die Patientin zugeschnitten und sollte nicht einfach so übernommen werden. Aber für mich war dieser Newsletter ein kleiner Tritt in mein verlängertes Rückrat. Warum besinne ich mich nicht auf das, was ich weiß?
Angespornt durch diesen erfolgreich behandelten Fall wendete ich mich also mal mir selbst zu. Auch meine Hormönchen wollten wohl ein wenig beachtet und ausgeglichen werden.
Es gibt viele wunderbare Kräuter, die uns Frauen dabei unterstützen:

Die obige Tabelle basiert auf Erfahrungen der englischen Kräuterheilkunde. Ich wollte mal sehen, ob wir hier nicht Ähnliches zu bieten haben und hab das Netz fleißig durchsucht. Dabei entdeckte ich diese wunderbare Seite:

Kräuterfrau

Die Seite gehört der begnadeten Kräuterfrau Verena. Begeistert stöberte ich ihn ihren Rezepten und wollte mich sofort mit ihr austauschen…

Aber leider weilt Verena nicht mehr auf diesem Planeten. Ihre Familie bewahrt ihr Andenken und lässt die Seite im Netz. Das finde ich wunderbar. Zum Einen bleibt uns so Verenas Kräuterschatz erhalten und zum Anderen ist das eine wirklich schöne Art, das Gedenken an seine Lieben zu bewahren.

Verena hat sich auch mit hormonausgleichenden Pflanzen befasst. Sie hat herausgefunden, dass die Wirkstoffe über die Haut optimal aufgenommen werden und sich eine Frauenmantelcreme, bzw. ein Frauenmantelgel ausgetüftelt.

Hormone als Creme… warum eigentlich nicht? Naturkosmetik ist ja gewissenermaßen auch schon Heilkosmetik. Und Dank der Aromatherapie und der hier verwendeten ätherischen Öle wissen wir, wie ungeheuer wirksam diese in Cremes oder Lotionen sind. Heilen über die Haut ist eine gute Alternative. Genau nach diesem Motto hat schon der große Kräuterheiler Maurice Mességué seine Therapien entwickelt (er heilte mit Kräuter – Hand- und Fussbädern).

Nun, da uns die Familie von Verena nach wie vor die Rezeptur des Progesterongels zur Verfügung stellt, gehe ich in den Selbstversuch. Ich bezweifle nicht, dass es mir sehr helfen wird. Schon allein der Ansatz, den heimischen Frauenmantel, statt der ausländischen Yamswurzel zu nehmen, gefällt mir ungemein. Im deutschsprachigen Raum fristen die Heilkräuter ja eher ein bescheidenes Dasein und müssen um Anerkennung kämpfen. Und wer kennt sie nicht, die Exoten, die z. Zt. unsere Kräutermärkte überschwemmen… Jiaogolan, Goji (der bei uns als Unkraut am Bahndamm wächst), Brahmi und Co…

Nichts gegen diese Kräutlein, aber ich wehre mich dagegen, dass wir angeblich nicht so heilkräftige Pflanzen in unserer Flora haben sollen….

Ich kann die Seiten der schweizer Kräuterfrau nur empfehlen. Schaut euch dort mal um, solange sie uns noch zur Verfügung stehen.

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