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Posts Tagged ‘Kräutertour’

15.06.15
Der Haken an Pelzerhaken

Die Stellplatztipps waren bisher sehr schön und ich hab doch Einiges, was ich meinen Enkeln (und euch) erzählen kann. Leider musste ich nach dem Survivalcamp kurz nach Haus, da mein Womo die ersten technischen Aussetzer hatte. Zum Glück hat man ja einen patenten Mann im Haus (ja, auch ich habe mein Maschinenbauabitur, aber irgendwie liegt das den Männern doch eher in den Genen, oder? Ich brauche lebende Materie!). Nachdem also die Technik durchgesehen wurde, setze ich die Tour fort.

Heute fahr ich an die Ostseeküste. Als ehemals hier Heimische weiß ich, dass das schon sehr eng werden kann. Es ist fast Ferienzeit und an den Küsten wird bestimmt schon geschubst. Ich lasse solche Magneten wie Timmendorfer Strand schon mal aus, den kenn ich auch schon gut und reise gleich ein wenig höher nach Pelzerhaken.
Kaum komme ich von der Autobahn mehr ins Hinterland wird es auch deutlich belebter. Da war die lauenburgische Seenplatte ja fast beschaulich zu nennen. Ich komme aber gut bis zum strandnahen Stellplatz durch. Es sind noch viele Plätze frei. Aber zunächst verwehrt mir eine Schranke den Weg. Ich muss erst an den Automaten, erklärt mir ein Schild.
Die Bedienung ist nichts für jemanden im Stress… schon gar nicht, wenn hinter dir noch Mobile warten. Okay, eine Nacht, eine Person… schade geht nicht, fängt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern an… naja.. Ob ich gleich Duschgebühr und WC Gebühr mit der Karte abrechnen will. Klar! Aber nirgends steht, was das kostet. Ich buche schüchtern ein Guthaben von zwei Euro dazu. Auf Strom verzichte ich lieber, auf Wasser auch… wer weiß.

Ich such mir also ein Plätzchen unter einer Birke. Sieht ganz nett aus. Ich muss auch nicht mit meinen beiden Lautstarken über den ganzen Platz, wenn ich zum Strand will.

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Schutz unter dem einzigen Baum auf dem Platz

 

Und das mach ich als Nächstes: Den Strand suchen! Ich nehme meine Vierbeiner und los. Eine lange Promenade schlängelt sich, zunächst ohne Zugänge, das Wasser entlang. Hier wird gebaut, als hätte sich die Geburtenrate überraschend verdreifacht. In Deutschland, meine ich. Denn die Neubauten sind Feriendomizile.

 

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Nur ein Beispiel von vielen: ein „hawaianisches Feriendorf“

 

Der Bauboom hier nimmt schon beängstigende Formen an. Als ich noch in  Ostholstein wohnte, da gab es normale kleine Bauerndörfer am Strand… aber keine „Lodges“ und Häuser für Betuchte. Versteht mich nicht falsch: Betucht musste man auch damals schon sein, um in Strandnähe zu wohnen, aber selbst wenn man in so ein altes Dorf schaut, nehmen die Ferien- und Zweitwohnungen so zu, dass ich ein wenig Angst um die Einheimischen hab. Meine Fantasie schlägt ob der vielen Projektbaustellen jedenfalls Purzelbäume. In meinen Augen ist die Romantik weg. Zum „deutschen Benidorm“ wird es wohl nicht reichen, aber ich finde einfach diese Totalverbauung nicht schön. Vielleicht ist das auch Geschmacksache. Ich bevorzuge jedoch einfache, relativ naturbelassene Feriengebiete, wie z. B. in Dänemark.

Leider ist auf dem endlos scheinenden, aber de facto nur 500 m langem Weg bis zum Hundestrand kein Imbissbüdchen oder Kaffeestand zu finden. Nur Neubaugebiete rechts, abgesperrte Dünen links. Ausgraben und Pflücken streng verboten. Ersteres seh ich ein, Letzteres… naja, wenn man privat und nicht aus kommerziellen Beweggründen mal eine Heckenrosenblüte mitnimmt… Also Gucken und Bezahlen erlaubt, mehr nicht. Überhaupt fühle ich mich durch die übermäßigen Absperrungen und Verbotsschilder ein wenig gegängelt. Es geht auch anders: „Bitte nicht betreten“ oder so. Auf Nordstrand stand sogar mal eine freundliche Erklärung, warum man Hund und Deichschaf nicht zusammenbringen sollte… Das halte ich für einen viel freundlicheren Umgang, als den mit dem permanent erhobenen Zeigefinger. Und wer sich um die Schilder nicht schert, den jucken auch Absperrung nicht.

An jedem Strandzugang, so auch am Hundestrand, werde ich auf die fällige Tourismusabgabe hingewiesen. Na wenigstens muss man hier keine Kurtaxe mehr zahlen. 😉
Diese Abgabe sei eben an den zuständigen Stellen zu leisten. Wo diese sind, verraten die Schilder nicht.

Der Hundestrand ist mehr als übersichtlich. Mein Kleiner hat den in gefühlten drei Sprüngen durchquert. Feinsandig mit steinigem Rand. Genau wie der hundefreie Strand übrigens. Wir laufen ein bisschen zickzack hin und her und beschließen zurück zum Wagen zu gehen.

Unterwegs werde ich mehrfach von anderen Touristen angesprochen, die auch etwas Gastronomie suchen.

Zurück auf dem Platz parke dich die Hunde im Wagen und gehe nochmal über das Gelände. Ich finde es bisher alles unübersichtlich, bin verwirrt. Am Automaten entdecke ich, dass man auch hier die Tourismusabgabe in Höhe von 2,50 leisten kann, die schon hier gilt, nicht erst am Strand. Man müsse sie separat leisten. Gut, das will ich dann mal tun. Aber der Apparat lässt mich mit meinem letzten verbliebenen 50 Euro Schein nicht zahlen. Den will er nicht. Mir unverständlich. Entnervt geh ich zu einem kleinen Kiosk am Platze. Ich hoffe jedenfalls, das es einer ist. Auf dem Schild stand das ja, aber rundum in den Auslagen und Ständen hängen hauptsächlich Häkelmützchen aller Art (diese „Mysushi“ -Teile…). 😉
Ah! Kaffee gibt es auch. Das ist doch mal eine Idee. Sonst leider nichts, was einem Imbiss gleichen würde. Ich bestelle einen Kaffee und frage wegen der Abgabe noch mal nach. Die Frau, die aus einem angrenzenden Wohnmobil angeeilt kam, meinte lakonisch, ich müsse den Schein halt öfter mal umdrehen. Wechseln könne sie ihn nicht, sie hätte, seitdem es den Automaten da draußen gäbe, kein Wechselgeld mehr. Ihr Chef würde keines mehr ausgeben. Ich verkneif mir die Frage, was denn passiert, wenn jemand seinen Kaffee mit Schein zahlen möchte…
Zurück am Automaten dreh ich den Schein dann, wie angeregt, mehrfach hin und her und schließlich hat der Kasten wirklich ein Einsehen und frisst das Ding. Schließlich klingelt es im Gehäuse als hätte ich den Jackpot im einarmigen Banditen geknackt… mein Wechselgeld von 47,50 Euro in Münzgeld…
Mit leichter Schlagseite rechts, wo ich mein Portemonnaie habe, geh ich zurück zu meinem Womo.
Der Kaffee schmeckt übrigens nach Spüli. Schlechter kann ich den auch nicht kochen.

Charme hat hier nur der Blick aufs Meer, mit der Gegenrichtung konnte ich mich wirklich nicht anfreunden.

Am nächsten Morgen mache ich vor der Abfahrt noch eine Hunderunde in entgegengesetzter Richtung zum Strand. Da kommt mir die Dünenpolizei entgegen… zumindest machen die beiden uniform gekleideten Männer in dem Dienstfahrzeug den Eindruck so etwas zu sein. Scheinbar wird hier peinlich darauf geachtet, dass sich der Tourist nicht daneben benimmt. Was sie tatsächlich im Auge haben, weiß ich aber nicht. Ob ich nichts abpflücke? Die Hunde nicht an den Strand lass? Die Baustellen nicht betrete? Ich weiß es nicht. Ich habe hier nach wie vor so ein „big brother“ – Gefühl.

Auf dem Rückweg entdecke ich tatsächlich so eine Art Kaffee! Jubel! Vielleicht krieg ich hier doch ein schmackhaftes Tässchen oder gar ein Frühstückchen…

Es sind auch zwei Frauen zu sehen, scheint offen zu sein. Alles noch sehr neu… der Palmen(!)garten frisch angelegt. Ich stürme also hoffnungsvoll hinein nur um mir ein „Wir machen erst um 11:00 auf!“ abzuholen. Diese Öffnungszeiten für ein Strandcafé/Imbiss sind, mal nett gesagt, ungewöhnlich. Nun, wer hier verschläft, verpasst ja nix. Die Natur ist eingezäunt und kann nicht weg und eine Baustelle muss man sich auch nicht schon morgens um 9:00 angucken. Danke nein! Ich muss und will hier weg, so die automatische Schranke mich denn lässt. Es ist nicht meine Welt, ich brauch das nicht nochmal. Pelzerhaken hat in jedem Reiseführer eine super Bewertung, aber ich fürchte, das war vor dem Bauboom.

 

Da die ersten Etappen meiner Kräutertour nicht zeitgerecht veröffentlicht wurden und ihr das erst jetzt im Januar lesen könnt, kommt heute ein

Kräutertipp Januar

Im Januar, in der Zeit vom Dreikönigstag bis Lichtmess (Imbolc), könnt ihr wunderbar Birkenknospen sammeln. Vielleicht wisst ihr ja, dass ich ein Knospenfan bin, obwohl ich die traditionelle Knospentherapie (mit den Glyzerintinkturen) kaum nutze. In so einer Knospe steckt einfach alles drin. Und das schon ab November. Denn da werden die neuen Knospen bereits gebildet. Schon dann beginnt für so manch nichtchristliches Hexlein das neue Jahr. In dieser Zeit vor Lichtmess schlafen die Knospen aber noch, bevor die Lichtkräfte die Säfte steigen lassen und die Knospen langsam dicker werden. Die Knospe birgt jetzt das „Wirkstoffkonzentrat“ des Winterdepots. Ideal um sie zu sammeln (bitte mäßig, auch wenn manche Birken als „Unkraut“ betrachten) und zu trocknen. Die Birke ist ohnehin ein Heilbaum, nach neueren Forschungen sogar gegen Hautkrebs, von daher ist ein kleiner Knospenvorrat nicht zu verachten. Besonders gut helfen sie auch, um den Magen zu stärken. Dazu werden 2 Teel. in 250 ml kaltem Wasser für 3 Stunden angesetzt, zugedeckt aufgekocht und abgeseiht. Morgens und Abends ein Tässchen.

Und in diesen Zeiten können wir alle einen starken Magen gebrauchen, oder nicht?

 

 

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14.06.15
Der mit Abstand lauteste Campingplatz. Abends und feiern… ok. Hab ich kein Problem mit. Aber morgens um halb sieben fangen die Planwagencamper schon wieder an zu sabbeln und das nicht leise. Dann Reissverschlusssurren und Türenklappen. Natürlich hat jede dieser Knalltüten ihren Wagen nebenan geparkt und muss an Kofferraum und Rücksitz. Wieder wird mein Platz reichlich frequentiert. Ich bitte! Es ist Sonntag. Vermutlich sind das die Standardcamper, wie in dieser netten Serie, die mal im Fernsehen lief. Und so eine Planwagenübernachtung ist für sie so was wie Abenteuerurlaub. Für den sie aber bestens gerüstet sind. Gasflaschen werden geschleppt und vor meinem Wagen tummelten sich wieder die, die zum Luftmatratzenaufpumpen abgestellt wurden. Ein neuer Versuch. Die Nacht war wohl zu hart.
Kurz danach liefen die erstklassig ausgestatteten Survivalcamper, jeder mit Riesenschirm im letzten Großstadtschick und Kulturtasche, die meinen Rucksack an Geräumigkeit übertraf, ins Sanitärgebäude.

Auch die unter sportlichen Aspekten angereisten Gruppen haben sich wohl hauptsächlich dem Flaschenstemmen ergeben und schlafen ihren Rausch aus. Das finde ich nun wieder eher menschlich. Und ich hab kein so schlechtes Gewissen mehr, mit meinem dicken Hausfrauenbauch.

Ich schnapp mir die Hunde und mache gute Miene zu bösem Spiel. Wir gehen an diesem feuchtklammen Morgen eine Abschiedsrunde in den Wald, immer am See entlang. Die vielgepriesene Vielfältigkeit von Flora und Fauna konnte ich leider nicht finden, ich hab mich einfach als Frau allein nicht zu weit weg getraut. Schade. Aber etwas Magisches hatte der See schon, wenn man den Camptrubel hinter sich ließ.

 

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Morgenstimmung am Schaalsee

 

Hier draußen traf man wenig Menschen. Ein Wanderweg geht hier entlang, ab und an kommt mal ein Grüppchen oder ein strammer Einzelwanderer. Aber die Camper verlassen die Grenzen des Camps hoch selten. Höchstens in Richtung Wasser. Besonders die Kanuten. 😉

Als ich eine Weile gegangen bin, bemerke ich, dass einige Meter hinter mir eine Gestalt immer wieder ins Gesträuch verschwindet um dann erneut auf den Weg zu kommen und mir zu folgen. Jetzt krieg ich aber Muffensausen! Was will der? Versteckt der sich vor mir? Will er mir an den Kragen, oder gar etwas tiefer? Wenn er sich verstecken will – das gelingt ihm nicht wirklich. Er macht das zu ungeschickt. Dann erkenne ich ihn. Er gehört zu den Campern, die ganz am Rand zum Wald hinten auf dem letzten Platz stehen, eine russische Familie. Er hat den Arm voll toter Äste. Zu meiner großen Erleichterung macht er kehrt und ich traue mich in gebührendem Abstand hinterher.

Als ich einige Meter nach ihm wieder den Campingplatz betrete, sehe ich, wie er das Holz stapelt. Die russische Familie hat sich hier offenbar sehr häuslich eingerichtet. Den Gerätschaften nach zu urteilen, ist das ihr Zweitwohnsitz. Mehrgenerationencamping. Mit mir sind sie offenbar die Einzigen, die weder Survival- noch Sportambitionen haben.

Ich bin wieder im Mobil. Es ist noch früh, das Wetter trüb. Ich starte erneut einen Versuch trinkbaren Kaffee aus der Espressokanne zu bekommen. Ich krieg es einfach nicht hin! Der Kaffee landet im Gebüsch. Das Kaffeepulver, dass ich hier für meine Versuche einsetze, ist eigentlich zu schade, zum Wegschmeissen. Ich entscheide mich, einen kleinen Duschansatz zu machen. Es ist einer Abwandlung eines wunderbaren Rezeptes einer Naturkosmetik-Kräuterhexe… ich muss mal schauen, ich finde ihr Buch inspirierend, ich werde es demnächst vorstellen.

 

Duschöl

Kaffeesatz  (besser: Kaffeebohnen, s. u.) und Zitronenschale (bio) in Olivenöl ziehen lassen, nach 1 – 2 Wochen abfiltern, ein paar Tropfen eines Zitrusöles dazugeben.  Nach dem Duschen auf der feuchten Haut verteilen und kurz einziehen lassen. Wunderbar duftend, pflegend und wachmachend.

Mein Ansatz mit dem Kaffeesatz ist ein bisschen empfindlich. Durch die Espressokanne ist zwar nicht mehr viel Wasser drin, aber ich vermische hier doch noch etwas Wasser und Öl, was mit Pech zu Schimmel führen kann. Im Originalrezept der Kräuterhexe werden ganze Kaffeebohnen verwendet, die etwas zerkleinert werden. Da kann nichts schimmeln. Der Ansatz duftet natürlich auch deutlich intensiver nach Kaffee. Aber ich mag nichts wegschmeissen (auch kein „Un“-kraut, zum Leidwesen meiner Nachbarn) und da ich hier keine Pflanzen habe, die den Kaffeesatz gern nehmen würden…

Ich setze mir also ein wenig Öl damit an, nehme mir mein bereits zu Hause Vorbereitetes mit in die Dusche und mache mich danach erfrischt auf die Reifen… mal sehen, vielleicht geht es ja doch irgendwo doch noch ruhiger zu… 😉

 

 

 

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13.06.15
Mir gehts gar nicht gut. Mein Gedärm brennt. Das tut es eigentlich nur, wenn ich irgendwie Gluten erwischt hab. Ich wüsste jetzt aber nicht, wo… Vielleicht in der Currywurst oder der dazugehörigen undefinierbaren Soße? Ich weiß auch nicht, was mich da geritten hat. Aber manchmal hab ich Lust auf so ein Essen… Kommt selten mal vor, aber es kommt mal vor. Dabei hab ich das meiste davon sogar stehen lassen. Die Wurst war kalt und die heißen Pommes trieften vor altem Fett. Ich bringe das Stromkabel zurück zum Betreiber. Ich hatte meines vergessen und er hatte mir eines geborgt. Tatsächlich hat dieses Womo einen Stromfresser: den Kühlschrank. Bisher hab ich ihn nie benutzt, aber da ich die Hunde mithabe, hab ich auch frisches Fleisch dabei. Der saugt Strom, wie nichts Gutes. Aus meinem alten Nugget kenn ich nur so eine Kompressorkühlbox, die war super. Hielt die Temperatur klasse und musste dazu kaum ans Netz.
Dies hier ist auch ein „Kompressorkühlschrank“ läuft irgendwie nur mit Strom, kein Gas oder so. Mal sehen, vielleicht lässt sich das ja später auch mal besser lösen.
Ich komme mit dem Betreiber nett ins Gespräch und lass ihm einfach mal ein paar Flyer (Flyerww) zu meinem geplanten Rezeptsammelbuch da. Eigentlich hatte ich ja vor, richtig so einen Aufsteller vor mein Womo zu packen, aber wie das so ist: ich habe auch den Aufsteller vergessen. Außerdem kamen mir Bedenken, wie die Hunde auf verstärkten Menschenverkehr zu uns hin reagieren würden. So… Ich hab die Flyer da also nur ausgelegt. Auch ein Weg. Mal sehen, vielleicht finden sie ja in die richtigen Hände.

Ich packe also wieder und fahr weiter. Da es abermals ein heißer Tag werden soll, brechen wir früh auf. Heute soll es an den Schaalsee gehen. Hier durfte sich aufgrund des Grenzstreifens die Natur ungehindert entfalten. Ich bin gespannt.

Ich folge dem Tipp des Womo-Führers zum Schaalsee-Camp. Natürlich meide ich die Autobahn und suche die kleinen Straßen. Es macht mir immer noch zu schaffen, keinen Reisegefährten zu haben. So führe ich denn Selbstgespräche, erläutere den Hunden Vor- und Nachteile einer Sechsgang-Schaltung und schaue mir etwas gelangweilt das Herrenhaus der „Guldenburgs“ an. Nichts gegen dieses schöne Gut. Ich leide halt immer noch unter Personenmangel…

 

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Na, wenn das kein Empfang ist! Hier bin ich wohl richtig!

 

Über reizende Straßen, richtige Baumalleen, geht es im schönen McPomm weiter. So etwas findet man m. E. im Westen gar nicht mehr. Schließlich lande ich, wie im Führer beschrieben, im Schaalsee-Camp…

Das sieht ja nun wirklich nicht aus, wie ein Campingplatz. Genaugenommen steh ich im Wald. Schon beim Näherkommen fallen die vielen Gemeinschaftsplätze unter großen Zeltdächern auf, Planwagen und Grillplätze. Die Rezeption befindet sich in einem aufgebocktem Anhänger. Man sieht keine Dauerplätze, die zu wahren Haciendas umgebaut worden, keine dicken Wohnwagen. Dafür ein paar wenige Wohnmobile, viele Zelte und eben die genannten Planwagen.

Vorsichtig frage ich also, ob ich hier eine Nacht stehen kann. Ich kann. Bei der Wahl des Platzes hab ich mich aber leider ein wenig dumm angestellt, wie sich später noch zeigt.

Mein Platz ist unter einer Eiche. Neben mir steht auch eine, hinter mir zwei Fichten. Die anderen Womo-Plätze sind eher von Hecken umgeben, was, im Nachhinein betrachtet, wirklich besser gewesen wäre.

 

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Ich steh im Wald. Ein idyllischer Stellplatz

 

Es riecht nach Wald, ich mag das. Schnell schließe ich mich am Verteilerkasten an, um meinen kleinen Stromfresser zu befriedigen und schon stehe ich. Die Hunde japsen und wir erkunden den Wald. Nur ein paar Schritte und wir sind runter vom Platz.

Außer uns sind doch noch viele unterwegs. Nicht Menschen, aber Mücken. Besonders auf Fine, meine kleine Hündin, haben sie es abgesehen und ab und an will auch mir eine ans Leder. Wir beeilen uns.

Zurück am Platz sehe ich mit Schreck, das es sich füllt. Dieses Mal nicht mit Mücken, sondern mit Menschen. Ich hab nichts gegen Menschen, sonst wäre ich ja mehr in die Einsamkeit gefahren. Aber diese hier scheinen das „Jedermannsrecht“ für sich gepachtet zu haben. Meine Idee, meinen Wagen verkehrt herum aufzustellen, sodaß unsere Außensitzplätze vom Weg abgewandt sind und den Hunden keine Bellreize geboten werden, erwies sich als unnütz. Statt den Weg, der rechts meines Wagens verlief zu benutzen, liefen Sie lieber links vorbei, zwischen Hecke und Wagen…

Ich bin ja nicht pieselig… aber es nervt schon, die Hunde immer fangen zu müssen… also hab ich einfach einen Stuhl mitten rein gestellt, in der Hoffnung, das bremst. Nun, die Wirkung war minimal. Ich gab auf. Zum kompletten Equipment auspacken hatte ich keine Lust. Außerdem war Gewitter angesagt.

Ich hatte also auf meinem Platz regen Verkehr, von dem ich freilich nicht profitierte. Hinter mir baute sich eine größere Gruppe mit einer Handvoll Kinder auf. Die tobten sich gründlich aus. Auch damit hatte ich kein Problem, nur mit dem Fussball, der regelmäßig auf meinen Wagen knallte. Ich überlegte, Baldrian für die Hunde zu besorgen.

Schließlich kam ein Grüppchen Urlauber, alle etwas Älter, die die Planwagen hinter mir gemietet hatten. Sie trugen Sack und Pack getreulich über meinen Platz. Auch dieses Grüppchen amüsierte sich lautstark, aber das und der normale Kinderlärm, sind Dinge, die ich gut ausblenden kann. Da ich zu den wenigen gehörte, die hier beim Waldcamping Strom brauchten (mein Kühlschrank, ihr erinnert euch…), ließ es sich nicht vermeiden, dass sich die Planwagencamper schon kurz danach vor meinem Wagen tummelten, denn da stand er ja, der Strom-Verteiler. Eifrig wurde Campingequipment ausgepackt, dass wohl kurz zuvor noch irgendwo in einem Ladenregal geschlummert hatte. Mit Strom, so dachten sich die Gelegenheitscamper, ließe sich eine Luftmatratze doch viel leichter aufblasen, als mit einer Rentnerlunge. Generell gebe ich ihnen da mal Recht. Aber das seltsame Gerät, dass diese Aufgabe übernehmen sollte, hatte wohl nicht den richtigen Anschluss für die Matratzenventile. Und die freundlichen Rentner nicht den Richtigen für das Gerät. Irgendwie klappte es jedenfalls nicht, Strom in den Bläser und Luft in die Matratzen zu bringen, so dass sich nach und nach ein Pulk ideenbeisteuernder Menschen vor meinem Wagen häufte, zur Freude meiner Mitreisenden. Blaskonzert von draußen, Bellkonzert von drinnen. Nach dem letzten wenig aussichtsreichem Versuch, die Luft per Fön in die Matratzen zu bekommen, gaben die Rentner auf. Es wurde wohl eine harte Nacht für sie…

„Erst mal ankommen!“, dachte ich und machte mir einen Kaffee. Mein mittlerweile dritter Versuch mit so einer alten Espressokanne, die man auf eine Herdplatte stellt. Auch dieser Kaffee war mir nur mittelmässig gelungen. Irgendwie mach ich da noch was falsch.

Ich sitz also und schlürf die trübe Brühe, als sich ein kleines Schauspiel vor meinen Augen ankündigt. Noch eine Gruppe reist an. Den Kennzeichen nach aus ganz Deutschland. Aha…hier findet was statt! Doch dann verschlucke ich mich fast an meinem „Pseudokaffee“, als die jungen Männer sich nahezu in einer Reihe aufstellen und die Hosen runterlassen. Eine ganze Reihe blanker Hintern vor meiner Frontscheibe! Zu ihrer Ehrenrettung muss man sagen, dass die meisten zwar kalkblass, aber doch recht knackig waren. (Nein, es tut mir leid, da hab ich kein Bild von gemacht!)

Dann lüftete sich das Geheimnis. Wie auf Kommando schlüpften sie in Neopren… offenbar campte hier eine Reihe Kanuten. Na, das bot sich ja an in dieser Umgebung. Um nicht voyeuristisch zu erscheinen, starrte ich in meinen plörrigen Kaffee… Nee, den tu ich mir nicht mehr an. Um eine Tasse zu spülen, werde ich auch hier im Womo nichts anschmeißen. Also ging ich zum Sanitärhäuschen. Da sind ja meistens auch Spülbecken für Geschirr.

Als ich dort an den „Geschirrbecken“ ankam, fühlte ich mich in einen Rambofilm versetzt. Stand da ein durchtrainierter Kerl mit beiden Beinen im Spülbecken. Enges Tanktop (mann… der hatte Muskeln), weite Army-Hose im Tarnmuster, Hundemarke (oder so was Ähnliches), Springerstiefel. In der Hand ein Messer, dass selbst bei Rambo noch Neid hervorgerufen hätte. Mit diesem sicherlich waffenscheinpflichtigen Werkzeug hätte man sich im Urwald den Weg freischlagen können, aber er entschuppte er einen großen silbernen Fisch.

Dieser erhabene Anblick ließ mich meine Kaffeetasse vergessen. Ich mochte diesen Survival-Adonis nicht wegen meiner hausfraulichen Ansprüche aus dem Becken jagen. Ich trollte mich. Auf dem Rückweg traf ich noch auf eine Gruppe eines bekannten Outdoor-Ausstatters, die scheinbar neues Gerät testete und mir dämmerte es langsam… ja, das hier war eine Art Camp (-ingplatz) für Survivalfans und Outdoorfreaks. Und mitten drin eine kleine dicke Hausfrau mit zwei Hündchen. Aber noch etwas fiel mir in den Blick: Eine Ankündigung, dass es hier am Nachmittag Fischbrötchen und Kaffee geben sollte. Das war doch mal was!

Am Nachmittag wage ich mich also erneut auf den großen teilüberdachten Gemeinschaftsplatz. Die Brötchen sind leider nichts für mich, aber auf Kaffee hatte ich Appetit. Also ging ich hinunter und traf Jürgen.

Nach einem Pott Kaffee und ein Probierhäppchen seines leckeren Matjes, kamen wir ins Plaudern. Ich erzählte ihm, warum ich unterwegs war. Jürgen erzählte mir auch ein paar Erfolgsgeschichten mit alternativen Heilmethoden. Dann verriet er mir noch, dass er Heilbutt über Haselnussblättern räuchert. Der Heilbutt wird dabei schwarz. Das fand ich ja spannend!  Das wäre doch schon mal etwas für mein Buch! Er erzählte auch, wie das moderne „Räuchern“ in den Großbetrieben geht und das bestärkte mich darin, weiterhin meinen Fisch in den kleinen Räuchereien zu kaufen. Jürgen erbot sich, einige von meinen Flyern zu verteilen. Er meinte, er kenne ein paar Leute, die möglicher Weise Tipps und Erfahrungen oder Rezepte für mich hätten. Dem Angebot kam ich nur zu gern nach. Wieder ein bisschen von meiner Idee unter die Leute gebracht. Es ist so aufregend, ob und wieviel Rückmeldungen ich bekomme.
Ein kleiner Jungangler kam aufgeregt zu Jürgen, um seinen Fang zu präsentieren. Er traute sich jedoch nicht, den Haken zu lösen. Er hatte einen kleinen Barsch gefangen. Jürgen kam sofort zur Hilfe, löste den Haken und tötete den Barsch. „Jetzt hast du was für den Grill!“, rief er dem Vater des Jungen zu.
„War der nicht ein bisschen klein?“, fragte ich. Jürgen klärte mich auf, das Zurücksetzen nichts gebracht hätte. Durch den Fangstress würde einem Barsch die Leber schrumpfen. Meine Güte! Das wusste ich nicht. Und ich wette, das geht anderen auch so. Wir unterhielten uns noch eine Weile über Fische und Fischfang, Billiglachs, Probleme durch Lachsfarmen, aber auch über leckere Fischgerichte.

Es wurde allmählich voll an Jürgens kleiner Bude. Kann ich verstehen. Mein Probehappen war mit der käuflichen Ware im Supermarkt nicht zu vergleichen. Ich verabschiedete mich und wollte noch ein wenig schreiben.

Mit dem Schreiben ging es gut voran, aber mir ging der lecker Fisch nicht aus dem Kopf. Also nahm ich kurzerhand zwei Reiskekse und marschierte wieder zu Jürgen. Der hatte aber bereits geschlossen und noch eine Gruppe hungriger Reisender zu beköstigen. Als er mich sah, grinste er, legte mir einen lecker Matjes zwischen die Reiskekse und machte sich dann wieder an seine Arbeit.

Zurück am Wagen herrschte immer noch reger Durchgangsverkehr. Scheinbar hatte Petrus ein Einsehen und ließ es dann doch noch heftig regnen. Das hatte ich mir gewünscht. Nicht wegen der Fußgänger, sondern weil es so ungeheuer schwül war. Das ich meinen Stellplatz dann wieder für mich hatte, war natürlich ein schöner Nebeneffekt. Ein bisschen leid taten die lautstarken Nachbarn mir schon, als der Geruch verlöschender Grillkohle zu mir rüberwehte…

Abends wiegte mich der bierselige Gesang von Planwagencampern und sich unter einer Riesenplane zusammenkuschelnden Kanuten in den Schlaf.

 

Kräuteranwendung heute:

Scharfgabe frisch und pur auf meine Mückenstiche gequetscht (soviel Saft wie möglich.

Ein Gläschen Medizinalwein (ein schöner Frühburgunder aus dem Ahrtal) für guten Schlaf und nette Träume.

Seltsamer Weise hab ich dann aber nur von 12 Vollmonden geträumt…

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12.06.15
Die erste Nacht „allein“ in weiter Flur hab ich gut überstanden. Schon morgens um sechs haben wir die Hunderunde gemacht und dann, innerlich immer noch von der Alltagsuhr getrieben, machten wir uns wieder auf den Weg. Wenn man allein fährt, fallen leider auch die Beifahrerkommentare wie: „hier ist es schön, wollen wir mal anhalten und schauen?“ oder irgendeine Art von Meinungsaustausch weg. Viele Sehenswürdigkeiten lass ich daher einfach aus, zumal auch das Problem mit „Hunde im heißen Wagen lassen“ bestünde. Auch hab ich keine Bilder von mir… es fehlt etwas, oder muss ich erst lernen, welche Vorteile die eigene Gesellschaft mit sich bringt?

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Am schönen Lopausee

 

Heute möchte ich am Lanzer See übernachten. Die Fahrt dorthin ist schon sehr schön. Die Landschaft einmalig. Als ich dann in Lauenburg ankomme, würde ich am liebsten mal halten und bummeln. Aber irgendwie mag ich dann allein doch nicht. Also entscheide ich mich, weiterzufahren. Ich komme auf kleinen Nebenwegen schließlich an dem kleinen Campingplatz an und ergattere noch ein Plätzchen. Das wird nämlich jetzt bei dem schönen Wetter langsam knapp. Auch hier komme ich wieder ziemlich weit nach hinten, stehe fast direkt am Kanal und es sind nur wenige Plätze in dieser Reihe belebt. Das kommt sowohl mir, als auch den kleinen Kläffern zu Pass. Da es wieder mal sehr heiß ist, wage ich das Experiment, das Vordach auszufahren. Klappt wunderbar! Tisch und Stühle dran, einen für die Hunde einen für mich: Voilà!

Meine kleinen Reisegefährten geben sich recht friedlich, auch wenn hin und wieder mal ein Zweibeiner unsere Sicht kreuzt. Als wir einigermaßen eingerichtet und ein einfaches Mittagessen verzehrt haben, traue ich mich zur ersten Hunderunde.

 

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Elbe – Lübeck Kanal

 

Wir haben einen direkten Zugang zum Kanal und können wunderbar an ihm entlanglaufen. Die ersten Meter haben wir den Campingplatz noch an der Seite, aber schon kurz danach kann ich es wagen, die Hunde abzuleinen. Hier ist es wunderschön! Auf dieser Kanalseite läuft oder radelt scheinbar kein Mensch. Die sind alle drüben. Wir passieren ein Stück Wald und laufen dann oben auf dem Deich. Eine herrliche Landschaft! Und als ich es wage, die Hunde mal nicht ständig im Auge zu haben, entdecke ich Kräuter, die bei uns oben leider kaum oder gar nicht zu finden sind: Wiesensalbei, Wiesenlabkraut, Flockenblumen, Erzengelwurz, Heidenelken und natürlich auch die gängigen Kräuter wie Schafgarbe, Wundklee, Rotklee und Spitzwegerich.

 

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Die Heidenelke – inzwischen leider selten

 

Und überall blüht der Holunder mit wirklich großen Dolden. Scheinbar ist er hier gänzlich unbehelligt von Kräutertanten wie mir.

 

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Kilometerweit ungestört laufen

 

Die Hunde sind schlag k.o. von der Wanderung in der Sonne und wir machen eine kleine Mittagsruhe. Heute hab ich zumindest schon ein wenig mehr zu meinem Kräuterthema gemacht, als gestern.

 

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Die Hitze schafft uns alle

 

Auf dem Platz komme ich mit einem älteren Pärchen ins Gespräch. Sie waren schon fast überall, vor allem in östlichen Gebieten, Lettland, Estland, aber auch in der Türkei, in Polen, Spanien und in der Bretagne. Auch sie haben sich, nach einer ernsten Erkrankung des Mannes, für mehr Zeit miteinander und in der Welt entschlossen. Das macht mich ein bisschen wehmütig. Ja und hier wieder nur Paare… Gaby allein im Aus…

Mit einem Spaziergang am Kanal im Sonnenuntergang und einem Gläschen Cidre (nur für mich) beschließen wir den Tag.

 

Heutige Kräuterrezepte:

Mein Gläschen Cidre mit Holunderblüten… mmmmh… hier sind die wirklich lecker.

Da die Sonne hier ungefiltert (keine Wolken wie bei uns oben…) scheint, habe ich mir auch die Schafgarbe mitgenommen und mache mir eine „Seife“, um die Haut zu beruhigen.

 

Waschlotion nach viel Sonne (und/oder Mücken)

1/2 Tasse starken, kalten Schafgarbentee (abgedeckt ziehen lassen)
1/4 Tasse Betain

etwa 10 Tr. Lavendelöl, einen kleinen Schuss Olivenöl 

Die ätherischen (blauen) Öle der Schafgarbe wirken ähnlich denen der Kamille. Also Deckel drauf beim Ziehen lassen, um die kostbaren Wirkstoffe zu behalten. Betain ist ein mildes schäumendes Tensid, eine natürliche Grundlage für Seifen (Betain wird meist aus Zuckerrübe hergestellt, könnte aber auch künstlich produziert werden.) Ihr könnt es wirklich preiswert bei http://www.behawe.com kaufen. Ich besorge mir meist einen Liter, denn es ist sehr sparsam. Man mischt etwa 1/4 – 1/3 mit Flüssigkeit (Gel oder Wasser). Wenn ihr mal auf Babyshampoos oder medizinische guckt, da ist das oft die Hauptzutat. Ich hab immer etwas davon pur mit. Nehme ein paar Tropfen als Spülmittel, zum Haarwaschen… hält ewig!

Die Lotion oben ist ganz flüssig/wässrig. Mich stört das ganz und gar nicht. Wer es nicht mag, kann es mit Xanthan oder Guarkernmehl andicken. Ich habe Olivenöl genommen, weil ich es ohnehin gern mag und weil es von Natur aus leicht schmerzstillend wirkt. Es hat einen LSF von etwa 4. Natürlich könnt ihr auch jedes andere Öl verwenden oder es gänzlich weglassen.

Lavendel gehört als Haut- und Seelenberuhiger sowieso in jede Hausapotheke und könnte Notfalls sogar punktuell pur verwendet werden. Über Lavendel kann man allein ein ganzes Buch schreiben. Wer mehr wissen will, kann mal bei Eliane Zimmermann nachschauen (In meinen Link-Empfehlungen rechts auf der Seite).

 

Experimentierfreudige können natürlich auch andere wunderbare Hautkräuter mit hineinnehmen, wie z. B.  den Wegerich. Auch die Holunderblüten könntet ihr mit ansetzen, die würde ich aber erst nach dem Erkalten dazunehmen.

Wie immer: auf beste Qualität bei den Zutaten achten, kühl lagern, schnell verbrauchen.

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